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Nachlese zur @acmeocloud Partnerkonferenz 2016 #pk2016 #acmeo

Am 15. Juni 2016 war es wieder soweit.

In Fulda fand die acmeo Partnerkonferenz 2016 statt und es war wieder einmal ein toller, interessanter Tag mit viel Networking und viel Input über Strategie, Prozessmanagement und Recht.

Dieses Jahr waren zwei Dinge von besonderem Interesse.

Früh morgens gab Alistair Forbes (LOGICnow, SolarWinds) einen detaillierten Ausblick auf die Zukunft unter dem Dach von SolarWinds MSP.

Gleich danach moderierte Alistair Forbes eine panel discussion mit Geschäftsführern von Managed Service Providern aus den USA, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Italien. Diese Podiumsdiskussion stand unter dem Motto „Was kommt nach Managed Services und was können wir vom US/GB/NL/IT Markt lernen?„.

Es ist immer interessant sich mit Kollegen aus Märkten auszutauschen, in denen das Modell “Managed Services” wirklich gelebt wird und in denen bereits an der Zukunft gearbeitet wird.

Lebhaft wurde diese Diskussion, als es zu den Themen Begrenzung von Haftungsrisiken und Verantwortlichkeiten in den SLA und MSA, bzw. zum Thema Preisgestaltung und Vertrieb kam. Hier gingen die Ansichten sehr weit auseinander.

Einig waren wir uns im Folgenden:

Das Anbieten von Monitoring oder Backup macht noch keine Managed Services. Managed Services bedeutet die Übernahme der Verantwortung und des Risikos für die IT des Klienten als virtueller CTO, gegen eine angemessene Risiko- und Aufwandspauschale und Einhaltung von Dienstausführungsrichtlinien. Insofern sind Managed Service Provider und deren Mitarbeiter zertifizierte und hochgebildete Spezialisten.

Daraus resultiert, dass es auf dem deutschen Markt noch nicht viele wirkliche Managed Service Provider gibt und Unternehmen aufpassen und genau überlegen müssen, mit wem sie zusammenarbeiten. Vier professionelle und ambitionierte Managed Service Provider, uns eingeschlossen, tauschen sich beim Microsoft Partner Stammtisch Hamburg (MPSHH) aus.

Aus unternehmenspolitischer Sicht waren die Sessions “Wie ich in meinem Systemhaus eine eigene Cloud-Strategie entwickelt habe” und “Vorsicht vorm Kistenschieben in der Cloud – Betriebsmodelle pro User” empfehlenswert. In letzterer wurde nämlich auch noch einmal klargestellt, was den MSP eigentlich von einem herkömmlichen Dienstleister unterscheidet. Der MSP schuldet nicht das Postfach, oder Onlinespeicher. Er schuldet die Bereitstellung und den operativen Betrieb einer Infrastruktur, respektive deren Verfügbarkeit. Weil wir dies schulden, begrenzen wir beispielsweise auch den Zugriff durch Dritte auf diese Infrastrukturen, als wären es unsere Eigenen.

In der Session “IT-Sicherheit & Datenschutz – rechtliche Vernetzung oder Chaos” gab Herr Rechtsanwalt Thomas Feil einen Ausblick auf die EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die ab dem 25. Mai 2018 alle nationalen Datenschutz-Regelungen ablösen wird. Es wird nicht mehr ausreichen, auf die Einhaltung der Datenschutzregelungen “hinzuwirken”, sondern die Regelungen müssen zwingend eingehalten und überwacht werden. Haftungsregelungen werden verschärft und höhere Busgelder werden angedroht.

Es ist immer wieder ein Vergnügen, Herrn Feil zuzuhören, weil er es stets schafft komplizierte, trockene Themen erfrischend einfach und amüsant zu vermitteln.

Die letzte Session des Tages “Prozessautomatisierung: Mehr Zeit fürs Kerngeschäft!” war extrem inspirierend. Die Automatisierung von Geschäftsprozessen ist für den Erfolg in unserer Branche alternativlos. Erfolgreiche digitale Transformation wird für das geschäftliche Überleben entscheidend sein, insofern ist es interessant zu hören, wie dies in anderen Unternehmen unserer Branche angegangen und umgesetzt wird.

Abschließend, nach all dem Jubel, noch ein Kritikpunkt: Dieses Jahr gab es keine gedruckten Konferenzunterlagen, sondern eine Konferenz-App. Diese stand ausschließlich für Android und iOS zur Verfügung. Wir gehören zu den aufrechten und eisernen 5% an Nutzern von Windows 10 Mobile, die wieder einmal außer Acht blieben. Das Benutzererlebnis mit der Web-App unter Edge war ein Graus, weil diese ständig die Re-Verifizierung des Benutzerkontos über einen Bestätigungscode verlangte.

Heutzutage sollte das Argument “Entwicklung lohnt nicht, weil zu wenig Nutzer und somit herausgeworfenes Geld” obsolet sein. Mit Hilfe der Windows Bridge for iOS (Project Ilandwood), sollte es Entwicklern möglich sein, iOS Apps ohne viel Aufwand als Universal Windows Platform app zu portieren.

Ein paar Impressionen finden Sie auf der Facebookseite der acmeo GmbH & Co. KG.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind sicherlich wieder dabei.


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.

NIERO@net e.K. versteht sich als “Solution Innovator” und “Enterprise Architect”, indem wir unser Angebot auf Management Consulting, Mobile- /Cloud-Lösungen, Geschäftsprozess-Lösungen und Managed Services verlagern. Lesen Sie unsere Corporate Statements und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht.

Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, Hosted Software Services und Hosted System Services für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Hamburg fragen.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

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13. Juli 2016 Posted by | Konferenzen, Seminare und Veranstaltungen | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nachlese zur @acmeocloud Partnerkonferenz 2016 #pk2016 #acmeo

Nachlese: Microsoft Cloud Experience Tour 2015/ 2016 #CETbMS

Am 25.02.2016 fand in Hamburg die Microsoft Cloud Experience Tour 2015/ 2016 statt.

Diese wurde speziell für Microsoft-Partner in Kooperation mit den Microsoft-Distributoren und IT-BUSINESS konzipiert.

Die Agenda adressiert alle Partner- und Business-Fragen zur Microsoft Cloud: Was ist in der Cloud möglich? Wo liegen die Chancen und Risiken? Welche Wege können und sollten Sie als Partner einschlagen?

Nach einigen sehr interessanten Vorträgen, fanden einige Worldcafés statt. Das Erste bekam man zugelost, das Zweite durfte man sich aussuchen. Unser Erstes hieß “Tops & Flops beim Cloud Sales” mit Martin Marx und war schlussendlich eine sehr angeregte Diskussion über “die Cloud” an sich. Danach haben wir uns “Der heiße Stuhl« – Cloud & Recht” mit  Herrn RA Wilfried Reiners ausgesucht. Das war wohl auch gut so, denn Herr Reiners vermittelte uns wichtige Aspekte der Haftung des Cloud Service Providers bzgl. Microsoft Office 365.

Aufgrund dessen nutzten wir die Chance und haben uns zum 10.03.2016 für das Microsoft Seminar “Microsoft Office 365, Dynamics CRM Online und Microsoft Azure datenschutzkonform und compliant verkaufen” in Hamburg angemeldet.

Vom unternehmensstrategischen Blickwinkel her, war dieser Tag lohnender, als der Channel meets Cloud Kongress in München.

Bis auf eine halbe Stunde MPN-Vorstellung am Nachmittag, die man getrost wieder vergessen kann, waren alle Vorträge und auch der Erfahrungsbericht aus der Praxis am Ende wirklich auf den unternehmerischen Erfolg bezogen. Wir haben hier sehr viel mitnehmen können, wie eine Cloud-Strategie aufgebaut werden kann, was rechtlich zu beachten ist und wie Andere den Weg in das Cloud-Geschäft umsetzen.

Letztendlich können wir konstatieren, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn auch noch ganz am Beginn des selben. Dies betrifft beispielhaft auch die Tatsache, Wissen einzukaufen, bzw. Wissen in Kooperationen zu bündeln, dass wir unsere Klientenbasis strategisch restrukturieren müssen, dabei aber Wege finden müssen, mit den logischerweise erfolgenden Umsatzeinbußen in der Transitionsphase umzugehen und welche Dienstangebote für das professionelle Cloudgeschäft zukunftsträchtig sind. Hier hat der Vortrag “Dive into the Microsoft Cloud – Praxislösungen & Profitabilität mit Online-Services” gute Denkanstöße und eine Bestätigung geliefert.

Martin Marx hat es in seiner Keynote mit dem Satz “Nur wer mitmacht, kann gewinnen!” auf den Punkt gebracht.

Veranstaltungen in dieser Art sind genau das, was wir für unsere digitale Transformation als Hilfe von den Herstellern erwarten: Business-Talk!


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23. März 2016 Posted by | Konferenzen, Seminare und Veranstaltungen | , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nachlese: Microsoft Cloud Experience Tour 2015/ 2016 #CETbMS

Nachlese: Channel meets Cloud 2016 von @CP_Redaktion #ChannelmeetsCloud

Am 17. Februar fand in München die Konferenz Channel meets Cloud statt, deren Motto lautete “Schaffen Sie Ihren Wandel vom Systemhaus zum Service Provider!”.

Auf der Konferenz zeigen Service Provider anhand ihrer Referenzprojekte und Geschäftsmodelle, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.

Unsere Erwartungshaltung war denn auch, von der Erfahrung anderer Systemhäuser und Service Provider bei der strategischen Erweiterung unseres Geschäfts zu profitieren.

Leider war dem nicht in Gänze so. Unserer Meinung nach wurde in den Workshops zu viel Gewicht auf die Sponsoren gelegt, weshalb sich diese Sessions – aus Sicht eines Unternehmers – zu sehr von der kaufmännischen zur technischen Ebene verschoben.

Ein Herr sagte dies auch entsprechend sinngemäß in der Mittagspause: “Ich bin Geschäftsführer und bin wegen der Strategien und Erfahrungen gekommen. Die Tools interessieren meine Techniker. Wenn es nur um die Finanzierung der Konferenz geht, bin ich auch bereit 199,—EUR statt 99,—EUR zu bezahlen, um weniger Rücksicht auf Sponsoren nehmen zu müssen.”

Dem kann man nur zustimmen!

Wie dem auch sei, verloren war der Tag keinesfalls. Wir haben uns durchaus etwas mitnehmen können.

Dies gilt für die Eröffnungskeynote “Wie Systemhäuser den rapiden Wandel meistern können – Warum manchmal erst kleiner werden muss, was wachsen will” und die Keynote “Cloud-Strategie – wissen, was zählt und sich danach ausrichten”.

Hier muss man nebenbei augenzwinkernd konstatieren, dass es anachronistisch erschien, dass Olaf Kaiser seinen Vortrag über Technologien des 21. Jahrhunderts mit Hilfe eines Flipchart hielt. Wäre ein Surface Hub nicht angemessener gewesen? Zwinkerndes Smiley

Wir haben gelernt, wie wichtig eine Strategie für den Aufbau eines Cloud-Geschäfts ist und das man durchaus in Betracht ziehen muss, hergebrachte Geschäftsfelder abzustoßen und auch die Kundenbasis aktiv umzubauen.

Die Mittagspause bot Gelegenheit für nette Gespräche mit dem Team von Autotask Deutschland und einem Kennenlern-Gespräch mit Olaf Kaiser, mit dem wir bisher nur über Social Media, per E-Mail und per Telefon kommunizieren konnten. Darüber hinaus war Hans Brender “privat” zufälligerweise ebenfalls in München. Es macht immer wieder Spaß, sich mit Hans über Cloud-Themen zu unterhalten, insbesondere über seine Erfahrungen mit den kulturellen Unterschieden diesbezüglich zwischen Deutschland, den USA und Schweden und seine Aufgaben bei BitTitan. Ohne sein MVP-Jackett hätten wir ihn fast nicht erkannt. Smiley

“Wie Cloud-Vertrieb & Kundenbetreuung funktionieren am Beispiel der dbc-Gruppe" war der Vortrag, der uns am Meisten interessierte. Es ist sinnvoll sich Kooperationen anzuschließen, bzw. mit Partnern zusammenzuarbeiten, um sinnvoll in das Cloud-Geschäft einzusteigen, da dies für das einzelne Unternehmen zu schwierig ist.

Das unerwartete Highlight des Tages war die abschließende Impulskeynote mit Podiumsdiskussion “Warum Kunden keine Cloud wollen – und sie doch gerne kaufen. Welche Folgen hat das für den Systemhausvertrieb?”

Interessant war die Tatsache, dass wir nicht mit den großen Cloud-Anbietern im Wettbewerb stehen, sondern mit völlig unerwarteten Wettbewerbern, wie bsp. dem Landwirtschaftsmaschinen-Hersteller, der Cloudlösungen für Landwirte anbietet, oder dem Steuerberater, der die Übermittlung von Rechnungsdaten nur noch digital abwickelt.

Wir verkaufen keine Clouddienste, sondern Lösungen für Geschäftsprobleme. Hierzu muss man Geschäfstprozesse verstehen.

Erhellend war hier die Erkenntnis, wie wir mittlerweile selber Dienste, wie WhatsApp oder Dropbox nutzen, ohne nach den technischen Hintergründen zu fragen. Wir haben ein Problem und haben die passende Lösung gesucht. Die muss einfach nur funktionieren.

Das bedeutet auch, der Kunde wird nicht nur einen einzelnen Hersteller nutzen, sondern viele, als “Best of Bread”.

Bestandskunden Stück für Stück mitzunehmen, mit dem Vertrauensvorschuss, den wir hier haben, ist eine sehr wichtige Komponente des Cloudvertriebs.

Hat sich die Teilnahme also gelohnt? Jain.


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24. Februar 2016 Posted by | Konferenzen, Seminare und Veranstaltungen | , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment