NIERO@net e.K. – Corporate Blog

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Wegweiser: Wie Unternehmen den passenden Managed Service Provider finden können

Jede unternehmerische Investition erfordert das Abwägen diverser Faktoren, einschließlich der Bedürfnisse aller Akteure Ihres Unternehmens und der Ausrichtung an Ihren Unternehmenszielen, sowie der funktionalen Anforderungen, der Vor- und Nachteile und der TCO jeder Lösung.

Gerade deutsche Unternehmen im KMU-Bereich stehen vor der Herausforderung, dass der Markt sehr unübersichtlich ist und über keinerlei Regularien verfügt.

Grundsätzlich ist nur eine Handvoll IT-Unternehmen in der Lage und willens, professionelle Dienste zu erbringen. Diese IT-Unternehmen begreifen sich als intellektuell arbeitender Berufsstand und erbringen die vertraglich vereinbarten Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung, d.h. diese progressiven IT-Unternehmen regulieren sich selbst, anhand anerkannter ITSM-Modelle. Zu finden sind diese Unternehmen in bestimmten Systemverbünden und Branchenverbänden, wie der MSPAlliance.

Unsere Partner, als auch wir, stellen bei der Übernahme der IT-Betriebsverantwortung für neue Klienten von sogenannten IT-Dienstleistern des Öfteren fest, in welch schlechtem Zustand deren Infrastruktur ist. welch hohes Ausfallrisiko dort herrscht und wie überrascht die neuen Klienten sind, dass es auch Anders geht.

Wenn Unternehmen Managed- und/oder Cloud-Services einkaufen möchten, sollten sie sich über einige Dinge klar sein und schon im Vorfelde die Spreu vom Weizen trennen. In anderen Fällen sollten sie möglicherweise einen Wechsel des Anbieters in Betracht ziehen.

Managed Services sind abhängig von Bandbreite, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Breitbandverbindung. Die eingekauften Dienste müssen sich unkompliziert in die bestehende Infrastruktur integrieren. Professionelle Dienstanbieter werden Infrastrukturen auf deren Eignung für die zu liefernden Dienste überprüfen. Gemeinhin werden diese On-Boarding-Audits separat berechnet. Das Managed Service Agreement (MSA) muss den reibungslosen Exit regeln, auch für den Fall, dass der Dienstanbieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Während des Übergangs wird der bisherige Service Provider mit dem neuen Service Provider zusammenarbeiten, um die Verfügbarkeit aller Dienste zu gewährleisten. MSPs sind Spezialisten, entweder für bestimmte Branchen, oder für bestimmte Hersteller und deren Lösungen. Der Generalist ist ein Mythos. Einkäufer müssen schauen, dass die Expertise des Dienstanbieters zum eigenen Bedarf passt. Professionelle IT-Unternehmen arbeiten in Verbünden und Netzwerken, sind also in der Lage die eigene Expertise, durch Partner zu erweitern. Branchenverbände, Verbünde und Netzwerke stellen das Vorhandensein der behaupteten Expertise sicher. Berufsverbände, wie die MSPAlliance, verleihen entsprechende Zertifizierungen, angelehnt an die ISO-Äquivalente. Interessenten muss es klar sein, dass sie an Kontrolle und Flexibilität zugunsten standardisierter Dienste des Service Providers einbüßen. Standardisierung und Automatisierung sind nötig, um mit möglichst geringen Ressourcen, qualitativ hochwertige verwaltete Dienste an eine größere Anzahl mittelständischer Unternehmen liefern zu können. Unternehmen in regulierten Branchen müssen prüfen, ob das IT-Unternehmen diesen Anforderungen gerecht werden und bleiben kann. KMU sollten sicher stellen, dass ein detailliertes Service Level Agreement (SLA) abgeschlossen wird, mit dem sich die Leistung des Dienstanbieters messen lässt und das Strafen für dessen Nicht-Einhaltung vorsieht. Voraussetzungen  und Schwellwerte sollten klar definiert sein. Ausführliche Leistungsbeschreibungen sollten Vertragsbestandteil sein. Datenschutz, Datensicherheit, Verfügbarkeit und Supportoptionen sollten eindeutig beschrieben sein. Zu einem Betriebskonzept gehören auch die entsprechenden Standard Operating Policies (SOP). Die SOP enthalten auch einen Abwicklungsmechanismus, der den reibungslosen Exit ermöglicht. Der Dienstanbieter muss ein hohes Maß an Sicherheit garantieren können und dies nötigenfalls über Referenzen, Zertifizierungen und Auszeichnungen nachweisen können.

Bevor Unternehmen zu Managed Services wechseln, gilt es demnach eine Reihe von Gesprächen zu führen, intern und erst Recht mit zukünftigen MSPs, um sicherzustellen, dass Managed Services für Ihr Unternehmen geeignet sind und –viel wichtiger – dass der Dienstanbieter für das Unternehmen geeignet ist:

Kapazitäten und Angebote

Mit dem zukünftigen MSP sollte über verwendete Metriken zur Beurteilung von Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit gesprochen werden. Fragen Sie nach einer Professional Services Automation (PSA)-Software und eine Remote Monitoring and Management (RMM)-Software. Informieren Sie sich über den Service-Katalog und die verschiedenen Preisstaffeln und lesen Sie die Leistungsbeschreibungen. Sprechen Sie darüber, ob die eingekauften Dienste flexibel skaliert werden können und ob der MSP neben der Ferndiagnose auch in der Lage ist, Probleme ohne Interaktion zu beheben. Lassen Sie sich erklären, ob es nötigenfalls möglich ist, Dienste zu individualisieren. Völlig nebensächlich nach dem heutigen Stand der Technik ist die Größe des Dienstanbieters: Standardisierung und Automatisierung erlauben es auch mit wenigen Mitarbeitern, größere Infrastrukturen effizient zu verwalten. Kleinere Anbieter haben den Vorteil des persönlichen Umgangs, des kurzen Dienstwegs und des tieferen Verständnisses des Mittelstands. Sie sollten sich das Betriebskonzept präsentieren lassen. Das Anbieten diverser Einzeldienste macht noch keinen Managed Service Provider, sondern erst die Fähigkeit und der Wille, Ihnen die komplette Betriebsverantwortung abzunehmen. Lassen Sie sich den Onbaording-Prozess darlegen. Progressive IT-Unternehmen nehmen nicht jede Infrastruktur und jedes Geschäft an. Projekte sollten integraler Bestandteil des Angebots sein und kein Selbstzweck. IT-Unternehmen, die nebenbei Einzelgeschäfte betreiben, haben in der Regel weniger Ressourcen für den ständigen Betrieb Ihrer IT zur Verfügung. Der Fachhändler ist obsolet, Service Provider sind Spezialisten. Wer zu viel wert auf Hard- und Software legt, kann Ihnen nicht den modernen Arbeitsplatz des Digitalzeitalters bieten. Die wirtschaftliche und finanzielle Gesundheit des Dienstanbieters ist ein wichtiges Kriterium. Schauen Sie sich deshalb das Preis- und Gehaltsgefüge des IT-Unternehmens genau an. Angemessene und sinnvolle Honorare zeugen nicht nur von Professionalität, sondern sind ein Indiz dafür, dass Ihnen der MSP eine Perspektive für mindestens die nächsten zehn Jahre bieten kann.

Datenschutz und Verantwortlichkeit

Der Dienstanbieter sollte Ihnen ein genaues Datenschutzkonzept vorlegen können. Hierzu gehört ein detaillierter AV-Vertrag, genauso, wie Disaster-Recovery- und Datensicherungs-Regelungen. Wichtig ist auch, sich darüber zu informieren, was passiert, sollte der Service Provider seine Operationen einstellen. Datensicherheit und Datenschutz beim Dienstanbieter intern, sollte ebenso ernst genommen werden, wie bei Klientinnen und Klienten. Infolge der DSGVO ist es wichtig, sich über Unterauftragsverarbeiter zu informieren. Lernen Sie das Partner-Ökosystem des Service Providers kennen: Die Professionalität das Partner-Netzwerk, sagt viel über die Professionalität des Dienstanbieters selbst aus. Lassen Sie sich darlegen, ob der Dienstanbieter in der Lage ist, Datenträger rechtskonform zu entsorgen und darüber Rechenschaft abzulegen.

Support und Training

Lassen Sie sich genau erklären, wie der Support geleistet wird und welche Ressourcen zur Selbsthilfe zur Verfügung stehen. Professionelle Dienstanbieter offerieren Trainings. Stellen Sie sicher, dass ein nach ITIL geregelter Helpdesk und eine Eskalationsstrategie existieren. Der Service Provider sollte nötigenfalls schnell und zeitnah reagieren. Antwortzeiten sind wichtiger als Reaktionszeiten. Nehmen Sie Abstand von Service Providern, die nebenbei auch Break-/Fix anbieten. Viel wichtiger sind Informationen über Hard- und Software-Lifecycle-Regelungen. Generell sollte ein professioneller Dienstanbieter die entsprechenden Dienstausführungsregelungen (SOP) parat haben, eingebettet in ein detailliertes Betriebskonzept für die Klientinnen und Klienten. Möglicherweise stehen Ihnen moderne Kollaborationsmethoden, wie Microsoft Teams und Yammer zur Verfügung.

Kompetenz

Sprechen Sie mit dem IT-Unternehmen über Referenzen, Zertifizierungen und Auszeichnungen. Stellen Sie sicher, dass Managed- und Cloud Services ein strategisches Geschäftsfeld für das angedachte IT-Unternehmen sind, besser das Einzige; die Kernkompetenz. Technische Zertifizierungen von Mitarbeitern, sind wichtiger als Herstellerauszeichnungen, die viel zu oft auf Verkaufszahlen beruhen. Technische Zertifizierungen sind, wenn sie ernst genommen werden, praxistauglicher und zielführender, als Universitätsabschlüsse. Gute Allgemeinbildung ist der Akademisierung vorzuziehen. Der deutsche Hang zur Extrem-Akademisierung ist eine Ursache für den sogenannten Fachkräftemangel, die Deregulierung am falschen Ende sicherlich eine Andere. Informieren Sie sich demnach darüber, wie sich der Dienstanbieter über technologische, rechtliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen und Trends auf dem Laufenden hält, sowie darüber, ob der MSP sich gesellschaftlich positioniert, also über die “eigene Nasenspitze” hinausdenkt. Extrem wichtig ist das Wissen über etwaige regulatorische Anforderungen. Wie lange Managed Services angeboten werden, ist eher nebensächlich. Wichtig ist vielmehr, dass der Fokus auf diesem Modell liegt und das die Transformation ernst genommen wird. Der “Born-In-The-Cloud” Anbieter kann ebenso gut sein, wie das altgediente Systemhaus, das mit der Zeit geht. Wer meint, dass die Transformation zum MSP ein einfacher, schneller Weg ist, der belügt sich selbst und seine Klientinnen und Klienten. Das sollten Sie berücksichtigen. Kompetenz manifestiert sich auch in der Fähigkeit, Netzwerke mit anderen gleichwertigen IT-Unternehmen zu bilden. Service Provider bilden eher eine “Familie”, denn Konkurrenz. Es gibt einen Unterschied zwischen intellektuellem Wettbewerb und der Konkurrenz. In unserem Berufsstand sollte Englisch beherrscht werden. Wer in unserer Branche kein Englisch kann, hat auf dem Markt nichts zu suchen.  Das ist ein Teil der intellektuellen, bildungsbürgerlichen Ausrichtung progressiver IT-Unternehmen. Lassen Sie sich darlegen, wie das IT-Unternehmen mit Anordnungen, oder Anforderungen von IT-Audits umgeht und stellen Sie sicher, dass der Dienstanbieter über Prozesse und Prozeduren verfügt, die angeforderten Informationen zur Verfügung zu stellen. Professionelle Dienstanbieter werden immer das empfehlen und unterstützen, was sie selbst kennen und im Idealfall selbst einsetzen. Präferieren Sie IT-Unternehmen, die Mitglied in berufsständischen Verbänden und qualitativ hochwertigen IT-Systemverbünden sind.

Kosten und Verträge

Informieren Sie sich über die Kostenstruktur und stellen Sie sicher, dass es innerhalb des Onboardings, oder davor eine Bestandsaufnahme Ihrer IT gibt. Kein professionelles IT-Unternehmen wird ungesehen Verantwortung für Infrastrukturen übernehmen. Das bedeutet auch, dass Sie möglicherweise bei Vertragsbeginn Investitionen vornehmen müssen, damit das versprochene Service Level gilt. Stellen Sie sicher, dass das Off-Boarding geregelt ist. Die Daten gehören Ihnen und der Zugang zu Systemen und Daten muss Ihnen bei Vertragsende garantiert sein. Professionelle Dienstanbieter werden die Transition zum neuen Dienstanbieter begleiten, damit eine reibungslose Übergabe stattfindet. Progressive IT-Unternehmen werden Ihnen Verhandlungen über individuelle SLA nicht verwehren, allerdings müssen Sie dann mit höheren Kosten rechnen, da die Verwaltung individueller SLA den Aufwand des Dienstanbieters erhöht. Überlegen Sie, ob Standard-SLA nicht ausreichend sind. Das gilt auch für individualisierte Verträge. Lassen Sie sich Fallstudien, oder ROI-Bewertungen präsentieren. Wenn es um Clouddienste geht, lassen Sie sich nicht einreden, dass diese generell preiswerter sind, als deren on-prem Äquivalent. Professionelle Dienstanbieter werden das mit Ihnen im Vorfelde genau erörtern und Ihne die Lösung zur Verfügung stellen, die Ihrem Unternehmen angemessen ist. Alle rechtlich relevanten Dokumente sollten fachanwaltlich überprüft sein. Fragen sie ruhig danach, ob und wer Leistungsbeschreibungen, SLA und Agreements geprüft hat. Fachanwälte für IT-Recht sind hier zu bevorzugen.

Service Provider weisen hohe moralische, ethische und fachliche Ansprüche auf, denen sie versuchen gerecht zu werden. Es gibt weder hundertprozentige Sicherheit, noch hundertprozentige Perfektion. Wichtig ist eine moderne Fehlerkultur. Überprüfen Sie, wie transparent und offensiv das IT-Unternehmen mit Fehlern umgeht und ob es bereit und fähig ist, zu lernen und sich anzupassen. Progressive IT-Unternehmen können sich problemlos neu erfinden und orientieren sich an den Branchenstandards. Stellen Sie sicher, dass das IT-Unternehmen offen und ehrlich seine Stärken und Schwächen einschätzt. Niemand weiß und kann alles und niemand kann alles wissen und können. Die Sätze “Wir können das nicht” und “Das übersteigt unsere Kapazitäten” dürfen kein No-Go sein. Progressive IT-Unternehmen begleiten neue Technologien, Trends und Hersteller stets konstruktiv kritisch und mit dem angemessenen Abstand und handeln so im Sinne ihrer Klienten. Professionelle Service Provider bieten Ihnen in persönlichen Meetings neue Impulse, Technologie zu Ihrem Vorteil gewinnbringend zu nutzen. Sie verhehlen nicht, für den Gewinn und für das Wachstum zu arbeiten. Für Service Provider ist der Kunde nicht König, sondern sie agieren mit Ihnen auf Augenhöhe und definieren geschäftliche Beziehungen als Partnerschaften. Managed Service Provider wissen einige Dinge besser und positionieren sich dementsprechend klar, denn erfolgreiche Klientinnen und Klienten sind das wertvollste Kapital, dessen Schutz vor Lug und Trug an oberster Stelle steht.

Managed Services sind kein Abrechnungsmodell, sondern ein progressives Geschäftsmodell, oder besser gesagt: Ein anerkannter Standard, oder Diensterbringungsmodell.


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.

Als prozessorientiertes, inhabergeführtes und Microsoft-nahes IT-Unternehmen unterstützt NIERO@net e.K. auf vertraglicher Basis anspruchsvolle kleine und mittelständische Unternehmen zwischen 10 und 75 Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg, als deren virtueller Chief Technology Officer (vCTO), über den gesamten IT-Lebenszyklus (Plan, Deliver, Operate) durch Managed Services, Hosted Software Services, Hosted System Services und Managed Public Cloud Solutions dabei, aus dem Kostenfaktor IT ein Profit-Center zu machen und durch höhere Produktivität einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

Lesen Sie unser Corporate Profile und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

16. Oktober 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik), Small Business Solutions | , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Wegweiser: Wie Unternehmen den passenden Managed Service Provider finden können

Einschätzung: Allianzen innerhalb der MSP-Community

Vor einiger Zeit haben wir an einem Webinar zum Thema “Building A-Team Alliances to Extend Your MSP Capabilities“ teilgenommen, präsentiert von Richard Tubb.

Synopsis: “By forming strategic relationships with a complementary mix of specialist providers. Your network can help your business focus on your core competencies while helping you expand your service capabilities: in hours, expertise, geographic reach, and more.”

Das ist ein sehr interessantes und wichtiges Thema, gerade in der heutigen Zeit, die gesellschaftlich, ökonomisch und technologisch komplex geworden ist.

Richard bat uns um eine Einschätzung aus deutscher Sicht.

Wir sehen das genauso! Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung. Das bedeutet auch, dass MSPs – im Gegensatz zum traditionellen Systemhaus-Geschäft – eine Art familiären Umgang pflegen. Man findet dort professionelle – intellektuell hochwertige – Kontakte zur unternehmerischen Weiterentwicklung und kann deshalb leichter professionelle, strategische Allianzen zur Unternehmensentwicklung und zur Wissensbündelung bilden.

In Deutschland muss man allerdings (noch) aufpassen, mit wem man Umgang pflegt: Es gibt zu viele Unternehmen, die “Managed Services” nur als Label und als Abrechnungsmodell nutzen und weiterhin alt-hergebrachtes Systemhaus-Geschäft abliefern. Insofern kann man sich als Managed Service Provider, im Sinne der MSPAlliance (noch) gut unternehmerisch von der großen Masse abgrenzen. Auch gibt es zu viele „Möchtegerns“ und „Billigheimer“ auf dem deutschen Markt, von denen es nötig ist, sich abzugrenzen. Wir arbeiten ausschließlich mit Profis zusammen! Unternehmen, mit denen man eine gewisse unternehmerische und fachliche Qualitätsstufe teilt und mit denen man auf einer höheren intellektuellen Stufe interagieren kann.

Dies gilt insbesondere dann, wenn man den Community-Gedanken ernst nimmt: Nur diejenigen MSPs, die bereit und in der Lage sind, zum Wohle der Endabnehmer von Managed Services zusammen zu arbeiten und insofern das Managed-Services-Modell als Berufsstand stärken, werden Marktführer sein und bieten den Endabnehmern Mehrwerte und ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Community-Gedanke unterscheidet den MSP von einem herkömmlichen IT-Dienstleister.

Diese Änderung im Denken ist gerade heute nötig, wo es nicht mehr möglich ist, alles aus einer Hand anzubieten. Die technologische Komplexität zwingt zur Spezialisierung auf bestimmte Themen und Cloud-Computing fördert ein Zusammenrücken zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmerische Endabnehmer erwarten mehr als traditionelle IT und insofern erfordert der Markt ein zunehmend intellektuelleres Arbeiten. Automatisierung und Standardisierung erfordert höhere Investitionen und auf der anderen Seite müssen wir bei Commodity-Dienstleistungen für Zeit- und Kosteneffizienz sorgen. Das schafft man nur gemeinsam, da es in den aller seltensten Fällen  gelingen wird, eine “In-House-Lösung” zu finden; dank des Fachkräftemangels.

Der Community-Gedanke erfordert ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und ein hohes Maß an fachlicher und intellektueller Qualität. Schließlich repräsentieren wir den jeweiligen Partner gegenüber den Endabnehmern, aber eben auch einen Berufsstand, der verantwortungsvoll und ethisch handelt.

Nur gemeinsam können wir den Anforderungen gerecht werden und die Masse der “Kistenschieber” zu Gunsten wirklicher Premiumdienste, Diensten mit Mehrwerten, hinter uns lassen.


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Wir arbeiten ausschließlich mit Profis! Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten!

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3. April 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik), Small Business Solutions | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Einschätzung: Allianzen innerhalb der MSP-Community

Nachlese zur @acmeocloud Partnerkonferenz 2016 #pk2016 #acmeo

Am 15. Juni 2016 war es wieder soweit.

In Fulda fand die acmeo Partnerkonferenz 2016 statt und es war wieder einmal ein toller, interessanter Tag mit viel Networking und viel Input über Strategie, Prozessmanagement und Recht.

Dieses Jahr waren zwei Dinge von besonderem Interesse.

Früh morgens gab Alistair Forbes (LOGICnow, SolarWinds) einen detaillierten Ausblick auf die Zukunft unter dem Dach von SolarWinds MSP.

Gleich danach moderierte Alistair Forbes eine panel discussion mit Geschäftsführern von Managed Service Providern aus den USA, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Italien. Diese Podiumsdiskussion stand unter dem Motto „Was kommt nach Managed Services und was können wir vom US/GB/NL/IT Markt lernen?„.

Es ist immer interessant sich mit Kollegen aus Märkten auszutauschen, in denen das Modell “Managed Services” wirklich gelebt wird und in denen bereits an der Zukunft gearbeitet wird.

Lebhaft wurde diese Diskussion, als es zu den Themen Begrenzung von Haftungsrisiken und Verantwortlichkeiten in den SLA und MSA, bzw. zum Thema Preisgestaltung und Vertrieb kam. Hier gingen die Ansichten sehr weit auseinander.

Einig waren wir uns im Folgenden:

Das Anbieten von Monitoring oder Backup macht noch keine Managed Services. Managed Services bedeutet die Übernahme der Verantwortung und des Risikos für die IT des Klienten als virtueller CTO, gegen eine angemessene Risiko- und Aufwandspauschale und Einhaltung von Dienstausführungsrichtlinien. Insofern sind Managed Service Provider und deren Mitarbeiter zertifizierte und hochgebildete Spezialisten.

Daraus resultiert, dass es auf dem deutschen Markt noch nicht viele wirkliche Managed Service Provider gibt und Unternehmen aufpassen und genau überlegen müssen, mit wem sie zusammenarbeiten. Vier professionelle und ambitionierte Managed Service Provider, uns eingeschlossen, tauschen sich beim Microsoft Partner Stammtisch Hamburg (MPSHH) aus.

Aus unternehmenspolitischer Sicht waren die Sessions “Wie ich in meinem Systemhaus eine eigene Cloud-Strategie entwickelt habe” und “Vorsicht vorm Kistenschieben in der Cloud – Betriebsmodelle pro User” empfehlenswert. In letzterer wurde nämlich auch noch einmal klargestellt, was den MSP eigentlich von einem herkömmlichen Dienstleister unterscheidet. Der MSP schuldet nicht das Postfach, oder Onlinespeicher. Er schuldet die Bereitstellung und den operativen Betrieb einer Infrastruktur, respektive deren Verfügbarkeit. Weil wir dies schulden, begrenzen wir beispielsweise auch den Zugriff durch Dritte auf diese Infrastrukturen, als wären es unsere Eigenen.

In der Session “IT-Sicherheit & Datenschutz – rechtliche Vernetzung oder Chaos” gab Herr Rechtsanwalt Thomas Feil einen Ausblick auf die EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die ab dem 25. Mai 2018 alle nationalen Datenschutz-Regelungen ablösen wird. Es wird nicht mehr ausreichen, auf die Einhaltung der Datenschutzregelungen “hinzuwirken”, sondern die Regelungen müssen zwingend eingehalten und überwacht werden. Haftungsregelungen werden verschärft und höhere Busgelder werden angedroht.

Es ist immer wieder ein Vergnügen, Herrn Feil zuzuhören, weil er es stets schafft komplizierte, trockene Themen erfrischend einfach und amüsant zu vermitteln.

Die letzte Session des Tages “Prozessautomatisierung: Mehr Zeit fürs Kerngeschäft!” war extrem inspirierend. Die Automatisierung von Geschäftsprozessen ist für den Erfolg in unserer Branche alternativlos. Erfolgreiche digitale Transformation wird für das geschäftliche Überleben entscheidend sein, insofern ist es interessant zu hören, wie dies in anderen Unternehmen unserer Branche angegangen und umgesetzt wird.

Abschließend, nach all dem Jubel, noch ein Kritikpunkt: Dieses Jahr gab es keine gedruckten Konferenzunterlagen, sondern eine Konferenz-App. Diese stand ausschließlich für Android und iOS zur Verfügung. Wir gehören zu den aufrechten und eisernen 5% an Nutzern von Windows 10 Mobile, die wieder einmal außer Acht blieben. Das Benutzererlebnis mit der Web-App unter Edge war ein Graus, weil diese ständig die Re-Verifizierung des Benutzerkontos über einen Bestätigungscode verlangte.

Heutzutage sollte das Argument “Entwicklung lohnt nicht, weil zu wenig Nutzer und somit herausgeworfenes Geld” obsolet sein. Mit Hilfe der Windows Bridge for iOS (Project Ilandwood), sollte es Entwicklern möglich sein, iOS Apps ohne viel Aufwand als Universal Windows Platform app zu portieren.

Ein paar Impressionen finden Sie auf der Facebookseite der acmeo GmbH & Co. KG.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind sicherlich wieder dabei.


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NIERO@net e.K. versteht sich als “Solution Innovator” und “Enterprise Architect”, indem wir unser Angebot auf Management Consulting, Mobile- /Cloud-Lösungen, Geschäftsprozess-Lösungen und Managed Services verlagern. Lesen Sie unsere Corporate Statements und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht.

Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, Hosted Software Services und Hosted System Services für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Hamburg fragen.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security – Managed Mobile – Managed Backup & Disaster Recovery

13. Juli 2016 Posted by | Konferenzen, Seminare und Veranstaltungen | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nachlese zur @acmeocloud Partnerkonferenz 2016 #pk2016 #acmeo

Nachbetrachtung zur Deutschen Partnerkonferenz 2015 von Microsoft am 13./14. Oktober #dpk2015

Am 13. und 14. Oktober fand die Deutsche Partnerkonferenz 2015 von Microsoft statt.

Wir waren mit mehreren Kollegen des Microsoft Partnerstammtisch Hamburg (MPSHH) vor Ort und erlebten zwei spannende, informative Tage.

Die DPK 2015 war ein Highlight in jeglicher Hinsicht: über 1600 Teilnehmer, eine ausverkaufte Ausstellung, 1200 DPK Yammer Mitglieder. Nach Zahlen also die bisher größte DPK.

Im Vordergrund standen die Themen unserer Zeit: Arbeitsplatz 4.0 und das Cloud-Business. Zum allerersten Mal wurde dem Thema Marketing ein eigener Session-Track gewidmet und wir fanden, dies war eine sehr gute Idee. Wir haben uns dementsprechend auf den Marketing-Track konzentriert.

Mit den Distributoren haben wir über das neue Cloud Solution Provider (CSP) Programm gesprochen und dabei von Wortmann ein sehr überzeugendes Angebot für den MPSHH bekommen, uns das für erfolgreiches Cloud-Business nötige “Partner Enablement” zu vermitteln.

Das Cloud Solution Provider Programm “is the way to go”!

Faszinierend war die Eröffnungs-Keynote, sowie die Abschluss-Session des ersten Tages “Blick ins Gehirn: Was Ihre Kunden heute und morgen wirklich wollen” von Dr. Hans-Georg Häusel – Diplom-Psychologe.

Phil Sorgen – Corporate Vice President, Worldwide Partner Group, Microsoft war zur Eröffnungs-Keynote vor Ort und vermittelte uns, dass Cloud-Partner am profitabelsten und effizientesten sind. Während das traditionelle IT-Business schrumpft, wächst das Cloud-Business stetig.

Dies sehen wir genauso und werden unsere Cloud-Strategie ausbauen. Wir werden uns also zukünftig als Managed Service Provider – Hosted Solution Provider – Public Cloud Solution Provider aufstellen.

Dr. Thorsten Hübschen – Director Apps & Services Marketing führte uns durch das Thema “Produktivität 4.0: Warum in Deutschland die Arbeitswelt gerade neu erfunden wird, was Office 365 damit zu tun hat und wie Sie als Partner davon profitieren”. Er sprach uns aus dem Herzen mit seinem Satz: “Die Produktivität von Wissensarbeitern ist wichtiger, als die Kostendiskussion über Lösungen. Aus diesem Grund führe ich keine Kostendiskussion mehr.”

Peter Arbitter – Senior Director Cloud & Enterprise Business Group führte uns zusammen mit einem Partnervertreter durch die “Es ist nicht alles Cloud was glänzt”. Zusammen mit Heinz-Paul Bonn, dem Vorstandsvorsitzenden der GUS und langjährigem BITKOM Vorstand, wurden in 9 Thesen zum Cloud Computing die ersten Erkenntnisse des Cloud Arbeitskreis‘ vorgestellt. Eine sehr gute Arbeit, die wir mittragen können.

Sebastian Grassl – Leiter Partner Strategie & Marketing, Partner Business & Development, Microsoft Deutschland führte uns die zwei Tage durch den Marketing-Track. Wir haben viele Ansätze für unsere eigene Strategie erhalten. Schön war auch, die Erfahrungen anderer Partner zu hören.

Alles in Allem haben wir gelernt, dass wir selbst noch sehr viel zu tun haben, um die notwendige digitale Transformation zu bewältigen. Auch wir sind noch am Anfang unserer Transformation. Das sie notwendig ist, steht nach den zwei Tagen außer Frage. Fest steht auch, wir benötigen die Community. Wir MPSHH-Kollegen waren uns einig, dass wir die digitale Transformation nur in der Gemeinschaft schaffen können.

Uns wurde klar gemacht, dass der Cloud-Kunde gerne “häppchenweise” einkauft, ganz im Gegensatz zu traditionellen Kunden. Vertrieb und Marketing müssen zur erfolgreichen Lead-Generierung zusammenarbeiten und diese Aktivitäten sollten automatisiert werden. Die Homepage des Unternehmens ist nach wie vor ein sehr wichtiger Baustein zur Lead-Generierung, aber auch zum Aufbau von Vertrauen. Daneben sind Webinare und Veranstaltungen ein wichtiges Instrument. Hier war es sehr interessant, die Erfahrungen anderer Unternehmer zu hören.

Social Media Marketing und Social Selling werden essentiell, wobei die beiden Begriffe in den Sessions unserer Meinung nach etwas durcheinander gerieten. Social Selling bezieht sich doch eher auf den dritten wichtigen Leitgedanken, zukünftig mehr über die unternehmerischen Vorteile einer Lösung zu sprechen, denn über die technischen Neuerungen derselben.

Leider wurde uns auf der DPK klar, dass das Schlagwort “Partner First” nur für größere Partner gilt. Kleinere Partner werden das nötige “Partner Enablement” von Microsoft nicht bekommen. Aus diesem Grund müssen wir unsere Community umbauen, wir müssen als Unternehmen wachsen und wir müssen uns an einen Distributor unseres Vertrauens halten.

Die entsprechenden Diskussionen haben innerhalb der Community begonnen.

Schlussendlich muss auch dem Letzten klarwerden, dass die Zukunft im Cloud-Business liegt. Klar ist auch, dass wir den Herstellern / Distributoren auch das nötige Commitment geben müssen, wenn wir Unterstützung wünschen.

Wie dem auch sei, die Marketing-Sessions waren klasse und haben sich gelohnt! Hoffentlich wird das Konzept für die nächsten DPKs beibehalten.

Schön war es auch in den Pausen mit einigen MVP-Kollegen zu sprechen, die man sonst ja hauptsächlich online trifft.

Übrigens sind die Sessions für DPK-Teilnehmer seit Längerem online. Das gibt die Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen. So viele interessante Vorträge und so wenig Zeit!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erfolgreiches neues Geschäftsjahr!


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Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

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Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security – Managed Mobile – Managed Backup

16. Dezember 2015 Posted by | Konferenzen, Seminare und Veranstaltungen | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nachbetrachtung zur Deutschen Partnerkonferenz 2015 von Microsoft am 13./14. Oktober #dpk2015

NIERO@net e.K. vCTO Service: Synchronisieren Sie Ihre Unternehmensprozesse mit den Möglichkeiten Ihrer IT!

Vom Systemhaus zum Service Provider: Seit dem 01. Februar 2014 verkaufen wir keine IT-Betreuung im hergebrachten Sinne mehr und konzentrieren uns stattdessen auf die Bereitstellung innovativer Lösungen, die wir selber betreiben.

NIERO@net e.K. plant und betreibt Windows Server Umgebungen, Microsoft Netzwerk- und Active-Directory-Infrastrukturen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen als vCTO mit Managed Services.

Alle Firmen engagieren vertrauenswürdigen Berater für ihr Unternehmen, z. B. Steuerberater, Rechtsberater, etc. Dem ähnlich, gibt es Zeiten, in denen Sie Beratung über Ihre IT-Strategie und IT-Operationen benötigen. Dazu gehört eine IT-Strategie für zukünftige Geschäftsanforderungen. Ohne hausinterne Expertise, auf die Sie sich verlassen können, wird ein virtueller CTO Ihr zuverlässiger IT-Business-Partner.

Je komplexer Ihre IT wird, um so eher kann Ihnen ein vCTO helfen, in einem schnelllebigen Technologieumfeld, Ihre IT-Anforderungen zu erfüllen.

Der vCTO Service ist hier eine sehr kostengünstige Variante, ohne dass Sie das Gehalt für diese Experten investieren müssen.

In der Folge erreichen Sie mit Ihrem höhere Produktivität, eine größere Agilität und eine höhere Übereinstimmung mit Ihren Unternehmenszielen.

NIERO@net e.K. vCTO Service kann Ihnen auf folgende Weisen helfen:

  • Kosten für IT Expertise senken
  • Ihre Unternehmens-Agilität erhöhen
  • Bewältigen jeder IT-Herausforderung
  • Ausrichtung der IT an Ihren Unternehmenszielen
  • Erstellen einer lebendigen strategischen Roadmap für Ihren Erfolg
  • Profitieren von einer in der Branche erprobten, ergebnisorientierten Methodik

Vendor Management ist ein Aufgabenfeld des vCTO Service. Wir haben vor Kurzem beschrieben, weshalb Vendor Relations ein integraler Bestandteil von NIERO@net e.K. Managed Services sind.

Vendor Management beschäftigt sich mit Drittanbietern, um ihre grundsätzlichen Kosten reduzieren und Ihnen Lösungen zu präsentieren, die darauf basieren, welche Hardware- und Software-Lieferanten für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet sind.

Darüber hinaus haben Sie nun einen zentralen Ansprechpartner gegenüber Ihren Herstellern für alle technischen und kaufmännischen Aspekte. Des Weiteren ist der vCTO auch “your first line of defense against LOB vendors”.

Wir erstellen und verwalten die entsprechenden Dokumentationen und sorgen dafür, dass der Hersteller-Support nur unter unserer Aufsicht einen Zugriff auf Ihr verwaltetes System bekommt, so dass auf Ihren Systemen nichts durcheinander gebracht wird und nicht zusätzliche Arbeiten anfallen.

Die Aufgabe von NIERO@net e.K. ist es nicht, kurzfristig das Geld unserer Klienten zu retten. Unser Job ist es, dem Klienten zu helfen, die richtigen langfristigen Entscheidungen auf seinem Weg, für die nächsten 3 bis 5 Jahre zu treffen.

Ähnliches haben wir für unsere Projektarbeit festgelegt: NIERO@net e.K. übernimmt als virtueller Chief Technology Officer (CTO) die Leitung und Durchführung des Projekts, auf der Grundlage der gängigen Standards und Best Practices der IT-Branche in Anlehnung an die ökonomischen Gegebenheiten des Klienten mit dem Ziel einer dynamischen IT auf Enterprise-Class-Standard.

Konfigurationen und Maßnahmen, die gegen Best Practice und Branchenstandards verstoßen, werden von NIERO@net e.K. im Hinblick auf das Wohl des Klienten und dessen geschäftlichen Daten nicht unterstützt.

In einer Branche, in der es primär um Compliance (bzw. Haftung aus Non-Compliance) und Reputation geht, dienen diese Maßnahmen sowohl dem Schutz unserer Klientinnen und Klienten, als auch dem Schutz unseres Unternehmens als Trusted Advisor und Enterprise Architect.

Speziell für Klein- und Mittelstandsklienten bieten NIERO@net e.K. Managed Services eine innovative Methode, die IT-Infrastruktur sicher zu managen. Durch standardisierten IT-Service erhalten Sie überragende Qualität zu unschlagbaren Konditionen!

NIERO@net e.K. vCTO Service steht Ihnen im Pro- und Premiumplan zur Verfügung.


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Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security – Managed Mobile – Managed Backup

17. Juni 2015 Posted by | NIERO@net e.K. Managed Services | , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für NIERO@net e.K. vCTO Service: Synchronisieren Sie Ihre Unternehmensprozesse mit den Möglichkeiten Ihrer IT!

IT-Outsourcing: Wie kleine und mittelständische Unternehmen die Effizienz Ihrer IT bei gleichzeitiger Kostenreduktion verbessern können

Die Beziehung zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und IT kann als eine Liebe-Hass-Beziehung beschrieben werden. KMU verlassen sich vollständig auf ihre Technologie, um ihr Geschäft effizient zu führen, aber IT gehört wahrscheinlich nicht zur unternehmerischen Kernkompetenz und deren Verwaltung ist eine schwierige Aufgabe, die von den eigentlichen Aufgaben der Unternehmensführung ablenken kann.

Einige kleine und mittelständische Unternehmen vertrauen für technischen Support auf hauseigenes Personal, aber es ist nicht immer Gold was glänzt. Die IT-Abteilung ist in der Regel nur während der normalen Bürozeiten besetzt. Was aber tun Sie, im Krankheits- oder Urlaubsfall, bzw. wenn die Mitarbeiter in einer Besprechung sind? Eigenes IT-Personal verursacht außerdem hohe Personalkosten, bei gleichzeitiger eingeschränkter Erfahrung aus der Arbeit für das gegenwärtige Unternehmen, oder den letzten zwei Arbeitgebern. Das führt zu einer sehr enge Perspektive auf allgemeine Branchentrends und den Stand der gegenwärtigen Technik. Da IT nicht das unternehmerische Kerngeschäft ist, haben Unternehmer nur eingeschränkten Einblick in die Kompetenz ihrer IT-Mitarbeiter.

Aus diesen Gründen entscheiden sich viele versierte kleine und mittelständische Unternehmen für die Auslagerung der IT-Verwaltung und –Wartung an einen kompetenten IT Service Provider. IT-Outsourcing ermöglicht kleinen und mittelständischen Unternehmen einfachen Zugang zu hochkarätiger Unterstützung, die sie sich im eigenen Haus sonst nicht leisten könnten. Unternehmer, die den IT-Support auslagern, genießen in der Regel stabilere Systeme, geringere Wartungskosten, eine höhere Up-Time und weniger Sorgen.

strategische Vorteile des IT-Outsourcings gegenüber Vollzeit-Mitarbeitern

Bei sehr kleinen Unternehmen, ist es ziemlich offensichtlich, dass das Anstellen eines Vollzeit-Mitarbeiters für die IT, geschweige denn einer ganzen IT-Abteilung keine sinnvolle Option ist. Das Gleiche kann möglicherweise auch für größere Unternehmen gelten. Zur Verdeutlichung folgt die Gegenüberstellung der Kosten-/Nutzen-Rechnung für einen angestellten Vollzeit-Mitarbeiter und einen Managed Service Provider:

  Vollzeit-Mitarbeiter Managed Service Provider
ungefähre Kosten ca. 3475 EUR / Monat 1 ca. 950 EUR / Monat 2
Verfügbarkeit 1 Person Ein Experten-Team mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen
Skalierbarkeit keine hoch
technisches Knowhow hoch hoch
  PC-Support PC-Support
  Netzwerk- und Serververwaltung Netzwerk- und Serververwaltung
  Patches / Upgrades Patches / Upgrades
    Backup
    Business Continuity
    Sicherheit
    Produktauswahl / Beschaffung
    Projektmanagement
    Lizenzierung
    Infrastrukturdesign / Implementierung
    Netzwerkdesign / Implementierung
    TK-Dienste
    strategische Technologie-Nutzung
    Branchentrends / Branchenstandards
    24×7 Remotemonitoring
    24×7 Remotemanagement
  mittel  
  Backup  
  Business Continuity  
  Sicherheit  
  Produktauswahl / Beschaffung  
  Projektmanagement  
  Lizenzierung  
  niedrig  
  Infrastrukturdesign / Implementierung  
  Netzwerkdesign / Implementierung  
  TK-Dienste  
  strategische Technologie-Nutzung  
  Branchentrends / Branchenstandards  
Verfügbarkeit 40 Stunden pro Woche, in der Regel nur während der üblichen Geschäftszeiten (außer Krankheit, Freizeit, Urlaub)

Überstundenvergütung

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feste, monatliche Gebühr (keine Überstunden)

(1 basierend auf der Vergütungsstudie 2014 von Personalmarkt und COMPUTERWOCHE / 2 basierend auf der Mindestanzahl von 1 Server und 5 Clients im Premium-Plan von NIERO@net e.K. Managed Services **Stand: 20.02.2015**)

Die Tabelle zeigt, dass die Kosten für IT-Outsourcing niedriger sind, als das Vorhalten einer eigenen IT-Abteilung und dass IT-Outsourcing bei den Themen technisches Knowhow, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit weit überlegen ist.

Ziehen Sie eine Managed Services Hybrid-Lösung in Betracht!

Auch wenn Sie eine hauseigene IT-Betreuung haben, können Sie durch die Inanspruchnahme einer externen Managed Services Lösung, zur Ergänzung Ihrer IT-Betreuung, profitieren.

Zu den Vorteilen dieser Hybrid-Lösung zählen:

  • Hinzufügung eines zusätzlichen Levels an Expertise und Erfahrung
  • ökonomische Verlängerung der Service-Zeiten
  • Abfangen von Personal-Engpässen
  • Unterstützung spezieller Projekte
  • Entlastung Ihrer bestehenden IT-Betreuung, zur Konzentration auf deren Kernaufgaben

Wie Sie das IT-Unternehmen finden, dass zu Ihren Bedürfnissen passt

Nachdem Sie die Entscheidung zum IT-Outsourcing getroffen haben, ist es Zeit, einen Anbieter auszuwählen und Sie haben hier viele Möglichkeiten. IT-Dienstleister gibt es Viele, aber sicherlich sind nicht alle gleich und erst Recht sind nicht alle kompetent. Jeder, der einen Computer bedienen kann und bei seinen Freunden Computerprobleme löst, kann ein IT-Support-Unternehmen eröffnen, aber das bedeutet nicht, dass diese “Dienstleister” die Breite an Wissen und Erfahrung besitzen, die Ihr Unternehmen benötigt, um Ihre IT-Infrastruktur effektiv zu verwalten. 

Wie finden Sie das passende IT-Unternehmen für Sie und Ihr Unternehmen? Stellen Sie vor Vertragsabschluss sicher, dass Sie potenzielle Service Provider auf die folgenden kritischen Punkte hin überprüfen:

  1. Finden Sie heraus, wie der Anbieter Technologie in Bezug auf Ihr Unternehmen sieht.

    Das häufigste Manko für einen IT-Outsourcing-Anbieter ist nicht sein technologisches Knowhow, sondern unternehmerisches Wissen. Fragen Sie potenzielle Anbieter, wie sie Technologie auf Grundlage der von Ihnen bestimmten Unternehmensziele empfehlen und verwalten, und welches strategisches Konzept sie haben, wenn es zum Thema “Technologie als Business-Tool” kommt. Fragen Sie nach konkreten Beispielen, wie Technologie und Business in der Vergangenheit zusammengeführt wurden. Ein unternehmensbewusster Service Provider, der viel über Ihr Geschäft weiß, wird viel eher auf Technologien hinweisen, die Ihnen Kostenersparnis und Effizienzsteigerung bieten.

  2. Evaluieren Sie die Kommunikations- und Managementphilosophien der potenziellen Anbieter.

    Hat der Anbieter einen klar definierten Kommunikationsprozess? Ist er bereit seine Dienstleistungen und Projekte anhand des Feedbacks Ihres Unternehmens anzupassen? Wird der Service Provider die Beziehung mit Ihrem Unternehmen proaktiv führen, regelmäßige Business Reviews durchführen und auf deren Grundlage Verbesserungen Ihrer Infrastruktur empfehlen? Wird der IT-Anbieter sich zurücklehnen und warten, bis Sie auf ihn zukommen?

Eine wirklich effektiver Dienstanbieter wird mehr tun, als nur das zu reparieren, was kaputt ist. Sie möchten einen Service Provider, der Ihr Unternehmen und ihre Ziele versteht und Ihnen proaktiv hilft, diese zu erreichen.  Diese beiden Bereiche sorgfältig zu untersuchen, wird Ihnen helfen, einen Anbieter auszuwählen, der für viele Jahre eine Bereicherung für Ihr Geschäft darstellt.

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22. April 2015 Posted by | NIERO@net e.K. Business Consulting, NIERO@net e.K. Managed Services | , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für IT-Outsourcing: Wie kleine und mittelständische Unternehmen die Effizienz Ihrer IT bei gleichzeitiger Kostenreduktion verbessern können