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IT-Outsourcing: Wie kleine und mittelständische Unternehmen die Effizienz Ihrer IT bei gleichzeitiger Kostenreduktion verbessern können

Die Beziehung zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und IT kann als eine Liebe-Hass-Beziehung beschrieben werden. KMU verlassen sich vollständig auf ihre Technologie, um ihr Geschäft effizient zu führen, aber IT gehört wahrscheinlich nicht zur unternehmerischen Kernkompetenz und deren Verwaltung ist eine schwierige Aufgabe, die von den eigentlichen Aufgaben der Unternehmensführung ablenken kann.

Einige kleine und mittelständische Unternehmen vertrauen für technischen Support auf hauseigenes Personal, aber es ist nicht immer Gold was glänzt. Die IT-Abteilung ist in der Regel nur während der normalen Bürozeiten besetzt. Was aber tun Sie, im Krankheits- oder Urlaubsfall, bzw. wenn die Mitarbeiter in einer Besprechung sind? Eigenes IT-Personal verursacht außerdem hohe Personalkosten, bei gleichzeitiger eingeschränkter Erfahrung aus der Arbeit für das gegenwärtige Unternehmen, oder den letzten zwei Arbeitgebern. Das führt zu einer sehr enge Perspektive auf allgemeine Branchentrends und den Stand der gegenwärtigen Technik. Da IT nicht das unternehmerische Kerngeschäft ist, haben Unternehmer nur eingeschränkten Einblick in die Kompetenz ihrer IT-Mitarbeiter.

Aus diesen Gründen entscheiden sich viele versierte kleine und mittelständische Unternehmen für die Auslagerung der IT-Verwaltung und –Wartung an einen kompetenten IT Service Provider. IT-Outsourcing ermöglicht kleinen und mittelständischen Unternehmen einfachen Zugang zu hochkarätiger Unterstützung, die sie sich im eigenen Haus sonst nicht leisten könnten. Unternehmer, die den IT-Support auslagern, genießen in der Regel stabilere Systeme, geringere Wartungskosten, eine höhere Up-Time und weniger Sorgen.

strategische Vorteile des IT-Outsourcings gegenüber Vollzeit-Mitarbeitern

Bei sehr kleinen Unternehmen, ist es ziemlich offensichtlich, dass das Anstellen eines Vollzeit-Mitarbeiters für die IT, geschweige denn einer ganzen IT-Abteilung keine sinnvolle Option ist. Das Gleiche kann möglicherweise auch für größere Unternehmen gelten. Zur Verdeutlichung folgt die Gegenüberstellung der Kosten-/Nutzen-Rechnung für einen angestellten Vollzeit-Mitarbeiter und einen Managed Service Provider:

  Vollzeit-Mitarbeiter Managed Service Provider
ungefähre Kosten ca. 3475 EUR / Monat 1 ca. 950 EUR / Monat 2
Verfügbarkeit 1 Person Ein Experten-Team mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen
Skalierbarkeit keine hoch
technisches Knowhow hoch hoch
  PC-Support PC-Support
  Netzwerk- und Serververwaltung Netzwerk- und Serververwaltung
  Patches / Upgrades Patches / Upgrades
    Backup
    Business Continuity
    Sicherheit
    Produktauswahl / Beschaffung
    Projektmanagement
    Lizenzierung
    Infrastrukturdesign / Implementierung
    Netzwerkdesign / Implementierung
    TK-Dienste
    strategische Technologie-Nutzung
    Branchentrends / Branchenstandards
    24×7 Remotemonitoring
    24×7 Remotemanagement
  mittel  
  Backup  
  Business Continuity  
  Sicherheit  
  Produktauswahl / Beschaffung  
  Projektmanagement  
  Lizenzierung  
  niedrig  
  Infrastrukturdesign / Implementierung  
  Netzwerkdesign / Implementierung  
  TK-Dienste  
  strategische Technologie-Nutzung  
  Branchentrends / Branchenstandards  
Verfügbarkeit 40 Stunden pro Woche, in der Regel nur während der üblichen Geschäftszeiten (außer Krankheit, Freizeit, Urlaub)

Überstundenvergütung

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feste, monatliche Gebühr (keine Überstunden)

(1 basierend auf der Vergütungsstudie 2014 von Personalmarkt und COMPUTERWOCHE / 2 basierend auf der Mindestanzahl von 1 Server und 5 Clients im Premium-Plan von NIERO@net e.K. Managed Services **Stand: 20.02.2015**)

Die Tabelle zeigt, dass die Kosten für IT-Outsourcing niedriger sind, als das Vorhalten einer eigenen IT-Abteilung und dass IT-Outsourcing bei den Themen technisches Knowhow, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit weit überlegen ist.

Ziehen Sie eine Managed Services Hybrid-Lösung in Betracht!

Auch wenn Sie eine hauseigene IT-Betreuung haben, können Sie durch die Inanspruchnahme einer externen Managed Services Lösung, zur Ergänzung Ihrer IT-Betreuung, profitieren.

Zu den Vorteilen dieser Hybrid-Lösung zählen:

  • Hinzufügung eines zusätzlichen Levels an Expertise und Erfahrung
  • ökonomische Verlängerung der Service-Zeiten
  • Abfangen von Personal-Engpässen
  • Unterstützung spezieller Projekte
  • Entlastung Ihrer bestehenden IT-Betreuung, zur Konzentration auf deren Kernaufgaben

Wie Sie das IT-Unternehmen finden, dass zu Ihren Bedürfnissen passt

Nachdem Sie die Entscheidung zum IT-Outsourcing getroffen haben, ist es Zeit, einen Anbieter auszuwählen und Sie haben hier viele Möglichkeiten. IT-Dienstleister gibt es Viele, aber sicherlich sind nicht alle gleich und erst Recht sind nicht alle kompetent. Jeder, der einen Computer bedienen kann und bei seinen Freunden Computerprobleme löst, kann ein IT-Support-Unternehmen eröffnen, aber das bedeutet nicht, dass diese “Dienstleister” die Breite an Wissen und Erfahrung besitzen, die Ihr Unternehmen benötigt, um Ihre IT-Infrastruktur effektiv zu verwalten. 

Wie finden Sie das passende IT-Unternehmen für Sie und Ihr Unternehmen? Stellen Sie vor Vertragsabschluss sicher, dass Sie potenzielle Service Provider auf die folgenden kritischen Punkte hin überprüfen:

  1. Finden Sie heraus, wie der Anbieter Technologie in Bezug auf Ihr Unternehmen sieht.

    Das häufigste Manko für einen IT-Outsourcing-Anbieter ist nicht sein technologisches Knowhow, sondern unternehmerisches Wissen. Fragen Sie potenzielle Anbieter, wie sie Technologie auf Grundlage der von Ihnen bestimmten Unternehmensziele empfehlen und verwalten, und welches strategisches Konzept sie haben, wenn es zum Thema “Technologie als Business-Tool” kommt. Fragen Sie nach konkreten Beispielen, wie Technologie und Business in der Vergangenheit zusammengeführt wurden. Ein unternehmensbewusster Service Provider, der viel über Ihr Geschäft weiß, wird viel eher auf Technologien hinweisen, die Ihnen Kostenersparnis und Effizienzsteigerung bieten.

  2. Evaluieren Sie die Kommunikations- und Managementphilosophien der potenziellen Anbieter.

    Hat der Anbieter einen klar definierten Kommunikationsprozess? Ist er bereit seine Dienstleistungen und Projekte anhand des Feedbacks Ihres Unternehmens anzupassen? Wird der Service Provider die Beziehung mit Ihrem Unternehmen proaktiv führen, regelmäßige Business Reviews durchführen und auf deren Grundlage Verbesserungen Ihrer Infrastruktur empfehlen? Wird der IT-Anbieter sich zurücklehnen und warten, bis Sie auf ihn zukommen?

Eine wirklich effektiver Dienstanbieter wird mehr tun, als nur das zu reparieren, was kaputt ist. Sie möchten einen Service Provider, der Ihr Unternehmen und ihre Ziele versteht und Ihnen proaktiv hilft, diese zu erreichen.  Diese beiden Bereiche sorgfältig zu untersuchen, wird Ihnen helfen, einen Anbieter auszuwählen, der für viele Jahre eine Bereicherung für Ihr Geschäft darstellt.

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22. April 2015 Posted by | NIERO@net e.K. Business Consulting, NIERO@net e.K. Managed Services | , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für IT-Outsourcing: Wie kleine und mittelständische Unternehmen die Effizienz Ihrer IT bei gleichzeitiger Kostenreduktion verbessern können

LG München I: Keine Verpflichtung zur Datenerhebung für Betreiber von WLAN-Hotspots

Ein interessantes Urteil für alle Hotspot-Betreiber hat das LG München 1 vor kurzem veröffentlicht:

Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, dass es sich bei einer IP-Adresse, die jedem Nutzer eines solchen öffentlichen Hotspots automatisch zugewiesen wird, nicht um eine Anschlusskennung im Sinne des Telekommunikationsgesetzes (§111 TKG) handelt.

Allerdings gelte diese Einschätzung jedoch nur, solange nicht eine gesetzeskonforme Variante der derzeit ausgesetzten Vorratsdatenspeicherung eingeführt werde.

Das BVerfG hatte den §113 TKG (Manuelles Auskunftsverfahren) für teilweise verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber bis zum 30.07.2013 zu einer Neuregelung verpflichtet.

http://www.damm-legal.de/lg-muenchen-i-keine-verpflichtung-zur-datenerhebung-und-speicherung-fuer-betreiber-von-wlan-hotspots

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/landgericht-muenchen-erlaubt-anonyme-hotspot-nutzung-a-844617.html

http://dejure.org/gesetze/TKG/113.html

20. Juli 2012 Posted by | NIERO@net e.K. Business Consulting | , , | Kommentare deaktiviert für LG München I: Keine Verpflichtung zur Datenerhebung für Betreiber von WLAN-Hotspots