NIERO@net e.K. – Corporate Blog

Wir sichern Ihre digitalen Unternehmenswerte!

Corporate Statements | Mission–Vision – Werte

Unsere Mission ist es die digitalen Unternehmenswerte von sympathischen, anspruchsvollen kleinen und mittelständischen Unternehmen zwischen 5 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg zu sichern. Unsere mittelfristige Vision ist es, durch ein Höchstgrad an Standardisierung, Spezialisierung und Automatisierung zu einem wertvollen Mitglied des Berufsstands der Managed- und Cloud Services Provider zu werden. Wir verpflichten uns zu den hohen ethischen Grundsätzen, wie sie im Verhaltens- und Ethikkodex der MSPAlliance für Cloud & Managed Service Provider, sowie in der Erklärung der Klienten-Rechte für Managed- und Cloud-Services dargelegt sind.

Lesen Sie hier unsere drei Corporate Statements und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht.

Mission Statement

Unsere Mission ist es, die digitalen Unternehmenswerte von sympathischen, anspruchsvollen kleinen und mittelständischen Unternehmen zwischen 5 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg zu sichern. Indem wir mit standardisierten und automatisierten Dienstkonzepten die komplette Betriebsverantwortung für die IT übernehmen, helfen wir unseren Klientinnen und Klienten aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Durch strikte Verbindung unternehmerischer und technologischer Aspekte unterstützt IT unter unserer Verwaltung die individuellen geschäftlichen Anforderungen und Zielsetzungen. Dies fördert die Modernisierung zu einem modernen Arbeitsplatz. Der unternehmerische Erfolg unserer Klienten ist eine dauernde Aufgabe und unser Antrieb.

Vision Statement

Unsere mittelfristige Vision ist es, durch ein Höchstgrad an Standardisierung, Spezialisierung und Automatisierung zu einem wertvollen Mitglied des Berufsstands der Managed- und Cloud Services Provider zu werden. Indem wir mit sozialer und fachlicher Kompetenz zum kundenorientiertesten und kundenzentriertesten Service Provider in der Metropolregion Hamburg werden und gleichzeitig mit höchster Professionalität die vereinbarten Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung erbringen, stiften wir unseren Klienten und der MSP-Community einen realen Nutzen und generieren das durch die Komplexität der digitalen Transformation erforderliche Wachstum. Mit einer kaufmännisch-technologischen Doppelspitze und progressiver Ausrichtung lassen wir IT von einer rein technologischen Aufgabe zu einer ganzheitlichen unternehmerischen Aufgabe werden. Automatisierung, Standardisierung und eine Kultur des standardisierten Vorgehens befähigen uns, auch als kleines IT-Unternehmen große, komplexe Infrastrukturen qualitativ hochwertig verantwortungsvoll und effizient zu verwalten. Wir wollen möglichst wenig mit Hardware zu tun haben und streben die Transformation zum reinen Managed Public Cloud Provider an, spezialisiert auf den Bereich Azure AD Cloud Identity. Unsere Vision erfordert einen Kreis vertrauenswürdiger Partner, primär auf unternehmerischer Ebene. Unser Ziel ist es keine Zeit gegen Geld und keine Produkte mehr zu verkaufen, sondern ausschließlich ganzheitliche Lösungen, Dienste und Konzepte. Um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen, organisieren wir uns bereits jetzt nach innen und außen in einer Weise, als hätten wir sie bereits verwirklicht. Hierbei stehen unsere internen und externen Klienten stets im Vordergrund.

Value Statement

Managed- und Cloud Services Provider gehören einem intellektuell arbeitenden Berufsstand an. In diesem Sinn verpflichten wir uns zu den hohen ethischen Grundsätzen, wie sie im Verhaltens- und Ethikkodex der MSPAlliance für Cloud & Managed Service Provider, sowie in der Erklärung der Klienten-Rechte für Managed- und Cloud-Services dargelegt sind. Unsere Klienten sind unser größtes und wertvollstes Kapital! Wir tun das, was wir tun, um Nutzen zu stiften, für und mit unseren Klienten etwas zu bewegen und zu helfen. Unser grundlegendes Prinzip lautet: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ An oberster Stelle steht die Zufriedenheit unserer Klienten und deshalb geht der Nutzen für Klienten immer vor dem Umsatz. Unsere Arbeit ist stets darauf ausgelegt, nachprüfbar als Referenz und Leuchtturmprojekt dienen zu können. Alles, was wir tun und jede Geschäftsbeziehung, die wir eingehen, muss primär unseren Klienten und letztlich auch uns einen signifikanten Vorteil bieten und zielführend sein. Aus diesem Grund gehen wir Partnerschaften und Kooperationen nur ein, wenn ein nachprüfbarer Nachweis darüber vorliegt, überdurchschnittlichen Service und Mehrwert zu bieten. Als berufsständisch orientiertes IT-Unternehmen bevorzugen wir klare Positionierungen und respektvolle Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe. Neben Seriosität, Respekt, Wertschätzung und Anstand erachten wir Vertrauenswürdigkeit, Transparenz, Verlässlichkeit und ein echtes gegenseitiges Interesse als essentiell für gewinnbringende Geschäftsbeziehungen. Trotz aller Automatisierung werden Geschäftsbeziehungen noch immer durch Menschen etabliert. Dies erfordert neben der fachliche Kompetenz auch eine hohe soziale Kompetenz und ein dauerndes Arbeiten an Beidem für ein Optimum an Qualität, Spaß und Zufriedenheit. Wir arbeiten für Gewinn, um gut zu leben und auch, damit Mitarbeiter gut leben können. Weil wir uns regelmäßig hinterfragen, stetig reflektieren, von- und miteinander lernen und uns weiterentwickeln, wissen wir einige Dinge besser und in dieses intellektuelle Kapital investieren wir sehr viel. Als MSP, als Teil eines Berufsstands fördern wir den vertrauensvollen und familiären Austausch innerhalb der deutschen MSP-Community für den gemeinsamen Erfolg und die wechselseitige Unterstützung. Die komplexen Themen unserer Zeit, sind alleine nicht zu bewältigen. Das Konzept New Work, der moderne Arbeitsplatz und das Arbeiten von überall ist unser bevorzugter Arbeitsstil, wobei das Arbeiten von überall nicht zum Verlust von Empathie und Miteinander führen darf. Als progressives IT-Unternehmen wissen wir um den Wert unserer Leistungen und sind nicht darauf angewiesen, um jeden Preis einen Auftrag anzunehmen. Wir möchten für Unternehmen arbeiten, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und in denen IT Chefsache ist. Detaillierte Verträge und Leistungsbeschreibungen, finanziell abgesicherte Service Level Agreements, genaue Dokumentationen und Notfallkonzepte, sowie ein hohes Datenschutz- und Datensicherheitsniveau im eigenen Unternehmen sind für uns essentiell für vertrauensvolle, respektvolle und für beide Seiten nutzbringende Geschäftsbeziehungen mit unseren Klienten. Es ist unser Anspruch, Dienste aus der Sicht unserer Klienten zu designen, indem wir die Frage stellen, welches Problem wir für den Klienten damit lösen, welchen Engpass wir für ihn damit beseitigen.


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Als prozessorientiertes, inhabergeführtes und Microsoft-nahes IT-Unternehmen unterstützt NIERO@net e.K. auf vertraglicher Basis sympathische, anspruchsvolle kleine und mittelständische Unternehmen zwischen 5 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg, als deren virtueller Chief Technology Officer (vCTO), über den gesamten IT-Lebenszyklus (Plan, Deliver, Operate) durch Managed Services, Hosted Software Services, Hosted System Services und Managed Public Cloud Solutions dabei, aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Lesen Sie unser Corporate Profile und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie sich von uns persönlich zu angebotenen Diensten beraten. Kontaktieren Sie uns!

27. November 2019 Posted by | NIERO@net e.K. Unternehmens-News, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , | Leave a comment

Wegweiser: Wie Unternehmen den passenden Managed Service Provider finden können

Jede unternehmerische Investition erfordert das Abwägen diverser Faktoren, einschließlich der Bedürfnisse aller Akteure Ihres Unternehmens und der Ausrichtung an Ihren Unternehmenszielen, sowie der funktionalen Anforderungen, der Vor- und Nachteile und der TCO jeder Lösung.

Gerade deutsche Unternehmen im KMU-Bereich stehen vor der Herausforderung, dass der Markt sehr unübersichtlich ist und über keinerlei Regularien verfügt.

Grundsätzlich ist nur eine Handvoll IT-Unternehmen in der Lage und willens, professionelle Dienste zu erbringen. Diese IT-Unternehmen begreifen sich als intellektuell arbeitender Berufsstand und erbringen die vertraglich vereinbarten Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung, d.h. diese progressiven IT-Unternehmen regulieren sich selbst, anhand anerkannter ITSM-Modelle. Zu finden sind diese Unternehmen in bestimmten Systemverbünden und Branchenverbänden, wie der MSPAlliance.

Unsere Partner, als auch wir, stellen bei der Übernahme der IT-Betriebsverantwortung für neue Klienten von sogenannten IT-Dienstleistern des Öfteren fest, in welch schlechtem Zustand deren Infrastruktur ist. welch hohes Ausfallrisiko dort herrscht und wie überrascht die neuen Klienten sind, dass es auch Anders geht.

Wenn Unternehmen Managed- und/oder Cloud-Services einkaufen möchten, sollten sie sich über einige Dinge klar sein und schon im Vorfelde die Spreu vom Weizen trennen. In anderen Fällen sollten sie möglicherweise einen Wechsel des Anbieters in Betracht ziehen.

Managed Services sind abhängig von Bandbreite, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Breitbandverbindung. Die eingekauften Dienste müssen sich unkompliziert in die bestehende Infrastruktur integrieren. Professionelle Dienstanbieter werden Infrastrukturen auf deren Eignung für die zu liefernden Dienste überprüfen. Gemeinhin werden diese On-Boarding-Audits separat berechnet. Das Managed Service Agreement (MSA) muss den reibungslosen Exit regeln, auch für den Fall, dass der Dienstanbieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Während des Übergangs wird der bisherige Service Provider mit dem neuen Service Provider zusammenarbeiten, um die Verfügbarkeit aller Dienste zu gewährleisten. MSPs sind Spezialisten, entweder für bestimmte Branchen, oder für bestimmte Hersteller und deren Lösungen. Der Generalist ist ein Mythos. Einkäufer müssen schauen, dass die Expertise des Dienstanbieters zum eigenen Bedarf passt. Professionelle IT-Unternehmen arbeiten in Verbünden und Netzwerken, sind also in der Lage die eigene Expertise, durch Partner zu erweitern. Branchenverbände, Verbünde und Netzwerke stellen das Vorhandensein der behaupteten Expertise sicher. Berufsverbände, wie die MSPAlliance, verleihen entsprechende Zertifizierungen, angelehnt an die ISO-Äquivalente. Interessenten muss es klar sein, dass sie an Kontrolle und Flexibilität zugunsten standardisierter Dienste des Service Providers einbüßen. Standardisierung und Automatisierung sind nötig, um mit möglichst geringen Ressourcen, qualitativ hochwertige verwaltete Dienste an eine größere Anzahl mittelständischer Unternehmen liefern zu können. Unternehmen in regulierten Branchen müssen prüfen, ob das IT-Unternehmen diesen Anforderungen gerecht werden und bleiben kann. KMU sollten sicher stellen, dass ein detailliertes Service Level Agreement (SLA) abgeschlossen wird, mit dem sich die Leistung des Dienstanbieters messen lässt und das Strafen für dessen Nicht-Einhaltung vorsieht. Voraussetzungen  und Schwellwerte sollten klar definiert sein. Ausführliche Leistungsbeschreibungen sollten Vertragsbestandteil sein. Datenschutz, Datensicherheit, Verfügbarkeit und Supportoptionen sollten eindeutig beschrieben sein. Zu einem Betriebskonzept gehören auch die entsprechenden Standard Operating Policies (SOP). Die SOP enthalten auch einen Abwicklungsmechanismus, der den reibungslosen Exit ermöglicht. Der Dienstanbieter muss ein hohes Maß an Sicherheit garantieren können und dies nötigenfalls über Referenzen, Zertifizierungen und Auszeichnungen nachweisen können.

Bevor Unternehmen zu Managed Services wechseln, gilt es demnach eine Reihe von Gesprächen zu führen, intern und erst Recht mit zukünftigen MSPs, um sicherzustellen, dass Managed Services für Ihr Unternehmen geeignet sind und –viel wichtiger – dass der Dienstanbieter für das Unternehmen geeignet ist:

Kapazitäten und Angebote

Mit dem zukünftigen MSP sollte über verwendete Metriken zur Beurteilung von Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit gesprochen werden. Fragen Sie nach einer Professional Services Automation (PSA)-Software und eine Remote Monitoring and Management (RMM)-Software. Informieren Sie sich über den Service-Katalog und die verschiedenen Preisstaffeln und lesen Sie die Leistungsbeschreibungen. Sprechen Sie darüber, ob die eingekauften Dienste flexibel skaliert werden können und ob der MSP neben der Ferndiagnose auch in der Lage ist, Probleme ohne Interaktion zu beheben. Lassen Sie sich erklären, ob es nötigenfalls möglich ist, Dienste zu individualisieren. Völlig nebensächlich nach dem heutigen Stand der Technik ist die Größe des Dienstanbieters: Standardisierung und Automatisierung erlauben es auch mit wenigen Mitarbeitern, größere Infrastrukturen effizient zu verwalten. Kleinere Anbieter haben den Vorteil des persönlichen Umgangs, des kurzen Dienstwegs und des tieferen Verständnisses des Mittelstands. Sie sollten sich das Betriebskonzept präsentieren lassen. Das Anbieten diverser Einzeldienste macht noch keinen Managed Service Provider, sondern erst die Fähigkeit und der Wille, Ihnen die komplette Betriebsverantwortung abzunehmen. Lassen Sie sich den Onbaording-Prozess darlegen. Progressive IT-Unternehmen nehmen nicht jede Infrastruktur und jedes Geschäft an. Projekte sollten integraler Bestandteil des Angebots sein und kein Selbstzweck. IT-Unternehmen, die nebenbei Einzelgeschäfte betreiben, haben in der Regel weniger Ressourcen für den ständigen Betrieb Ihrer IT zur Verfügung. Der Fachhändler ist obsolet, Service Provider sind Spezialisten. Wer zu viel wert auf Hard- und Software legt, kann Ihnen nicht den modernen Arbeitsplatz des Digitalzeitalters bieten. Die wirtschaftliche und finanzielle Gesundheit des Dienstanbieters ist ein wichtiges Kriterium. Schauen Sie sich deshalb das Preis- und Gehaltsgefüge des IT-Unternehmens genau an. Angemessene und sinnvolle Honorare zeugen nicht nur von Professionalität, sondern sind ein Indiz dafür, dass Ihnen der MSP eine Perspektive für mindestens die nächsten zehn Jahre bieten kann.

Datenschutz und Verantwortlichkeit

Der Dienstanbieter sollte Ihnen ein genaues Datenschutzkonzept vorlegen können. Hierzu gehört ein detaillierter AV-Vertrag, genauso, wie Disaster-Recovery- und Datensicherungs-Regelungen. Wichtig ist auch, sich darüber zu informieren, was passiert, sollte der Service Provider seine Operationen einstellen. Datensicherheit und Datenschutz beim Dienstanbieter intern, sollte ebenso ernst genommen werden, wie bei Klientinnen und Klienten. Infolge der DSGVO ist es wichtig, sich über Unterauftragsverarbeiter zu informieren. Lernen Sie das Partner-Ökosystem des Service Providers kennen: Die Professionalität das Partner-Netzwerk, sagt viel über die Professionalität des Dienstanbieters selbst aus. Lassen Sie sich darlegen, ob der Dienstanbieter in der Lage ist, Datenträger rechtskonform zu entsorgen und darüber Rechenschaft abzulegen.

Support und Training

Lassen Sie sich genau erklären, wie der Support geleistet wird und welche Ressourcen zur Selbsthilfe zur Verfügung stehen. Professionelle Dienstanbieter offerieren Trainings. Stellen Sie sicher, dass ein nach ITIL geregelter Helpdesk und eine Eskalationsstrategie existieren. Der Service Provider sollte nötigenfalls schnell und zeitnah reagieren. Antwortzeiten sind wichtiger als Reaktionszeiten. Nehmen Sie Abstand von Service Providern, die nebenbei auch Break-/Fix anbieten. Viel wichtiger sind Informationen über Hard- und Software-Lifecycle-Regelungen. Generell sollte ein professioneller Dienstanbieter die entsprechenden Dienstausführungsregelungen (SOP) parat haben, eingebettet in ein detailliertes Betriebskonzept für die Klientinnen und Klienten. Möglicherweise stehen Ihnen moderne Kollaborationsmethoden, wie Microsoft Teams und Yammer zur Verfügung.

Kompetenz

Sprechen Sie mit dem IT-Unternehmen über Referenzen, Zertifizierungen und Auszeichnungen. Stellen Sie sicher, dass Managed- und Cloud Services ein strategisches Geschäftsfeld für das angedachte IT-Unternehmen sind, besser das Einzige; die Kernkompetenz. Technische Zertifizierungen von Mitarbeitern, sind wichtiger als Herstellerauszeichnungen, die viel zu oft auf Verkaufszahlen beruhen. Technische Zertifizierungen sind, wenn sie ernst genommen werden, praxistauglicher und zielführender, als Universitätsabschlüsse. Gute Allgemeinbildung ist der Akademisierung vorzuziehen. Der deutsche Hang zur Extrem-Akademisierung ist eine Ursache für den sogenannten Fachkräftemangel, die Deregulierung am falschen Ende sicherlich eine Andere. Informieren Sie sich demnach darüber, wie sich der Dienstanbieter über technologische, rechtliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen und Trends auf dem Laufenden hält, sowie darüber, ob der MSP sich gesellschaftlich positioniert, also über die “eigene Nasenspitze” hinausdenkt. Extrem wichtig ist das Wissen über etwaige regulatorische Anforderungen. Wie lange Managed Services angeboten werden, ist eher nebensächlich. Wichtig ist vielmehr, dass der Fokus auf diesem Modell liegt und das die Transformation ernst genommen wird. Der “Born-In-The-Cloud” Anbieter kann ebenso gut sein, wie das altgediente Systemhaus, das mit der Zeit geht. Wer meint, dass die Transformation zum MSP ein einfacher, schneller Weg ist, der belügt sich selbst und seine Klientinnen und Klienten. Das sollten Sie berücksichtigen. Kompetenz manifestiert sich auch in der Fähigkeit, Netzwerke mit anderen gleichwertigen IT-Unternehmen zu bilden. Service Provider bilden eher eine “Familie”, denn Konkurrenz. Es gibt einen Unterschied zwischen intellektuellem Wettbewerb und der Konkurrenz. In unserem Berufsstand sollte Englisch beherrscht werden. Wer in unserer Branche kein Englisch kann, hat auf dem Markt nichts zu suchen.  Das ist ein Teil der intellektuellen, bildungsbürgerlichen Ausrichtung progressiver IT-Unternehmen. Lassen Sie sich darlegen, wie das IT-Unternehmen mit Anordnungen, oder Anforderungen von IT-Audits umgeht und stellen Sie sicher, dass der Dienstanbieter über Prozesse und Prozeduren verfügt, die angeforderten Informationen zur Verfügung zu stellen. Professionelle Dienstanbieter werden immer das empfehlen und unterstützen, was sie selbst kennen und im Idealfall selbst einsetzen. Präferieren Sie IT-Unternehmen, die Mitglied in berufsständischen Verbänden und qualitativ hochwertigen IT-Systemverbünden sind.

Kosten und Verträge

Informieren Sie sich über die Kostenstruktur und stellen Sie sicher, dass es innerhalb des Onboardings, oder davor eine Bestandsaufnahme Ihrer IT gibt. Kein professionelles IT-Unternehmen wird ungesehen Verantwortung für Infrastrukturen übernehmen. Das bedeutet auch, dass Sie möglicherweise bei Vertragsbeginn Investitionen vornehmen müssen, damit das versprochene Service Level gilt. Stellen Sie sicher, dass das Off-Boarding geregelt ist. Die Daten gehören Ihnen und der Zugang zu Systemen und Daten muss Ihnen bei Vertragsende garantiert sein. Professionelle Dienstanbieter werden die Transition zum neuen Dienstanbieter begleiten, damit eine reibungslose Übergabe stattfindet. Progressive IT-Unternehmen werden Ihnen Verhandlungen über individuelle SLA nicht verwehren, allerdings müssen Sie dann mit höheren Kosten rechnen, da die Verwaltung individueller SLA den Aufwand des Dienstanbieters erhöht. Überlegen Sie, ob Standard-SLA nicht ausreichend sind. Das gilt auch für individualisierte Verträge. Lassen Sie sich Fallstudien, oder ROI-Bewertungen präsentieren. Wenn es um Clouddienste geht, lassen Sie sich nicht einreden, dass diese generell preiswerter sind, als deren on-prem Äquivalent. Professionelle Dienstanbieter werden das mit Ihnen im Vorfelde genau erörtern und Ihne die Lösung zur Verfügung stellen, die Ihrem Unternehmen angemessen ist. Alle rechtlich relevanten Dokumente sollten fachanwaltlich überprüft sein. Fragen sie ruhig danach, ob und wer Leistungsbeschreibungen, SLA und Agreements geprüft hat. Fachanwälte für IT-Recht sind hier zu bevorzugen.

Service Provider weisen hohe moralische, ethische und fachliche Ansprüche auf, denen sie versuchen gerecht zu werden. Es gibt weder hundertprozentige Sicherheit, noch hundertprozentige Perfektion. Wichtig ist eine moderne Fehlerkultur. Überprüfen Sie, wie transparent und offensiv das IT-Unternehmen mit Fehlern umgeht und ob es bereit und fähig ist, zu lernen und sich anzupassen. Progressive IT-Unternehmen können sich problemlos neu erfinden und orientieren sich an den Branchenstandards. Stellen Sie sicher, dass das IT-Unternehmen offen und ehrlich seine Stärken und Schwächen einschätzt. Niemand weiß und kann alles und niemand kann alles wissen und können. Die Sätze “Wir können das nicht” und “Das übersteigt unsere Kapazitäten” dürfen kein No-Go sein. Progressive IT-Unternehmen begleiten neue Technologien, Trends und Hersteller stets konstruktiv kritisch und mit dem angemessenen Abstand und handeln so im Sinne ihrer Klienten. Professionelle Service Provider bieten Ihnen in persönlichen Meetings neue Impulse, Technologie zu Ihrem Vorteil gewinnbringend zu nutzen. Sie verhehlen nicht, für den Gewinn und für das Wachstum zu arbeiten. Für Service Provider ist der Kunde nicht König, sondern sie agieren mit Ihnen auf Augenhöhe und definieren geschäftliche Beziehungen als Partnerschaften. Managed Service Provider wissen einige Dinge besser und positionieren sich dementsprechend klar, denn erfolgreiche Klientinnen und Klienten sind das wertvollste Kapital, dessen Schutz vor Lug und Trug an oberster Stelle steht.

Managed Services sind kein Abrechnungsmodell, sondern ein progressives Geschäftsmodell, oder besser gesagt: Ein anerkannter Standard, oder Diensterbringungsmodell.


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Als prozessorientiertes, inhabergeführtes und Microsoft-nahes IT-Unternehmen unterstützt NIERO@net e.K. auf vertraglicher Basis anspruchsvolle kleine und mittelständische Unternehmen zwischen 10 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg, als deren virtueller Chief Technology Officer (vCTO), über den gesamten IT-Lebenszyklus (Plan, Deliver, Operate) durch Managed Services, Hosted Software Services, Hosted System Services und Managed Public Cloud Solutions dabei, aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

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16. Oktober 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik), Small Business Solutions | , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Wegweiser: Wie Unternehmen den passenden Managed Service Provider finden können

Unsere „Hausphilosophen“!

Helmut Schmidt zählte zu seinen „Hausphilosophen“ Mark Aurel, Immanuel Kant, Max Weber und Karl Popper.

Managed- und Cloud Services Provider gehören einem intellektuell arbeitenden Berufsstand an und erbringen die vertraglich vereinbarten Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung.

Auch für unsere Branche gibt es Personen, die weitreichenden Einfluss auf deren Standards haben.

Wir haben vor einiger Zeit schon unsere “Hausphilosophen” aufgezählt.

Eine wichtige Person haben wir damals aber vergessen und gerade hier ist es schade, dass wir in DACH keine ähnliche Persönlichkeit haben:

  • Robin Robins: “is the IT industry’s most in-demand marketing consultant, sales trainer, and author who specializes in highly effective marketing strategies for VARs, Systems Integrators, MSPs, Solution Providers, and IT consulting firms.”

Robin Robins hat in unserer Branche einen exzellenten Ruf und diesen hat sie sich unserer Ansicht nach auch absolut verdient.

Hiermit ist dann die Riege der einflussreichsten Persönlichkeiten unserer Branche vollzählig.


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21. August 2019 Posted by | NIERO@net e.K. Managed Services, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Unsere „Hausphilosophen“!

Zeit ist für Service Provider die wertvollste Ressource–unnötige Hektik ist qualitätsschädigend!

Untersuchungen haben ergeben, dass die Fehlerrate einer Person bei Unterbrechungen vier Mal höher ist als normalerweise. Es dauert durchschnittlich 15 Minuten, seine Arbeit nach einer Unterbrechung wieder aufzunehmen.

Für ein kleines, progressives IT-Unternehmen, das

  • Managed Services als intellektuelles Geschäftsmodell und den MSP als Berufsstand begreift
  • strafbewehrte Service Level Agreements versprochen hat und Verfügbarkeit "verkauft"
  • sich mit der MSPAlliance berufsständisch verpflichtet hat, stets im Sinne des Klienten zu handeln
  • bemüht ist, mit wenigen verfügbaren Ressourcen, möglichst viele Kunden mit gleich hoher Servicequalität zu beliefern
  • das "Working from everywhere" durch die Microsoft Cloud bevorzugt und den Klienten verkauft

sind neben Automatisierung und Standardisierung, auch Aufgabenpriorisierung, die Konzentration auf das gerade zu bearbeitende Thema ("working in real time") und die Reduktion von Ablenkungen eine essentielle Notwendigkeit.

Über die Ausgestaltung, damit niemand schlecht behandelt wird, lässt sich stets ein konstruktiver Diskurs führen. Deshalb nutzen wir ein PSA, haben Ticketprioritäten eingeführt und uns "Telefonregeln" gegeben.


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29. Mai 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , | Kommentare deaktiviert für Zeit ist für Service Provider die wertvollste Ressource–unnötige Hektik ist qualitätsschädigend!

Was gehört in ein für beide Seiten erfolgreiches QBR-Meeting?

Das mit Commodity-Dienstleistungen und Break-/Fix verbundene Massengeschäft ist nicht lukrativ, bringt weder Prestige, noch Respekt und nützt am Ende auch den Endabnehmern nicht, denn es birgt nicht die heutige nötige Qualität.

Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung. IT erfordert eine intellektuelle Herangehensweise!

Zu den Grundsätzen unseres Berufsstands gehören die QBR-Meetings. Diese sind Gespräche auf Executive-Level, die uns helfen, unsere Dienste Ihren unternehmerischen Bedürfnissen und Zielen anzupassen.

Teilweise werden diese Gespräche noch immer für technische, bzw. vertriebliche Fragen „missbraucht“. Der Fokus des Meetings liegt nicht auf Servicetickets, offenen Supportfällen oder Technik, sondern auf Ihren unternehmerischen Herausforderungen, Zukunftsplanungen und Zielen.

Was aber gehört in ein für beide Seiten erfolgreiches QBR-Meeting?

Grundsätzlich geht es um das fortgesetzte Verständnis Ihres Marktes, Ihrer Arbeitsweise und Ihres Unternehmens:  Wo liegen zurzeit Ihre geschäftlichen Prioritäten? Wo sehen Sie momentan ihre größten Schwachstellen? Welchen Einfluss hat die IT auf diese Fragen?

Die generelle Tagesordnung ist dreiteilig aufgebaut (Rückblick, Abstimmung, Planung).

Der erste Teil dient unserer Analyse des vorangegangenen Zeitraums. Wir diskutieren die Executive-Reports unserer Dienste, damit Sie sicher sein, können, dass wir uns an unser Leistungsversprechen gehalten haben. Wir sprechen über von uns empfohlene Stabilisierungsarbeiten und Komponenten, die ausgetauscht werden müssen. Wichtig ist es, von Ihnen zu erfahren, wie Ihre Erfahrung mit unseren Diensten war und ob Sie zusätzliche Bedürfnisse, oder Bitten haben.

Im zweiten Teil geht es um Ihre Ziele und Schwachstellen. Gibt es seit unserem letzten Gespräch Änderungen? Welche Änderungen planen Sie für das kommende Quartal (neue Arbeitsplätze, Umbauten, Umzüge, Personalreduktionen, etc.)? Welche Stärken, Schwächen und Ziele sehen Sie für die einzelnen Abteilungen?

Der letzte Teil beschäftigt sich damit, für das nächste Quartal zu planen (Budget, Prozesse, rechtliche Fragen, branchenspezifische Fragen, Produktivität, Wünsche). Welches Budget planen Sie für den technologischen Bereich ein? Benötigen Sie Hilfe zur Erstellung eines sinnvollen Budgets? Welches sind die wichtigsten Prozesse in Ihrem Unternehmen? Welche Prozesse stellen für Sie eine Herausforderung dar und welche Prozesse möchten Sie verbessern? Vor welchen regulatorischen Herausforderungen stehen Sie? Welches sind die wichtigsten branchenspezifischen Ressourcen, die Sie nutzen? Wie schätzen Sie die Produktivität Ihrer Mitarbeiter ein und wo sehen Sie Verbesserungsbedarf? Möchten Sie eine neue Technologie evaluieren? Möchten Sie von uns irgendeine tiefergehende technologische Einweisung, oder eine Schulung?

QBR-Meetings sind offene Gespräche. Diese Punkte müssen (und sollten) nicht stur abgearbeitet werden. Wird die allgemeine Richtung aber eingehalten, sind die zwei Stunden, die wir für Sie reservieren ein Mehrwert für Sie und Ihre Unternehmen.

Übrigens macht es absolut Sinn, wenn bei einem derartigen Executive Meeting auch Abteilungsleiter teilnehmen.


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Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

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2. Mai 2019 Posted by | NIERO@net e.K. Hosted Solutions, NIERO@net e.K. Managed Public Cloud Solutions (powered by Microsoft CSP), NIERO@net e.K. Managed Services, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Was gehört in ein für beide Seiten erfolgreiches QBR-Meeting?

Managed Services: Kunden- und Serviceorientierung

Dieses Thema wird in unserer Branche ein immer Wichtigeres, gerade auch deshalb, weil der Markt dazu zwingt, sich über das rein Technische hinaus, ebenso mit ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen.

Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung.

Das bedeutet auch, dass wir ethisch und moralisch verpflichtet sind, alles für den unternehmerischen Erfolg unserer Kunden zu tun. Insofern erzwingt das Managed-Service-Modell ein intellektuelles Arbeiten. Aus diesem Grund gehören Managed- und Cloud Service Provider zu den Professional Service Firms!

Definieren wir kurz und nicht abschließend Kundenorientierung als die Bereitstellung von Diensten, die sich am Bedürfnis des Kunden orientieren und Serviceorientierung als die Fähigkeit die den bereitgestellten Diensten zugrundeliegenden Prozesse so zu gestalten, dass sie für den Kunden eine einfache, angenehme Erfahrung bieten, die seine Erwartungen möglichst übertrifft.

Um das zu erreichen orientiert sich die Branche an ITSM-Modellen. Wir benötigen dazu auch unternehmerisches Know-How; wir müssen wissen, wie der Kunde und dessen Markt funktioniert.

Prozeduren und Prozesse dürfen natürlich kein Selbstzweck sein. Wären sie dies, wäre man nicht serviceorientiert, sondern bürokratisch. “Wir machen das nicht”, oder “wir können das nicht” ist keine Antwort. “Wir machen das, aber das hat seinen Preis, weil es nicht unseren normalen Standards entspricht” wäre sicherlich wieder serviceorientiert.

Es besteht ein natürliches Spannungsverhältnis zwischen der Definition des eigenen Unternehmens und Serviceorientierung. Schlussendlich arbeitet jedes Unternehmen für den Gewinn. Gewinn kann aber nur über Kunden- und Serviceorientierung erzielt werden.

Alle unsere Prozesse und Prozeduren, SOPs, SLAs und Leistungsbeschreibungen sind auf eine höchstmögliche Serviceorientierung ausgerichtet. Serviceorientierung bedingt Effizienz und Qualität. Die Einhaltung unserer Service Level Agreements und damit das Erfüllen unseres Service-Versprechens hat oberste Priorität. Wer das negiert, handelt gegen sein eigenes Interesse und erhält am Ende nicht das, wofür er bezahlt.

Henry Ford hat einmal gesagt: „Wenn ich auf meine Kunden gehört hätte, hätte ich ihnen ein schnelleres Pferd gegeben.“ Übertragen auf unsere Branche bedeutet dies, dass das Festhalten an Break-/Fix und Commodity-Dienstleistungen, alleine um Kundenwünsche zu erfüllen, keinen Respekt, kein Prestige, keinen Umsatz und keine neuen Klienten bringt. Kurz gesagt, das Unternehmen ist so nicht zukunftsfähig, weil sich das nötige Wachstum nicht realisieren lässt.

Es ist selbstverständlich und eine Binsenweisheit, dass wir nicht gegen den Markt operieren und planen können. Wo es keine Nachfrage gibt, gibt es kein Geschäft.

Serviceorientierung bedeutet mit Nichten, stets da zu tun, was der Kunde will, stets zu lächeln und zu allem Ja und Amen zu sagen. Ständige Verfügbarkeit ist auch kein Kriterium. Dieses feudalistisch-patriarchalische Verständnis von Dienstleistung kann für einen Berufsstand nicht gelten.

Wir wissen einige Dinge grundsätzlich besser. Das macht uns zu Experten.

Dieser Wissensvorsprung muss auch bedeuten, den Kunden vor sich selbst und seiner Unwissenheit zu schützen. Bewährte Methoden nicht einzuhalten, nur um dem Kunden zu gefallen, gefährdet nicht nur ihn selbst, sondern führt auch zu einem erhöhten Risiko, sowie Mehrarbeit beim Service Provider und wird schlussendlich niemanden zufrieden stellen. Im Gegenteil verringert es die Rentabilität der bereitgestellten Dienste.

Weil wir einige Dinge besser wissen, können wir auch nur für Klienten arbeiten. Klienten fragen im Gegensatz zum Kunden nach Wissen, nach Expertise. Sein maßgebliches Kriterium ist die Lösung. Der Kunde kauft Waren ein, sein maßgebliches Kriterium ist der Preis. Während Klienten auf langfristige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen setzen, sind Kunden eher illoyal und misstrauisch. Kunden möchten, dass alles funktioniert und da möglichst noch gestern, wobei es möglichst nichts kosten darf. Die Betriebshoheit an den Provider abgeben, möchten Kunden aber auch nicht. Der Klient hingegen versteht das Prinzip der geteilten Verantwortung, welches dem Managed-Service-Modell zugrunde liegt. Klienten nehmen das Unternehmen und dessen Mitarbeiter als Spezialisten und Experten ernst, so wie wir den Klienten in einer service- und kundenorientierten Welt ernst zu nehmen haben.

Nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Führungskräfte und Unternehmer müssen IT verstehen und deren unternehmerischen Wert erkennen. Den "digitalen Analphabeten" kann sich heute niemand mehr leisten.

Uns, als Managed Service Provider, unterscheidet vom traditionellen Dienstleister, dass wir Wissen weitergeben und keine Waren verkaufen. Der Wettbewerb findet nicht auf der Preisebene statt, sondern auf der Wissensebene, aber auch darüber, wie einfach und angenehm das Konsumieren der durch uns bereitgestellten Dienste ist. Wir verkaufen also Expertendienste. Um uns als Profession von traditionellen IT-Dienstleistungen zu unterscheiden, sprechen wir von “Klienten” und “Honoraren”.

Ein feudalistisch-patriarchalisches Verständnis von Dienstleistung, gepaart mit einer Mischung aus Ignoranz und Arroganz, findet man allerdings heutzutage vor Allem dort vor, wo generell wenig Respekt der Leistung und der Zeit des Anderen gegenüber herrscht. Hierbei handelt es sich vor Allem um Unternehmen mit schmalem Budget, die in der alten Break-/Fix-Welt verhaftet und der Ansicht sind, Unternehmens-IT mit den Mitteln und dem Wissen privater EDV betreiben zu können, inklusive Geschäftsführer, die der fälschlichen Ansicht sind, sie seien die Einzigen, die keine Zeit haben. IT interessiert immer nur dann, wenn sie nicht wie gewohnt funktioniert und es wird von diesen Unternehmen vergleichsweise mehr Zeit beansprucht, als im Durchschnitt üblich. Progressive Diensterbringungs-Modelle werden abgelehnt; stattdessen werden Vorträge gehalten, wie Dienstleistungen angeblich zu erbringen seien. Empfehlungen, Planung und empfohlene Konfigurationen werden als überflüssig tituliert, Regeln ignoriert und eine konstruktive Mitwirkung für den gemeinsamen Erfolg findet nicht statt. Dafür wird ständige Bereitschaft vorausgesetzt. Das ganze Auftreten zeigt, welchen Stellenwert IT, das IT-Unternehmen und dessen Mitarbeiter haben. Besagtes Verhalten ist durchaus abhängig von Branche und Unternehmensgröße. Je größer und strukturierter das Unternehmen, um so angenehmer ist die Zusammenarbeit. Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, uns auf Unternehmen zwischen 10 und 75 Arbeitsplätzen zu konzentrieren. Geschäftsbeziehungen müssen stets von gegenseitigem Respekt und von Anstand geprägt sein. Jeder erhält das, wofür er bereit ist, zu investieren. Vieles, was Serviceorientierung ausmacht, gibt schon der gesunde Menschenverstand vor, wenn wir uns wieder auf besagten Respekt und Anstand besinnen.

Grundsätzlich müssen die Dienste genauso zum Kunden passen, wie der Kunde zu den Diensten. Das Verhältnis muss reziprok und vom Teilen gemeinsamer Werte geprägt sein. Ein gutes persönliches Verhältnis miteinander ist Grundlage, geschäftlich auf Augenhöhe miteinander umzugehen.

Das ist der Grund, weshalb wir nicht jeden Auftrag annehmen und vor Allem auch nicht um jeden Preis. Wir behalten uns auch vor, nicht passende Geschäftsbeziehungen unserseits zu beenden. Das mit Commodity-Dienstleistungen und Break-/Fix verbundene Massengeschäft ist nicht lukrativ und nützt am Ende auch den Endabnehmern nicht, denn es birgt nicht die heutige nötige Qualität. Das Schlagwort “Der Kunde ist König” gilt für einen Berufsstand nicht. Wer den willfährigen "Kistenschieber" benötigt ist hier falsch. Eine klare Positionierung und klare Abgrenzung gehören zur Kundenorientierung, denn es werden keine falschen Erwartungen geweckt. Dies wäre unethisch.

Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten! Wer als Unternehmer nicht interessiert ist, eine an den geschäftlichen zielen orientierte IT-Strategie zu verfolgen, benötigt nicht die Unterstützung eines progressiven Service Providers.

Selbstverständlich ist es weder kunden- noch serviceorientiert, wenn man tun und lassen würde, was man möchte; wann man möchte.

Wichtig ist es deshalb genau festzulegen, welche Dienste erbracht werden und wie, bzw. wann diese Dienste erbracht werden. Insofern unterscheiden den Service Provider auch detaillierte Leistungsbeschreibungen, SOP und ein finanziell abgesichertes  Service-Level-Agreement. Dies steuert die Erwartungen des Kunden und sorgt dafür, dass der Kunde weiß, was er wann erwarten kann. Wenn wir unsere Versprechen nicht, oder nicht rechtzeitig erfüllen, haben wir eine Strafe zu zahlen.

Wir übernehmen Verantwortung und diese Verantwortung birgt ein Risiko. Deshalb ist es recht und billig, ja auch verpflichtend, zu definieren, zu welchen Bedingungen diese Verantwortung übernommen wird. Akzeptiert der Kunde das nicht, bzw. handelt er regelmäßig gegen diese Regeln, kann man im Zweifel nicht weiter für ihn tätig sein. Das Einhalten von Regeln sind Teil des gegenseitigen Respekts.

Managed Service bedeutet die Bereitstellung von Premiumdiensten für Unternehmen, die IT als Grundlage ihres unternehmerischen Erfolgs sehen. Wir sind dafür da, diesen Unternehmen zu helfen, ihre unternehmerischen Ziele zu verwirklichen. Das ist Kundenorientierung. Managed Services gehen in ihrem Ansatz über das Technologische hinaus, weit hinein in die Unternehmensberatung.

Kundenorientierung bedeutet auch, regelmäßig und fortgesetzt in den Markt und die Kundenunternehmen hinein zu horchen, ob sich die Bedürfnisse geändert haben und, ob die angebotenen Dienste noch dem Bedarf entsprechen. Hierzu dienen Umfragen genauso, wie QBR-Meetings.

Kunden- und Serviceorientierung im Managed-Service-Modell hat seinen Preis. Das Einhalten von Servicequalität setzt entsprechende Investitionen in Werkzeuge und Fortbildung voraus, die vom Endabnehmer mit zu bezahlen sind. Das gebieten Respekt und Anstand genauso, wie das Achten von Zeit. Weil wir, als Experten, am Besten wissen, wie bestimmte Dinge zu erledigen sind, obliegt uns auch, den zeitlichen Ablauf festzulegen. Auf der anderen Seite verlangt eine Serviceorientierung dementsprechend aber auch, diese Prozesse und Prozeduren genau und detailliert zu kommunizieren, so dass sie verständlich und nachvollziehbar sind. Serviceorientierung bedeutet also auch Verlässlichkeit. Der Endabnehmer muss sich stets darauf verlassen können, dass Dienste jederzeit die gleiche zugesagte Qualität haben.

Beschäftigt sich ein unternehmerischer Endabnehmer nicht mit den Details der bereitgestellten Dienste, dann verstößt er damit nicht nur gegen gesetzliche Sorgfaltspflichten, sondern er offenbart auch geringe Wertschätzung, dem Geschäftspartner gegenüber. Auch hier gilt, dass man im Zweifel davon Abstand nehmen muss, Verantwortung und Risiko zu übernehmen.

Serviceorientierung heißt auch nicht ständige Erreichbarkeit, aber einfache Erreichbarkeit. Klienten müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Anliegen wahr- und ernst genommen wird. Sie müssen es auf einfache Art und Weise vorbringen können.

Wir müssen fokussiert, ungestört und “in Echtzeit” arbeiten können. Serviceorientierung heißt, sich ganz der gerade anstehenden Aufgabe zu widmen. Telefonate werden bspw. ausschließlich vom Front Office entgegen genommen, oder nach Terminvereinbarung geführt. Aufgaben für den Klienten haben oberste Priorität.

Hetzerei und Überstunden sind nicht serviceorientiert, denn sie schaden der Servicequalität und Arbeitsklima; somit schlussendlich dem Endabnehmer. “Werktags, 09:00 Uhr-17:00 Uhr” ist weitestgehend möglich. Das gilt analog für Wochenend- und Nachtarbeit, wobei es für Beides natürlich eng begrenzte Ausnahmen gibt. Bestimmte Dinge können nur zu bestimmten Zeiten erledigt werden.

Wenn wir die Arbeitsweise und Märkte unserer Klienten verstehen, wenn wir also kundenorientiert arbeiten, dann können wir innovative Lösungen finden, bzw. Alternativlösungen, für Dinge, die der Klient wünscht, die aber fachlich so nicht machbar sind. Diese Lösungsorientierung ist serviceorientiert. Nur zu verkünden, etwas sei nicht machbar, ist selbstredend keine Option, sondern selbst-diskreditierend.

Standardisierung und Automatisierung helfen uns, mit möglichst wenigen Ressourcen das Maximum an Dienstqualität für eine große Anzahl an zu verwaltenden Organisationen zu erreichen. Wer Wert auf “Kisten schieben” und “Händchen halten vor Ort” legt, ist im Managed-Service-Modell nicht richtig aufgehoben. Verfügbarkeit und Anzahl von Technikern ist als Kriterium für die Dienstgüte obsolet. Wir stellen Dienste so zur Verfügung, dass sie einfach zu konsumieren sind und möglichst ohne manuelle Eingriffe funktionieren. Die Bereitstellung von Ressourcen zur Selbsthilfe gehört ebenso dazu. Wir ersetzen zeit- und kostenintensive Vor-Ort-Arbeit durch remote ausgeführte Tätigkeiten.

Serviceorientierung bedeutet aber eine, nach Möglichkeit,  regionale Ausrichtung. Das erlaubt eine tiefere, persönliche Beziehung zwischen Service Provider und Konsument. Der Endabnehmer von Managed Services kann sich mit regionalen Anbietern eher identifizieren. Die Dinge bleiben sozusagen in der Familie, hier also im Mittelstand.

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17. April 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Managed Services: Kunden- und Serviceorientierung

Einschätzung: Allianzen innerhalb der MSP-Community

Vor einiger Zeit haben wir an einem Webinar zum Thema “Building A-Team Alliances to Extend Your MSP Capabilities“ teilgenommen, präsentiert von Richard Tubb.

Synopsis: “By forming strategic relationships with a complementary mix of specialist providers. Your network can help your business focus on your core competencies while helping you expand your service capabilities: in hours, expertise, geographic reach, and more.”

Das ist ein sehr interessantes und wichtiges Thema, gerade in der heutigen Zeit, die gesellschaftlich, ökonomisch und technologisch komplex geworden ist.

Richard bat uns um eine Einschätzung aus deutscher Sicht.

Wir sehen das genauso! Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung. Das bedeutet auch, dass MSPs – im Gegensatz zum traditionellen Systemhaus-Geschäft – eine Art familiären Umgang pflegen. Man findet dort professionelle – intellektuell hochwertige – Kontakte zur unternehmerischen Weiterentwicklung und kann deshalb leichter professionelle, strategische Allianzen zur Unternehmensentwicklung und zur Wissensbündelung bilden.

In Deutschland muss man allerdings (noch) aufpassen, mit wem man Umgang pflegt: Es gibt zu viele Unternehmen, die “Managed Services” nur als Label und als Abrechnungsmodell nutzen und weiterhin alt-hergebrachtes Systemhaus-Geschäft abliefern. Insofern kann man sich als Managed Service Provider, im Sinne der MSPAlliance (noch) gut unternehmerisch von der großen Masse abgrenzen. Auch gibt es zu viele „Möchtegerns“ und „Billigheimer“ auf dem deutschen Markt, von denen es nötig ist, sich abzugrenzen. Wir arbeiten ausschließlich mit Profis zusammen! Unternehmen, mit denen man eine gewisse unternehmerische und fachliche Qualitätsstufe teilt und mit denen man auf einer höheren intellektuellen Stufe interagieren kann.

Dies gilt insbesondere dann, wenn man den Community-Gedanken ernst nimmt: Nur diejenigen MSPs, die bereit und in der Lage sind, zum Wohle der Endabnehmer von Managed Services zusammen zu arbeiten und insofern das Managed-Services-Modell als Berufsstand stärken, werden Marktführer sein und bieten den Endabnehmern Mehrwerte und ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Community-Gedanke unterscheidet den MSP von einem herkömmlichen IT-Dienstleister.

Diese Änderung im Denken ist gerade heute nötig, wo es nicht mehr möglich ist, alles aus einer Hand anzubieten. Die technologische Komplexität zwingt zur Spezialisierung auf bestimmte Themen und Cloud-Computing fördert ein Zusammenrücken zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmerische Endabnehmer erwarten mehr als traditionelle IT und insofern erfordert der Markt ein zunehmend intellektuelleres Arbeiten. Automatisierung und Standardisierung erfordert höhere Investitionen und auf der anderen Seite müssen wir bei Commodity-Dienstleistungen für Zeit- und Kosteneffizienz sorgen. Das schafft man nur gemeinsam, da es in den aller seltensten Fällen  gelingen wird, eine “In-House-Lösung” zu finden; dank des Fachkräftemangels.

Der Community-Gedanke erfordert ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und ein hohes Maß an fachlicher und intellektueller Qualität. Schließlich repräsentieren wir den jeweiligen Partner gegenüber den Endabnehmern, aber eben auch einen Berufsstand, der verantwortungsvoll und ethisch handelt.

Nur gemeinsam können wir den Anforderungen gerecht werden und die Masse der “Kistenschieber” zu Gunsten wirklicher Premiumdienste, Diensten mit Mehrwerten, hinter uns lassen.


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.

Als prozessorientiertes, inhabergeführtes und Microsoft-nahes IT-Unternehmen unterstützt NIERO@net e.K. auf vertraglicher Basis anspruchsvolle kleine und mittelständische Unternehmen zwischen 10 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg, als deren virtueller Chief Technology Officer (vCTO), über den gesamten IT-Lebenszyklus (Plan, Deliver, Operate) durch Managed Services, Hosted Software Services, Hosted System Services und Managed Public Cloud Solutions dabei, aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

Lesen Sie unser Corporate Profile und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

3. April 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik), Small Business Solutions | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Einschätzung: Allianzen innerhalb der MSP-Community

Persönlichkeiten, die aus unserer Sicht einen strategischen Einfluss auf die Cloud- und Managed Services Branche ausüben

Interessante, nützliche Kontakte für professionelle, progressive IT-Unternehmen sind diejenigen, mit denen man sich auf hohem Niveau austauschen kann, von denen man etwa lernt, die zum nacheifern anregen und zu denen man in gewisser Weise auch aufsieht. Kurzgesagt sind das die Kontakte, die einen persönlich und das Unternehmen voranbringen.

Professionelle technische Communities sind, besonders im Microsoft Umfeld, nicht schwer zu finden und man bekommt recht leicht interessante und nützliche Kontakte, wenn man sich denn darum bemüht und zeigt, dass man sich mit den Themen ehrlich und tiefgehend auseinander setzt.

Etwas schwieriger wird es schon im Umfeld des theoretischen IT-Management. oder dem Projektmanagement.

Am Schwierigsten ist es aber, Experten und Unternehmer zu finden, die Managed- und Cloud-Services als Berufsstand verstehen, die dieses Dienstmodell wirklich verinnerlicht haben und nicht als bloßes “Buzzword”, als Marketingtrend betrachten und die die unternehmerische Ebene auf hohem Niveau fördern. Managed- und Cloud-Services als Berufsstand definiert primär die MSPAlliance, deren Mitglied wir sind.

Die deutsche Autotask-Community bietet hier schon mal vielversprechende Ansatzpunkte, sich unternehmerisch auszutauschen.

Fragt man uns konkret nach Persönlichkeiten, die aus unserer Sicht einen strategischen Einfluss auf die Cloud- und Managed Services Branche ausüben, dann kommt die folgende kleine Liste zustande, wobei die Reihenfolge der Nennungen keinerlei Wertung darstellt. (Die Verknüpfungen führen zu den jeweiligen Original-Seiten, von denen die Text-Auszüge stammen).

Deutschland und Europa

  • Olaf Kaiser: “In der UBEGA aktiv als Senior-Consultant – Moderator und Speaker zu folgenden Themen: Strategie-Entwicklung, Strategie-Umsetzung, Cloud & Managed-Services, Kundenentwicklung, Vertriebssteuerung, Funktionsmodelle & Delegation. 2014 hat er seine Ausbildung zum EKS Strategieberater absolviert und mit mehreren IT-Unternehmen erfolgreich als Strategieberater gearbeitet. Olaf Kaiser entwickelt eigene Beratungsmethoden, die nun Teil des UBEGA-Beratungsframeworks für mittelständische IT-Unternehmen sind.”
  • Henning Meyer: “hat bereits ab dem Jahr 2000 im eigenen Systemhaus Serviceverträge angeboten und erfolgreich vermarktet. Die im Betrieb des eigenen Systemhauses entstandenen und ständig weiterentwickelten Managed Services-Konzepte und –vorlagen sind bei hunderten Systemhäusern in DACH erfolgreich im Einsatz. Henning Meyer gilt als hervorragender Kenner des Marktes und hat mit seinen Konzepten Standards gesetzt.”
  • Richard Tubb: “I am an independent small IT business consultant. I provide expert advice to help you grow your IT business. I started my own IT company in 2003, and sold it in 2010. Taking it through the many challenges of scaling up – taking on employees, getting to grips with marketing, dealing with sales, building up relationships with suppliers and contacts – has given me a clear understanding of the pleasures and pitfalls of making your IT company succeed.”

Global

  • Karl Palachuk: “Author, trainer, speaker, managed service provider, techno-goober, and motivational speaker. Improve your IT consulting business with good processes!”
  • Charles Weaver: “is the CEO and co-founder of the MSPAlliance. As a leader in the managed IT services industry, Mr. Weaver’s knowledge and expertise has been highly sought after by some of the leading technology service providers and vendors, including, Cisco, Intel, Microsoft, RSA, Intuit, DELL, Raritan, Symantec, NEC, and many others. Mr. Weaver was named as one of The 50 Most Influential People in Business IT by Baseline Magazine.”

Wir arbeiten und vernetzen uns nur mit Profis. Wir suchen gezielt den Kontakt zu erfolgreichen Unternehmen und Unternehmern, denn das beeinflusst uns und macht das Lernen einfacher. Dieses Vorgehen hilft uns ein besserer Managed Service Provider zu werden und dadurch im Endeffekt unseren Klientinnen und Klienten Mehrwerte zu bieten.


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NIERO@net e.K. versteht sich als “Solution Innovator” und “Enterprise Architect”, indem wir unser Angebot auf Management Consulting, Mobile- /Cloud-Lösungen, Geschäftsprozess-Lösungen und Managed Services verlagern. Lesen Sie unsere Corporate Statements und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht.

Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, Managed Public Cloud Solutions, Hosted Software Services und Hosted System Services für kleine und mittelständische Unternehmen in der Metropolregion Hamburg fragen.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security – Managed Mobile – Managed Backup & Disaster Recovery

26. Juli 2017 Posted by | NIERO@net e.K. Managed Services, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Persönlichkeiten, die aus unserer Sicht einen strategischen Einfluss auf die Cloud- und Managed Services Branche ausüben

Als professionelles und progressives IT-Unternehmen sind wir Mitglied in zwei starken Organisationen: Nordanex Systemverbund und MSPAlliance!

Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

Als professionelles und progressives IT-Unternehmen sind wir Mitglied in zwei starken Organisationen. Dies gibt Ihnen die Sicherheit, zertifizierte, rechtsichere (datenschutzkonforme), prozessorientierte und standardisierte Dienste zu erhalten.

Nordanex Systemverbund

Nordanex ist ein Qualitäts-Netzwerk von bundesweit zusammengeschlossenen IT-Systemhäusern und Fachhändlern. Durch diese starke Gemeinschaft können wir Ihnen für nahezu jedes IT-Thema einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen.

Der Nordanex Systemverbund bietet IT-Systemhäusern und Fachhändlern seit dem Jahre 2006 die Möglichkeit, gemeinsam ein noch leistungsstärkeres Business zu betreiben und dabei trotzdem unabhängig zu bleiben.

Kooperationsvereinbarungen mit Lieferanten, Distributoren, Herstellern und Dienstleistern sorgen für beste Bezugskonditionen und entscheidende Marktvorteile. Außerdem hält das Nordanex Team seinen Systempartnern durch vielfältige Dienstleistungen den Rücken frei, damit sie sich voll und ganz auf Ihre Kunden und Unternehmensziele konzentrieren können.

Nähere Informationen finden Sie unter www.nordanex.de

MSPAlliance

The International Association of Cloud & Manage Service Provider (MSPAlliance) was established in 2000 with the objective of helping MSPs become better MSPs. Today, MSPAlliance has more than 25,000 cloud computing and manage service provider corporate members across the globe. MSPAlliance has become the world’s largest industry association (and certification body) for cloud computing and manage service professionals. MSPAlliance is a large international consortium of MSPs that work in a collaborative effort to partner, network and grow.

The mission of the MSPAlliance is to promote the Cloud Computing and Managed Services Industry, as a true and viable profession to the Business Consumer. Because each and every one of our members agrees to follow a strict code of ethics, consumers of Cloud Computing and Managed Services can have greater assurance that they are dealing with reputable, qualified, and trustworthy providers.

In addition, the MSPAlliance was the first organization to develop a standard of technical and operational best practices for its members; a standard which was uniquely developed for MSPs by MSPs. The MSPAlliance standard, called the Unified Certification Standard for Cloud & Managed Service Providers, was created a decade ago in response to the need for MSPs and business consumers to have greater trust and transparency into how managed IT services are consumed and delivered.

Nähere Informationen finden Sie unter www.mspalliance.com

Nur aus dem hohen Anspruch an uns selbst und unsere Arbeit rechtfertigen wir die Mitgliedschaft in diesen Qualitätsorganisationen. Hieraus ergibt sich unser

Value Statement

“Vertraulichkeit, Vermeidung von Interessenskonflikten und einen zu jeder Zeit professionellen Umgang mit Klienten”: NIERO@net e.K. unterstützt als Mitglied der MSPAlliance den Unified Certification Standard for Cloud & Managed Service Providers (UCS) der MSPAlliance und verpflichtet sich zu den hohen ethischen Grundsätzen, wie sie im MSPAlliance Cloud & Managed Service Provider’s Code of Ethics & Conduct (Verhaltens- und Ethikkodex der MSPAlliance für Cloud & Managed Service Provider), sowie in der Cloud & Managed Services Consumer Bill of Rights (Erklärung der Klienten-Rechte für Managed- und Cloud-Services) dargelegt sind.

Näher Informationen finden Sie unter www.nieronet.de


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Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

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17. Mai 2017 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Als professionelles und progressives IT-Unternehmen sind wir Mitglied in zwei starken Organisationen: Nordanex Systemverbund und MSPAlliance!

Wir unterstützen den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (@VGSDeV) e.V.

Wir sind kürzlich auf den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e.V. aufmerksam geworden.

Der Verband, der mittlerweile ungefähr 900 Mitglieder umfasst, vertritt die Interessen von Gründern und Selbständigen, sowie kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Das schließt Freiberufler und Teilzeit-Selbstständige ein! Die Mitglieder rekrutieren sich aus allen möglichen Branchen.

Selbstständige und Gründer brauchen eine Lobby – bisher haben sie keine. [….]. Das ist möglich, weil vorhandene Verbände sowie Kammern nicht oder nicht ausreichend die Interessen von Einzelunternehmern und kleinen Unternehmen vertreten. Selbstständige sehen sich einer Vielzahl von Zwangsabgaben und bürokratischen Pflichten gegenüber, die kaum zu bewältigen sind. Es gibt viele Verbände, aber sie vertreten fast ausschließlich die Interessen der mittleren und großen Unternehmen. [….]. Branchenübergreifende Verbände für Gründer und Selbstständige haben zudem in vielen Fällen gar nicht primär die Interessenvertretung ihrer Mitglieder [….] zum Ziel.

Diese Mission können wir grundsätzlich unterstützen. Aus diesem Grund haben wir uns zur Mitgliedschaft entschlossen und wollen sehen, inwieweit wir neben Geld auch ein wenig Zeit investieren können.

Auch wir sehen eine Geringschätzung kleiner Unternehmen in Deutschland, als wirkliche Leistungsträger unserer Gesellschaft. Das mag auch darin begründet sein, dass kleine Unternehmen aus der Natur der Sache heraus kein großes Umsatzvolumen generieren und daraus resultierend auch weniger Steuereinnahmen. Dier geringe Respekt beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Politik, sondern wird auch unter den jeweiligen Marktteilnehmern sichtbar.

Wir benötigen in Deutschland ein generelles gesellschaftliches Umdenken, wir benötigen mehr Community und zwar schon deshalb, um in einer globalisierten Welt als ambitionierte Unternehmen bestehen zu können.

Kleine Unternehmen gehören nicht zu dem erlauchten Kreis, der es sich leisten kann, über “Steuer-Optimierungsmodelle”, Vermögen in “Steuerparadiese” zu verschieben.

Zu unserem Engagement wird auch ein Vorteilsangebot für VGSD-Mitglieder gehören, dass wir gerade erarbeiten.

Es ist unsere Überzeugung, dass wir als kleine Unternehmen nur gemeinsam etwas erreichen können. Ohne das Fachwissen, ohne die Kompetenz und die Leistungen kleiner Unternehmen und Selbständiger, wäre ein Großteil unseres wirtschaftlichen Lebens so nicht möglich.

In einem neoliberalen Gesellschaftsumfeld werden Selbständige und kleine Unternehmen ohne die richtige Lobby wenig Unterstützung finden. Deshalb Mitglied werden!

Auch das sollte Teil unserer unternehmerischen, sozialen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) sein.


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Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security – Managed Mobile – Managed Backup

16. September 2015 Posted by | NIERO@net e.K. Unternehmens-News, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Wir unterstützen den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (@VGSDeV) e.V.