NIERO@net e.K. – Corporate Blog

Wir sichern Ihre digitalen Unternehmenswerte!

Zeit ist für Service Provider die wertvollste Ressource–unnötige Hektik ist qualitätsschädigend!

Untersuchungen haben ergeben, dass die Fehlerrate einer Person bei Unterbrechungen vier Mal höher ist als normalerweise. Es dauert durchschnittlich 15 Minuten, seine Arbeit nach einer Unterbrechung wieder aufzunehmen.

Für ein kleines, progressives IT-Unternehmen, das

  • Managed Services als intellektuelles Geschäftsmodell und den MSP als Berufsstand begreift
  • strafbewehrte Service Level Agreements versprochen hat und Verfügbarkeit "verkauft"
  • sich mit der MSPAlliance berufsständisch verpflichtet hat, stets im Sinne des Klienten zu handeln
  • bemüht ist, mit wenigen verfügbaren Ressourcen, möglichst viele Kunden mit gleich hoher Servicequalität zu beliefern
  • das "Working from everywhere" durch die Microsoft Cloud bevorzugt und den Klienten verkauft

sind neben Automatisierung und Standardisierung, auch Aufgabenpriorisierung, die Konzentration auf das gerade zu bearbeitende Thema ("working in real time") und die Reduktion von Ablenkungen eine essentielle Notwendigkeit.

Über die Ausgestaltung, damit niemand schlecht behandelt wird, lässt sich stets ein konstruktiver Diskurs führen. Deshalb nutzen wir ein PSA, haben Ticketprioritäten eingeführt und uns "Telefonregeln" gegeben.


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.

Als prozessorientiertes, inhabergeführtes und Microsoft-nahes IT-Unternehmen unterstützt NIERO@net e.K. auf vertraglicher Basis anspruchsvolle kleine und mittelständische Unternehmen zwischen 10 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg, als deren virtueller Chief Technology Officer (vCTO), über den gesamten IT-Lebenszyklus (Plan, Deliver, Operate) durch Managed Services, Hosted Software Services, Hosted System Services und Managed Public Cloud Solutions dabei, aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

Lesen Sie unser Corporate Profile und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

29. Mai 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , | Kommentare deaktiviert für Zeit ist für Service Provider die wertvollste Ressource–unnötige Hektik ist qualitätsschädigend!

PowerShell Gallery: Microsoft SharePoint Online Services Module for Windows PowerShell

Was wir auch noch nicht wussten und erst kürzlich entdeckten: Das Microsoft SharePoint Online Services Module for Windows PowerShell ist seit geraumer Zeit in der PowerShell Gallery verfügbar und folgt (noch) dem Entwicklungszyklus der alten SharePoint Online Management Shell.

Somit sind nahezu alle PowerShell-Module, die man für Verwaltung von Microsoft Office 365 regelmäßig benötigt, für PowerShellGet verfügbar, was es wesentlich einfacher gestaltet diesbezüglich auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Das Modul findet sich hier.


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15. Mai 2019 Posted by | Microsoft Cloud | , , , , | Kommentare deaktiviert für PowerShell Gallery: Microsoft SharePoint Online Services Module for Windows PowerShell

Was gehört in ein für beide Seiten erfolgreiches QBR-Meeting?

Das mit Commodity-Dienstleistungen und Break-/Fix verbundene Massengeschäft ist nicht lukrativ, bringt weder Prestige, noch Respekt und nützt am Ende auch den Endabnehmern nicht, denn es birgt nicht die heutige nötige Qualität.

Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung. IT erfordert eine intellektuelle Herangehensweise!

Zu den Grundsätzen unseres Berufsstands gehören die QBR-Meetings. Diese sind Gespräche auf Executive-Level, die uns helfen, unsere Dienste Ihren unternehmerischen Bedürfnissen und Zielen anzupassen.

Teilweise werden diese Gespräche noch immer für technische, bzw. vertriebliche Fragen „missbraucht“. Der Fokus des Meetings liegt nicht auf Servicetickets, offenen Supportfällen oder Technik, sondern auf Ihren unternehmerischen Herausforderungen, Zukunftsplanungen und Zielen.

Was aber gehört in ein für beide Seiten erfolgreiches QBR-Meeting?

Grundsätzlich geht es um das fortgesetzte Verständnis Ihres Marktes, Ihrer Arbeitsweise und Ihres Unternehmens:  Wo liegen zurzeit Ihre geschäftlichen Prioritäten? Wo sehen Sie momentan ihre größten Schwachstellen? Welchen Einfluss hat die IT auf diese Fragen?

Die generelle Tagesordnung ist dreiteilig aufgebaut (Rückblick, Abstimmung, Planung).

Der erste Teil dient unserer Analyse des vorangegangenen Zeitraums. Wir diskutieren die Executive-Reports unserer Dienste, damit Sie sicher sein, können, dass wir uns an unser Leistungsversprechen gehalten haben. Wir sprechen über von uns empfohlene Stabilisierungsarbeiten und Komponenten, die ausgetauscht werden müssen. Wichtig ist es, von Ihnen zu erfahren, wie Ihre Erfahrung mit unseren Diensten war und ob Sie zusätzliche Bedürfnisse, oder Bitten haben.

Im zweiten Teil geht es um Ihre Ziele und Schwachstellen. Gibt es seit unserem letzten Gespräch Änderungen? Welche Änderungen planen Sie für das kommende Quartal (neue Arbeitsplätze, Umbauten, Umzüge, Personalreduktionen, etc.)? Welche Stärken, Schwächen und Ziele sehen Sie für die einzelnen Abteilungen?

Der letzte Teil beschäftigt sich damit, für das nächste Quartal zu planen (Budget, Prozesse, rechtliche Fragen, branchenspezifische Fragen, Produktivität, Wünsche). Welches Budget planen Sie für den technologischen Bereich ein? Benötigen Sie Hilfe zur Erstellung eines sinnvollen Budgets? Welches sind die wichtigsten Prozesse in Ihrem Unternehmen? Welche Prozesse stellen für Sie eine Herausforderung dar und welche Prozesse möchten Sie verbessern? Vor welchen regulatorischen Herausforderungen stehen Sie? Welches sind die wichtigsten branchenspezifischen Ressourcen, die Sie nutzen? Wie schätzen Sie die Produktivität Ihrer Mitarbeiter ein und wo sehen Sie Verbesserungsbedarf? Möchten Sie eine neue Technologie evaluieren? Möchten Sie von uns irgendeine tiefergehende technologische Einweisung, oder eine Schulung?

QBR-Meetings sind offene Gespräche. Diese Punkte müssen (und sollten) nicht stur abgearbeitet werden. Wird die allgemeine Richtung aber eingehalten, sind die zwei Stunden, die wir für Sie reservieren ein Mehrwert für Sie und Ihre Unternehmen.

Übrigens macht es absolut Sinn, wenn bei einem derartigen Executive Meeting auch Abteilungsleiter teilnehmen.


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Als prozessorientiertes, inhabergeführtes und Microsoft-nahes IT-Unternehmen unterstützt NIERO@net e.K. auf vertraglicher Basis anspruchsvolle kleine und mittelständische Unternehmen zwischen 10 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg, als deren virtueller Chief Technology Officer (vCTO), über den gesamten IT-Lebenszyklus (Plan, Deliver, Operate) durch Managed Services, Hosted Software Services, Hosted System Services und Managed Public Cloud Solutions dabei, aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

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2. Mai 2019 Posted by | NIERO@net e.K. Hosted Solutions, NIERO@net e.K. Managed Public Cloud Solutions (powered by Microsoft CSP), NIERO@net e.K. Managed Services, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Was gehört in ein für beide Seiten erfolgreiches QBR-Meeting?

Managed Services: Kunden- und Serviceorientierung

Dieses Thema wird in unserer Branche ein immer Wichtigeres, gerade auch deshalb, weil der Markt dazu zwingt, sich über das rein Technische hinaus, ebenso mit ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen.

Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung.

Das bedeutet auch, dass wir ethisch und moralisch verpflichtet sind, alles für den unternehmerischen Erfolg unserer Kunden zu tun. Insofern erzwingt das Managed-Service-Modell ein intellektuelles Arbeiten. Aus diesem Grund gehören Managed- und Cloud Service Provider zu den Professional Service Firms!

Definieren wir kurz und nicht abschließend Kundenorientierung als die Bereitstellung von Diensten, die sich am Bedürfnis des Kunden orientieren und Serviceorientierung als die Fähigkeit die den bereitgestellten Diensten zugrundeliegenden Prozesse so zu gestalten, dass sie für den Kunden eine einfache, angenehme Erfahrung bieten, die seine Erwartungen möglichst übertrifft.

Um das zu erreichen orientiert sich die Branche an ITSM-Modellen. Wir benötigen dazu auch unternehmerisches Know-How; wir müssen wissen, wie der Kunde und dessen Markt funktioniert.

Prozeduren und Prozesse dürfen natürlich kein Selbstzweck sein. Wären sie dies, wäre man nicht serviceorientiert, sondern bürokratisch. “Wir machen das nicht”, oder “wir können das nicht” ist keine Antwort. “Wir machen das, aber das hat seinen Preis, weil es nicht unseren normalen Standards entspricht” wäre sicherlich wieder serviceorientiert.

Es besteht ein natürliches Spannungsverhältnis zwischen der Definition des eigenen Unternehmens und Serviceorientierung. Schlussendlich arbeitet jedes Unternehmen für den Gewinn. Gewinn kann aber nur über Kunden- und Serviceorientierung erzielt werden.

Alle unsere Prozesse und Prozeduren, SOPs, SLAs und Leistungsbeschreibungen sind auf eine höchstmögliche Serviceorientierung ausgerichtet. Serviceorientierung bedingt Effizienz und Qualität. Die Einhaltung unserer Service Level Agreements und damit das Erfüllen unseres Service-Versprechens hat oberste Priorität. Wer das negiert, handelt gegen sein eigenes Interesse und erhält am Ende nicht das, wofür er bezahlt.

Henry Ford hat einmal gesagt: „Wenn ich auf meine Kunden gehört hätte, hätte ich ihnen ein schnelleres Pferd gegeben.“ Übertragen auf unsere Branche bedeutet dies, dass das Festhalten an Break-/Fix und Commodity-Dienstleistungen, alleine um Kundenwünsche zu erfüllen, keinen Respekt, kein Prestige, keinen Umsatz und keine neuen Klienten bringt. Kurz gesagt, das Unternehmen ist so nicht zukunftsfähig, weil sich das nötige Wachstum nicht realisieren lässt.

Es ist selbstverständlich und eine Binsenweisheit, dass wir nicht gegen den Markt operieren und planen können. Wo es keine Nachfrage gibt, gibt es kein Geschäft.

Serviceorientierung bedeutet mit Nichten, stets da zu tun, was der Kunde will, stets zu lächeln und zu allem Ja und Amen zu sagen. Ständige Verfügbarkeit ist auch kein Kriterium. Dieses feudalistisch-patriarchalische Verständnis von Dienstleistung kann für einen Berufsstand nicht gelten.

Wir wissen einige Dinge grundsätzlich besser. Das macht uns zu Experten.

Dieser Wissensvorsprung muss auch bedeuten, den Kunden vor sich selbst und seiner Unwissenheit zu schützen. Bewährte Methoden nicht einzuhalten, nur um dem Kunden zu gefallen, gefährdet nicht nur ihn selbst, sondern führt auch zu einem erhöhten Risiko, sowie Mehrarbeit beim Service Provider und wird schlussendlich niemanden zufrieden stellen. Im Gegenteil verringert es die Rentabilität der bereitgestellten Dienste.

Weil wir einige Dinge besser wissen, können wir auch nur für Klienten arbeiten. Klienten fragen im Gegensatz zum Kunden nach Wissen, nach Expertise. Sein maßgebliches Kriterium ist die Lösung. Der Kunde kauft Waren ein, sein maßgebliches Kriterium ist der Preis. Während Klienten auf langfristige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen setzen, sind Kunden eher illoyal und misstrauisch. Kunden möchten, dass alles funktioniert und da möglichst noch gestern, wobei es möglichst nichts kosten darf. Die Betriebshoheit an den Provider abgeben, möchten Kunden aber auch nicht. Der Klient hingegen versteht das Prinzip der geteilten Verantwortung, welches dem Managed-Service-Modell zugrunde liegt. Klienten nehmen das Unternehmen und dessen Mitarbeiter als Spezialisten und Experten ernst, so wie wir den Klienten in einer service- und kundenorientierten Welt ernst zu nehmen haben.

Nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Führungskräfte und Unternehmer müssen IT verstehen und deren unternehmerischen Wert erkennen. Den "digitalen Analphabeten" kann sich heute niemand mehr leisten.

Uns, als Managed Service Provider, unterscheidet vom traditionellen Dienstleister, dass wir Wissen weitergeben und keine Waren verkaufen. Der Wettbewerb findet nicht auf der Preisebene statt, sondern auf der Wissensebene, aber auch darüber, wie einfach und angenehm das Konsumieren der durch uns bereitgestellten Dienste ist. Wir verkaufen also Expertendienste. Um uns als Profession von traditionellen IT-Dienstleistungen zu unterscheiden, sprechen wir von “Klienten” und “Honoraren”.

Ein feudalistisch-patriarchalisches Verständnis von Dienstleistung, gepaart mit einer Mischung aus Ignoranz und Arroganz, findet man allerdings heutzutage vor Allem dort vor, wo generell wenig Respekt der Leistung und der Zeit des Anderen gegenüber herrscht. Hierbei handelt es sich vor Allem um Unternehmen mit schmalem Budget, die in der alten Break-/Fix-Welt verhaftet und der Ansicht sind, Unternehmens-IT mit den Mitteln und dem Wissen privater EDV betreiben zu können, inklusive Geschäftsführer, die der fälschlichen Ansicht sind, sie seien die Einzigen, die keine Zeit haben. IT interessiert immer nur dann, wenn sie nicht wie gewohnt funktioniert und es wird von diesen Unternehmen vergleichsweise mehr Zeit beansprucht, als im Durchschnitt üblich. Progressive Diensterbringungs-Modelle werden abgelehnt; stattdessen werden Vorträge gehalten, wie Dienstleistungen angeblich zu erbringen seien. Empfehlungen, Planung und empfohlene Konfigurationen werden als überflüssig tituliert, Regeln ignoriert und eine konstruktive Mitwirkung für den gemeinsamen Erfolg findet nicht statt. Dafür wird ständige Bereitschaft vorausgesetzt. Das ganze Auftreten zeigt, welchen Stellenwert IT, das IT-Unternehmen und dessen Mitarbeiter haben. Besagtes Verhalten ist durchaus abhängig von Branche und Unternehmensgröße. Je größer und strukturierter das Unternehmen, um so angenehmer ist die Zusammenarbeit. Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, uns auf Unternehmen zwischen 10 und 75 Arbeitsplätzen zu konzentrieren. Geschäftsbeziehungen müssen stets von gegenseitigem Respekt und von Anstand geprägt sein. Jeder erhält das, wofür er bereit ist, zu investieren. Vieles, was Serviceorientierung ausmacht, gibt schon der gesunde Menschenverstand vor, wenn wir uns wieder auf besagten Respekt und Anstand besinnen.

Grundsätzlich müssen die Dienste genauso zum Kunden passen, wie der Kunde zu den Diensten. Das Verhältnis muss reziprok und vom Teilen gemeinsamer Werte geprägt sein. Ein gutes persönliches Verhältnis miteinander ist Grundlage, geschäftlich auf Augenhöhe miteinander umzugehen.

Das ist der Grund, weshalb wir nicht jeden Auftrag annehmen und vor Allem auch nicht um jeden Preis. Wir behalten uns auch vor, nicht passende Geschäftsbeziehungen unserseits zu beenden. Das mit Commodity-Dienstleistungen und Break-/Fix verbundene Massengeschäft ist nicht lukrativ und nützt am Ende auch den Endabnehmern nicht, denn es birgt nicht die heutige nötige Qualität. Das Schlagwort “Der Kunde ist König” gilt für einen Berufsstand nicht. Wer den willfährigen "Kistenschieber" benötigt ist hier falsch. Eine klare Positionierung und klare Abgrenzung gehören zur Kundenorientierung, denn es werden keine falschen Erwartungen geweckt. Dies wäre unethisch.

Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten! Wer als Unternehmer nicht interessiert ist, eine an den geschäftlichen zielen orientierte IT-Strategie zu verfolgen, benötigt nicht die Unterstützung eines progressiven Service Providers.

Selbstverständlich ist es weder kunden- noch serviceorientiert, wenn man tun und lassen würde, was man möchte; wann man möchte.

Wichtig ist es deshalb genau festzulegen, welche Dienste erbracht werden und wie, bzw. wann diese Dienste erbracht werden. Insofern unterscheiden den Service Provider auch detaillierte Leistungsbeschreibungen, SOP und ein finanziell abgesichertes  Service-Level-Agreement. Dies steuert die Erwartungen des Kunden und sorgt dafür, dass der Kunde weiß, was er wann erwarten kann. Wenn wir unsere Versprechen nicht, oder nicht rechtzeitig erfüllen, haben wir eine Strafe zu zahlen.

Wir übernehmen Verantwortung und diese Verantwortung birgt ein Risiko. Deshalb ist es recht und billig, ja auch verpflichtend, zu definieren, zu welchen Bedingungen diese Verantwortung übernommen wird. Akzeptiert der Kunde das nicht, bzw. handelt er regelmäßig gegen diese Regeln, kann man im Zweifel nicht weiter für ihn tätig sein. Das Einhalten von Regeln sind Teil des gegenseitigen Respekts.

Managed Service bedeutet die Bereitstellung von Premiumdiensten für Unternehmen, die IT als Grundlage ihres unternehmerischen Erfolgs sehen. Wir sind dafür da, diesen Unternehmen zu helfen, ihre unternehmerischen Ziele zu verwirklichen. Das ist Kundenorientierung. Managed Services gehen in ihrem Ansatz über das Technologische hinaus, weit hinein in die Unternehmensberatung.

Kundenorientierung bedeutet auch, regelmäßig und fortgesetzt in den Markt und die Kundenunternehmen hinein zu horchen, ob sich die Bedürfnisse geändert haben und, ob die angebotenen Dienste noch dem Bedarf entsprechen. Hierzu dienen Umfragen genauso, wie QBR-Meetings.

Kunden- und Serviceorientierung im Managed-Service-Modell hat seinen Preis. Das Einhalten von Servicequalität setzt entsprechende Investitionen in Werkzeuge und Fortbildung voraus, die vom Endabnehmer mit zu bezahlen sind. Das gebieten Respekt und Anstand genauso, wie das Achten von Zeit. Weil wir, als Experten, am Besten wissen, wie bestimmte Dinge zu erledigen sind, obliegt uns auch, den zeitlichen Ablauf festzulegen. Auf der anderen Seite verlangt eine Serviceorientierung dementsprechend aber auch, diese Prozesse und Prozeduren genau und detailliert zu kommunizieren, so dass sie verständlich und nachvollziehbar sind. Serviceorientierung bedeutet also auch Verlässlichkeit. Der Endabnehmer muss sich stets darauf verlassen können, dass Dienste jederzeit die gleiche zugesagte Qualität haben.

Beschäftigt sich ein unternehmerischer Endabnehmer nicht mit den Details der bereitgestellten Dienste, dann verstößt er damit nicht nur gegen gesetzliche Sorgfaltspflichten, sondern er offenbart auch geringe Wertschätzung, dem Geschäftspartner gegenüber. Auch hier gilt, dass man im Zweifel davon Abstand nehmen muss, Verantwortung und Risiko zu übernehmen.

Serviceorientierung heißt auch nicht ständige Erreichbarkeit, aber einfache Erreichbarkeit. Klienten müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Anliegen wahr- und ernst genommen wird. Sie müssen es auf einfache Art und Weise vorbringen können.

Wir müssen fokussiert, ungestört und “in Echtzeit” arbeiten können. Serviceorientierung heißt, sich ganz der gerade anstehenden Aufgabe zu widmen. Telefonate werden bspw. ausschließlich vom Front Office entgegen genommen, oder nach Terminvereinbarung geführt. Aufgaben für den Klienten haben oberste Priorität.

Hetzerei und Überstunden sind nicht serviceorientiert, denn sie schaden der Servicequalität und Arbeitsklima; somit schlussendlich dem Endabnehmer. “Werktags, 09:00 Uhr-17:00 Uhr” ist weitestgehend möglich. Das gilt analog für Wochenend- und Nachtarbeit, wobei es für Beides natürlich eng begrenzte Ausnahmen gibt. Bestimmte Dinge können nur zu bestimmten Zeiten erledigt werden.

Wenn wir die Arbeitsweise und Märkte unserer Klienten verstehen, wenn wir also kundenorientiert arbeiten, dann können wir innovative Lösungen finden, bzw. Alternativlösungen, für Dinge, die der Klient wünscht, die aber fachlich so nicht machbar sind. Diese Lösungsorientierung ist serviceorientiert. Nur zu verkünden, etwas sei nicht machbar, ist selbstredend keine Option, sondern selbst-diskreditierend.

Standardisierung und Automatisierung helfen uns, mit möglichst wenigen Ressourcen das Maximum an Dienstqualität für eine große Anzahl an zu verwaltenden Organisationen zu erreichen. Wer Wert auf “Kisten schieben” und “Händchen halten vor Ort” legt, ist im Managed-Service-Modell nicht richtig aufgehoben. Verfügbarkeit und Anzahl von Technikern ist als Kriterium für die Dienstgüte obsolet. Wir stellen Dienste so zur Verfügung, dass sie einfach zu konsumieren sind und möglichst ohne manuelle Eingriffe funktionieren. Die Bereitstellung von Ressourcen zur Selbsthilfe gehört ebenso dazu. Wir ersetzen zeit- und kostenintensive Vor-Ort-Arbeit durch remote ausgeführte Tätigkeiten.

Serviceorientierung bedeutet aber eine, nach Möglichkeit,  regionale Ausrichtung. Das erlaubt eine tiefere, persönliche Beziehung zwischen Service Provider und Konsument. Der Endabnehmer von Managed Services kann sich mit regionalen Anbietern eher identifizieren. Die Dinge bleiben sozusagen in der Familie, hier also im Mittelstand.

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17. April 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Managed Services: Kunden- und Serviceorientierung

Einschätzung: Allianzen innerhalb der MSP-Community

Vor einiger Zeit haben wir an einem Webinar zum Thema “Building A-Team Alliances to Extend Your MSP Capabilities“ teilgenommen, präsentiert von Richard Tubb.

Synopsis: “By forming strategic relationships with a complementary mix of specialist providers. Your network can help your business focus on your core competencies while helping you expand your service capabilities: in hours, expertise, geographic reach, and more.”

Das ist ein sehr interessantes und wichtiges Thema, gerade in der heutigen Zeit, die gesellschaftlich, ökonomisch und technologisch komplex geworden ist.

Richard bat uns um eine Einschätzung aus deutscher Sicht.

Wir sehen das genauso! Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung. Das bedeutet auch, dass MSPs – im Gegensatz zum traditionellen Systemhaus-Geschäft – eine Art familiären Umgang pflegen. Man findet dort professionelle – intellektuell hochwertige – Kontakte zur unternehmerischen Weiterentwicklung und kann deshalb leichter professionelle, strategische Allianzen zur Unternehmensentwicklung und zur Wissensbündelung bilden.

In Deutschland muss man allerdings (noch) aufpassen, mit wem man Umgang pflegt: Es gibt zu viele Unternehmen, die “Managed Services” nur als Label und als Abrechnungsmodell nutzen und weiterhin alt-hergebrachtes Systemhaus-Geschäft abliefern. Insofern kann man sich als Managed Service Provider, im Sinne der MSPAlliance (noch) gut unternehmerisch von der großen Masse abgrenzen. Auch gibt es zu viele „Möchtegerns“ und „Billigheimer“ auf dem deutschen Markt, von denen es nötig ist, sich abzugrenzen. Wir arbeiten ausschließlich mit Profis zusammen! Unternehmen, mit denen man eine gewisse unternehmerische und fachliche Qualitätsstufe teilt und mit denen man auf einer höheren intellektuellen Stufe interagieren kann.

Dies gilt insbesondere dann, wenn man den Community-Gedanken ernst nimmt: Nur diejenigen MSPs, die bereit und in der Lage sind, zum Wohle der Endabnehmer von Managed Services zusammen zu arbeiten und insofern das Managed-Services-Modell als Berufsstand stärken, werden Marktführer sein und bieten den Endabnehmern Mehrwerte und ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Community-Gedanke unterscheidet den MSP von einem herkömmlichen IT-Dienstleister.

Diese Änderung im Denken ist gerade heute nötig, wo es nicht mehr möglich ist, alles aus einer Hand anzubieten. Die technologische Komplexität zwingt zur Spezialisierung auf bestimmte Themen und Cloud-Computing fördert ein Zusammenrücken zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmerische Endabnehmer erwarten mehr als traditionelle IT und insofern erfordert der Markt ein zunehmend intellektuelleres Arbeiten. Automatisierung und Standardisierung erfordert höhere Investitionen und auf der anderen Seite müssen wir bei Commodity-Dienstleistungen für Zeit- und Kosteneffizienz sorgen. Das schafft man nur gemeinsam, da es in den aller seltensten Fällen  gelingen wird, eine “In-House-Lösung” zu finden; dank des Fachkräftemangels.

Der Community-Gedanke erfordert ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und ein hohes Maß an fachlicher und intellektueller Qualität. Schließlich repräsentieren wir den jeweiligen Partner gegenüber den Endabnehmern, aber eben auch einen Berufsstand, der verantwortungsvoll und ethisch handelt.

Nur gemeinsam können wir den Anforderungen gerecht werden und die Masse der “Kistenschieber” zu Gunsten wirklicher Premiumdienste, Diensten mit Mehrwerten, hinter uns lassen.


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3. April 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik), Small Business Solutions | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Einschätzung: Allianzen innerhalb der MSP-Community

Auf eine Tasse Kaffee und ein Gespräch: Technology Roadmap Meetings (Quarterly Business Review / QBR) für das II. Quartal 2019

NIERO@net e.K. versteht sich als Ihre persönliche IT-Abteilung und Ihr virtueller Chief Technology Officer (CTO). Aus diesem Grund versuchen wir mit Ihnen das kurz- und mittelfristige Budget und die Policies für die „IT-Abteilung“ zu entwickeln, oder den Abschnitt „IT“ zu Ihrem vorhandenen Haushaltsplan hinzuzufügen.

Wir wissen, wie wertvoll es ist, bei unseren Klientinnen und Klienten regelmäßig auf eine Tasse Kaffee und ein Gespräch vorbei zu kommen und mehr über deren Pläne, Hoffnungen und Visionen zu erfahren.

Deshalb wollen wir unsere Klientinnen und Klienten regelmäßig treffen, um ungezwungen über ihr Geschäft zu sprechen: Keine Technologie, kein Vertrieb, keine Lizenzierung, keine Projekte, keine Service-Tickets; einfach ein Gespräch über ihr Geschäft und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen.

Aus diesem Grund bietet Ihnen NIERO@net e.K. kostenlose Technology Roadmap Meetings (Quarterly Business Review / QBR) an.

Durch QBR-Meetings demonstrieren wir unser Verständnis für die IT-Umgebung unserer Klienten, unsere Reaktionsbereitschaft und unser Engagement für deren geschäftlichen Erfolg.

Das Ziel dieser einmal pro Quartal stattfindenden Gespräche ist es, das Budget, die Vision und die Technologie-Strategie für die nächsten 3 bis 5 Jahren zu entwickeln.

Des Weiteren wird mit QBR-Meetings sichergestellt, dass Ihre IT-Strategie stets optimal an Ihrer Unternehmensstrategie ausgerichtet ist.

Wir sprechen über Ihr Unternehmen, Ihr Geschäft und darüber, wie NIERO@net e.K. Sie unterstützen kann.

Der Fokus des Meetings liegt nicht auf Servicetickets, offenen Supportfällen oder Technik, sondern auf Ihren unternehmerischen Herausforderungen, Zukunftsplanungen und Zielen. Letztendlich geht es darum, was NIERO@net e.K. tun kann, Ihnen zu helfen, Ihre Ziele und gewünschten Ergebnisse zu erreichen.

NIERO@net e.K. hilft dies, Ihre unternehmerische Motivation zu verstehen, zu verstehen, wie Sie Ihre Unternehmensentwicklung sehen. Das eröffnet somit die Möglichkeit, Sie bei dieser Zukunftsplanung zu unterstützen. Wenn wir wissen, was Sie erreichen wollen, können wir prüfen, ob Ihr unternehmen die dafür passende Technologie einsetzt und was Sie zukünftig benötigen.

QBR-Meetings sollen Ihnen das Gefühl geben, Ihr Geld gut zu investieren, sowie die Sicherheit, dass wir Ihre unternehmerischen Herausforderungen genau verstehen und dass wir hinter den Kulissen alle Anstrengungen unternehmen, sicher zu stellen, Ihren Arbeitsalltag ungestört bleiben zu lassen.

Auf der anderen Seite bieten diese ungezwungenen Treffen unseren Klientinnen und Klienten die Möglichkeit, uns von ihren Erfahrungen mit unseren Diensten zu berichten und uns zu sagen, ob sie – aus ihrer Sicht – mit unserer Leistung und unserer Kommunikation zufrieden waren, so dass wir unsere Prozesse nötigenfalls anpassen können.

Im Laufe des Meetings sprechen wir darüber, wie gut wir arbeiten, was gut funktioniert und was weniger gut. Wir diskutieren darüber, welche Maschinen und Applikationen die meisten Fehler aufweisen, welche Mitarbeite die meiste Hilfe benötigen und wer möglicherweise von Trainings profitiert. Wir nehmen uns Zeit, die Stärken, Schwächen, Möglichkeiten und Bedrohungen herauszuarbeiten, die einen Einfluss auf die IT-Infrastruktur unserer Klienten haben und diese Punkte zu adressieren.

Für QBR-Meetings reservieren wir jeweils 2 Stunden, um auf Senior-Executive-Level miteinander zu sprechen.

Wir werden demnächst beginnen, mit unseren Klientinnen und Klienten die Termine für das II. Quartal 2019 zu verabreden!

It’s not about upgrading your infrastructure – it is about improving employee efficiency!


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20. März 2019 Posted by | NIERO@net e.K. Hosted Solutions, NIERO@net e.K. Managed Public Cloud Solutions (powered by Microsoft CSP), NIERO@net e.K. Managed Services, NIERO@net e.K. Unternehmens-News | , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Auf eine Tasse Kaffee und ein Gespräch: Technology Roadmap Meetings (Quarterly Business Review / QBR) für das II. Quartal 2019

Outlook 365: zuletzt verwendete Personen

Wir hatten kürzlich mit unseren Partnern die Frage diskutiert, wie man die “Autocomplete Erfahrung” verbessern könne. Es wäre ja insbesondere nicht mehr möglich nach Nachnamen zu suchen. Diese Anfrage kam von Endanwendern.

Richtig ist, dass nach der Einführung von “recent people” die “Autocomplete Erfahrung” inkonsistent bis ungenügend ist, allerdings nicht überall gleichermaßen.

Wer mit diesem Feature unzufrieden ist, kann es seit einiger Zeit per Registry abschalten und zur alten “Autocomplete Liste” zurückkehren.

Wir haben allerdings in unseren Tests auch herausgefunden, dass sich die neue Erfahrung durchaus verbessern lässt.

Grundsätzlich ist die Suche nach Kontakten von zwei Einstellungen abhängig, nämlich in den Outlook-Optionen unter Optionen und Personen (Namen und Ablage), sowie in den Kontoeinstellungen unter Adressbücher und Outlook-Adressbuch (Namen ordnen). Was aber in unserem Fall der ausschlaggebende Punkt ist, ist das Feld “Anzeigen als” eines Kontakts.

Das Feld wird per Standard in der Form “Vorname Nachname (E-Mail-Adresse)” befüllt. Ändert man das nun in “Nachname, Vorname (E-Mail-Adresse)”, so lassen sich Kontakte über alle drei Punkte bequem finden.

Der Eintrag unter “Anzeigen als” lässt sich nur programmatisch ändern. Möglicherweise ließe sich das sogar automatisieren. Entsprechende Ansätze lassen sich bei Diane Poremsky finden, bspw. hier und hier.


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6. März 2019 Posted by | Microsoft Cloud, NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , | Kommentare deaktiviert für Outlook 365: zuletzt verwendete Personen

E-Mails eines bestimmten Absenders landen trotz aller Bemühungen im Junk-E-Mail Ordner des Empfängers

Wir wurden vor einiger Zeit von den Technikern unsers Partnerunternehmens um Hilfe gebeten.

Ein Benutzer eines Kunden hatte das Problem, dass alle E-Mails eines bestimmten Absenders trotz aller Bemühungen, Abhilfe zu schaffen, in dessen Junk-E-Mail Ordner landete.

Das Erste, worum wir baten, war ein Beispiel. Als wir dies hatten, war die Lösung relativ einfach.

Was man natürlich tun muss, ist das Beispiel mit dem Message Header Analyzer zu analysieren.

Neben dem Forefront Antispam Report Header ist der Microsoft Antispam Header von Bedeutung.

Header1

Header 2

Das Gute ist, dass Microsoft eine sehr gute Begleitdokumentation liefert, um die diese Header lesen und analysieren zu können.

Was wir dann fanden, war “SFV:BLK” und das ist dann auch die Erklärung für das “mysteriöse” Verhalten. Der Benutzer hatte die absendende Domäne, bzw. den ganzen Absender in seine Liste blockierter Absender aufgenommen.

Schaut man sich dem Mailflow mit EOP an, dann stellt man fest, dass der individuelle Junk-E-Mail-Filter schlussendlich den Ausschlag gibt (“EOP will honor your users‘ Safe Senders and Recipients, but not Safe Domains. This is true regardless of whether the domain is added through the Outlook on the Web, or added in Outlook and synchronized using Directory Sync.”)

Glücklicherweise hat man von der administrativen Seite via PowerShell die Chance das Malheur zu beseitigen.

Mit Hilfe von “get-MailboxJunkEmailConfiguration" kann man sich den betreffenden Benutzer anschauen und mit “Set-MailboxJunkEmailConfiguration –BlockedSendersAndDomains @{Remove="contoso.com"}" lässt sich der Eintrag entfernen.


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Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

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20. Februar 2019 Posted by | Microsoft Cloud, NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , | Kommentare deaktiviert für E-Mails eines bestimmten Absenders landen trotz aller Bemühungen im Junk-E-Mail Ordner des Empfängers

Outlook Web App und User must change password at next logon

Wir hatten bei einem älteren Exchange-Server, der bei uns noch unter Verwaltung steht das Problem, dass sich ein neuer Benutzer nicht via OWA an seinem Postfach anmelden konnte, weil wir “User must change password at next logon” verfügt hatten.

Das war seltsam, weil nichts und niemand dort in letzter Zeit irgendetwas geändert hatte und Kennwortänderungen via OWA bis dato auch funktionierten. Gleichzeitig gab es auch keine generellen Anmeldeprobleme.

Unsere Untersuchungen ergaben auch keine Unregelmäßigkeiten.

Tiefergehende Recherchen ergaben schlussendlich, dass die “exppw.dl”l als Modul im IIS zwar korrekt in der “applicationHost.config” unter dem “<globalModules>” Tag registriert, aber für OWA nicht aktiv war.

IIS

Wir haben dann das Modul “exppw” über “Systemeigene Module konfigurieren” aktiviert und das Ganze mit IISreset /noforce abgeschlossen.

Hiernach war das Modul auch wieder in der “web.config” für OWA verzeichnet und Kennwortänderungen auf der OWA-Anmeldeseite funktionierten wieder problemlos.

Die Ursache hierfür wäre aber interessant. Da Einzige, was sich sagen lässt, ist dass der Exchange und dessen Host-Server auf dem für sie aktuellsten Stand sind und dass außer uns niemand dort administrative Berechtigungen besitzt.


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6. Februar 2019 Posted by | NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , | Kommentare deaktiviert für Outlook Web App und User must change password at next logon

Quick-Tipp: Microsoft Office 365 SMTP client submission

Wir wurden vor Kurzem von einem befreundeten IT-Unternehmen um Rat gefragt, wie denn die Microsoft Office 365 SMTP client submission (SMTP Authenticated Submission client protocol) für eine Reihe von Canon MFPs bei einem Kunden zu konfigurieren sei. Scan-to-Email würde nicht, wie vorgesehen funktionieren.

Nachdem wir den Fehlercode recherchiert hatten (#801 = The from E-mail address is not correct. / The SMTP server rejected the E-mail due to some kind of spam.), haben wir uns die Konfiguration angeschaut.

Auf Seiten der SMTP-Einstellungen war soweit alles korrekt, was aber nicht passte, war die Absenderadresse in den Senden-Einstellungen: Diese unterschied sich vom Benutzernamen in den SMTP-Einstellungen.

Nachdem wir das angeglichen hatten, funktionierte die Microsoft Office 365 SMTP client submission, wie gewünscht. Die Absenderadresse (from:) muss dem Authentifizierungsnamen (SMTP-Benutzername) entsprechen.

Übrigens gibt es seit dem 1. September 2018 ein paar Änderungen, die Microsoft im Artikel “Improvements to the SMTP Authenticated Submission client protocol“ beschrieben hat!


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7. November 2018 Posted by | Microsoft Cloud, NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Quick-Tipp: Microsoft Office 365 SMTP client submission