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Managed Services: Kunden- und Serviceorientierung

Dieses Thema wird in unserer Branche ein immer Wichtigeres, gerade auch deshalb, weil der Markt dazu zwingt, sich über das rein Technische hinaus, ebenso mit ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen.

Managed Service Provider gehören einem Berufsstand an und erbringen die Leistungen nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Berufsausübung.

Das bedeutet auch, dass wir ethisch und moralisch verpflichtet sind, alles für den unternehmerischen Erfolg unserer Kunden zu tun. Insofern erzwingt das Managed-Service-Modell ein intellektuelles Arbeiten. Aus diesem Grund gehören Managed- und Cloud Service Provider zu den Professional Service Firms!

Definieren wir kurz und nicht abschließend Kundenorientierung als die Bereitstellung von Diensten, die sich am Bedürfnis des Kunden orientieren und Serviceorientierung als die Fähigkeit die den bereitgestellten Diensten zugrundeliegenden Prozesse so zu gestalten, dass sie für den Kunden eine einfache, angenehme Erfahrung bieten, die seine Erwartungen möglichst übertrifft.

Um das zu erreichen orientiert sich die Branche an ITSM-Modellen. Wir benötigen dazu auch unternehmerisches Know-How; wir müssen wissen, wie der Kunde und dessen Markt funktioniert.

Prozeduren und Prozesse dürfen natürlich kein Selbstzweck sein. Wären sie dies, wäre man nicht serviceorientiert, sondern bürokratisch. “Wir machen das nicht”, oder “wir können das nicht” ist keine Antwort. “Wir machen das, aber das hat seinen Preis, weil es nicht unseren normalen Standards entspricht” wäre sicherlich wieder serviceorientiert.

Es besteht ein natürliches Spannungsverhältnis zwischen der Definition des eigenen Unternehmens und Serviceorientierung. Schlussendlich arbeitet jedes Unternehmen für den Gewinn. Gewinn kann aber nur über Kunden- und Serviceorientierung erzielt werden.

Alle unsere Prozesse und Prozeduren, SOPs, SLAs und Leistungsbeschreibungen sind auf eine höchstmögliche Serviceorientierung ausgerichtet. Serviceorientierung bedingt Effizienz und Qualität. Die Einhaltung unserer Service Level Agreements und damit das Erfüllen unseres Service-Versprechens hat oberste Priorität. Wer das negiert, handelt gegen sein eigenes Interesse und erhält am Ende nicht das, wofür er bezahlt.

Henry Ford hat einmal gesagt: „Wenn ich auf meine Kunden gehört hätte, hätte ich ihnen ein schnelleres Pferd gegeben.“ Übertragen auf unsere Branche bedeutet dies, dass das Festhalten an Break-/Fix und Commodity-Dienstleistungen, alleine um Kundenwünsche zu erfüllen, keinen Respekt, kein Prestige, keinen Umsatz und keine neuen Klienten bringt. Kurz gesagt, das Unternehmen ist so nicht zukunftsfähig, weil sich das nötige Wachstum nicht realisieren lässt.

Es ist selbstverständlich und eine Binsenweisheit, dass wir nicht gegen den Markt operieren und planen können. Wo es keine Nachfrage gibt, gibt es kein Geschäft.

Serviceorientierung bedeutet mit Nichten, stets da zu tun, was der Kunde will, stets zu lächeln und zu allem Ja und Amen zu sagen. Ständige Verfügbarkeit ist auch kein Kriterium. Dieses feudalistisch-patriarchalische Verständnis von Dienstleistung kann für einen Berufsstand nicht gelten.

Wir wissen einige Dinge grundsätzlich besser. Das macht uns zu Experten.

Dieser Wissensvorsprung muss auch bedeuten, den Kunden vor sich selbst und seiner Unwissenheit zu schützen. Bewährte Methoden nicht einzuhalten, nur um dem Kunden zu gefallen, gefährdet nicht nur ihn selbst, sondern führt auch zu einem erhöhten Risiko, sowie Mehrarbeit beim Service Provider und wird schlussendlich niemanden zufrieden stellen. Im Gegenteil verringert es die Rentabilität der bereitgestellten Dienste.

Weil wir einige Dinge besser wissen, können wir auch nur für Klienten arbeiten. Klienten fragen im Gegensatz zum Kunden nach Wissen, nach Expertise. Sein maßgebliches Kriterium ist die Lösung. Der Kunde kauft Waren ein, sein maßgebliches Kriterium ist der Preis. Während Klienten auf langfristige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen setzen, sind Kunden eher illoyal und misstrauisch. Kunden möchten, dass alles funktioniert und da möglichst noch gestern, wobei es möglichst nichts kosten darf. Die Betriebshoheit an den Provider abgeben, möchten Kunden aber auch nicht. Der Klient hingegen versteht das Prinzip der geteilten Verantwortung, welches dem Managed-Service-Modell zugrunde liegt. Klienten nehmen das Unternehmen und dessen Mitarbeiter als Spezialisten und Experten ernst, so wie wir den Klienten in einer service- und kundenorientierten Welt ernst zu nehmen haben.

Nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Führungskräfte und Unternehmer müssen IT verstehen und deren unternehmerischen Wert erkennen. Den "digitalen Analphabeten" kann sich heute niemand mehr leisten.

Uns, als Managed Service Provider, unterscheidet vom traditionellen Dienstleister, dass wir Wissen weitergeben und keine Waren verkaufen. Der Wettbewerb findet nicht auf der Preisebene statt, sondern auf der Wissensebene, aber auch darüber, wie einfach und angenehm das Konsumieren der durch uns bereitgestellten Dienste ist. Wir verkaufen also Expertendienste. Um uns als Profession von traditionellen IT-Dienstleistungen zu unterscheiden, sprechen wir von “Klienten” und “Honoraren”.

Ein feudalistisch-patriarchalisches Verständnis von Dienstleistung, gepaart mit einer Mischung aus Ignoranz und Arroganz, findet man allerdings heutzutage vor Allem dort vor, wo generell wenig Respekt der Leistung und der Zeit des Anderen gegenüber herrscht. Hierbei handelt es sich vor Allem um Unternehmen mit schmalem Budget, die in der alten Break-/Fix-Welt verhaftet und der Ansicht sind, Unternehmens-IT mit den Mitteln und dem Wissen privater EDV betreiben zu können, inklusive Geschäftsführer, die der fälschlichen Ansicht sind, sie seien die Einzigen, die keine Zeit haben. IT interessiert immer nur dann, wenn sie nicht wie gewohnt funktioniert und es wird von diesen Unternehmen vergleichsweise mehr Zeit beansprucht, als im Durchschnitt üblich. Progressive Diensterbringungs-Modelle werden abgelehnt; stattdessen werden Vorträge gehalten, wie Dienstleistungen angeblich zu erbringen seien. Empfehlungen, Planung und empfohlene Konfigurationen werden als überflüssig tituliert, Regeln ignoriert und eine konstruktive Mitwirkung für den gemeinsamen Erfolg findet nicht statt. Dafür wird ständige Bereitschaft vorausgesetzt. Das ganze Auftreten zeigt, welchen Stellenwert IT, das IT-Unternehmen und dessen Mitarbeiter haben. Besagtes Verhalten ist durchaus abhängig von Branche und Unternehmensgröße. Je größer und strukturierter das Unternehmen, um so angenehmer ist die Zusammenarbeit. Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, uns auf Unternehmen zwischen 10 und 75 Arbeitsplätzen zu konzentrieren. Geschäftsbeziehungen müssen stets von gegenseitigem Respekt und von Anstand geprägt sein. Jeder erhält das, wofür er bereit ist, zu investieren. Vieles, was Serviceorientierung ausmacht, gibt schon der gesunde Menschenverstand vor, wenn wir uns wieder auf besagten Respekt und Anstand besinnen.

Grundsätzlich müssen die Dienste genauso zum Kunden passen, wie der Kunde zu den Diensten. Das Verhältnis muss reziprok und vom Teilen gemeinsamer Werte geprägt sein. Ein gutes persönliches Verhältnis miteinander ist Grundlage, geschäftlich auf Augenhöhe miteinander umzugehen.

Das ist der Grund, weshalb wir nicht jeden Auftrag annehmen und vor Allem auch nicht um jeden Preis. Wir behalten uns auch vor, nicht passende Geschäftsbeziehungen unserseits zu beenden. Das mit Commodity-Dienstleistungen und Break-/Fix verbundene Massengeschäft ist nicht lukrativ und nützt am Ende auch den Endabnehmern nicht, denn es birgt nicht die heutige nötige Qualität. Das Schlagwort “Der Kunde ist König” gilt für einen Berufsstand nicht. Wer den willfährigen "Kistenschieber" benötigt ist hier falsch. Eine klare Positionierung und klare Abgrenzung gehören zur Kundenorientierung, denn es werden keine falschen Erwartungen geweckt. Dies wäre unethisch.

Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen, die eine Vision über ihre IT- und Unternehmensstrategie haben und diese professionell entwickeln und umsetzen möchten! Wer als Unternehmer nicht interessiert ist, eine an den geschäftlichen zielen orientierte IT-Strategie zu verfolgen, benötigt nicht die Unterstützung eines progressiven Service Providers.

Selbstverständlich ist es weder kunden- noch serviceorientiert, wenn man tun und lassen würde, was man möchte; wann man möchte.

Wichtig ist es deshalb genau festzulegen, welche Dienste erbracht werden und wie, bzw. wann diese Dienste erbracht werden. Insofern unterscheiden den Service Provider auch detaillierte Leistungsbeschreibungen, SOP und ein finanziell abgesichertes  Service-Level-Agreement. Dies steuert die Erwartungen des Kunden und sorgt dafür, dass der Kunde weiß, was er wann erwarten kann. Wenn wir unsere Versprechen nicht, oder nicht rechtzeitig erfüllen, haben wir eine Strafe zu zahlen.

Wir übernehmen Verantwortung und diese Verantwortung birgt ein Risiko. Deshalb ist es recht und billig, ja auch verpflichtend, zu definieren, zu welchen Bedingungen diese Verantwortung übernommen wird. Akzeptiert der Kunde das nicht, bzw. handelt er regelmäßig gegen diese Regeln, kann man im Zweifel nicht weiter für ihn tätig sein. Das Einhalten von Regeln sind Teil des gegenseitigen Respekts.

Managed Service bedeutet die Bereitstellung von Premiumdiensten für Unternehmen, die IT als Grundlage ihres unternehmerischen Erfolgs sehen. Wir sind dafür da, diesen Unternehmen zu helfen, ihre unternehmerischen Ziele zu verwirklichen. Das ist Kundenorientierung. Managed Services gehen in ihrem Ansatz über das Technologische hinaus, weit hinein in die Unternehmensberatung.

Kundenorientierung bedeutet auch, regelmäßig und fortgesetzt in den Markt und die Kundenunternehmen hinein zu horchen, ob sich die Bedürfnisse geändert haben und, ob die angebotenen Dienste noch dem Bedarf entsprechen. Hierzu dienen Umfragen genauso, wie QBR-Meetings.

Kunden- und Serviceorientierung im Managed-Service-Modell hat seinen Preis. Das Einhalten von Servicequalität setzt entsprechende Investitionen in Werkzeuge und Fortbildung voraus, die vom Endabnehmer mit zu bezahlen sind. Das gebieten Respekt und Anstand genauso, wie das Achten von Zeit. Weil wir, als Experten, am Besten wissen, wie bestimmte Dinge zu erledigen sind, obliegt uns auch, den zeitlichen Ablauf festzulegen. Auf der anderen Seite verlangt eine Serviceorientierung dementsprechend aber auch, diese Prozesse und Prozeduren genau und detailliert zu kommunizieren, so dass sie verständlich und nachvollziehbar sind. Serviceorientierung bedeutet also auch Verlässlichkeit. Der Endabnehmer muss sich stets darauf verlassen können, dass Dienste jederzeit die gleiche zugesagte Qualität haben.

Beschäftigt sich ein unternehmerischer Endabnehmer nicht mit den Details der bereitgestellten Dienste, dann verstößt er damit nicht nur gegen gesetzliche Sorgfaltspflichten, sondern er offenbart auch geringe Wertschätzung, dem Geschäftspartner gegenüber. Auch hier gilt, dass man im Zweifel davon Abstand nehmen muss, Verantwortung und Risiko zu übernehmen.

Serviceorientierung heißt auch nicht ständige Erreichbarkeit, aber einfache Erreichbarkeit. Klienten müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Anliegen wahr- und ernst genommen wird. Sie müssen es auf einfache Art und Weise vorbringen können.

Wir müssen fokussiert, ungestört und “in Echtzeit” arbeiten können. Serviceorientierung heißt, sich ganz der gerade anstehenden Aufgabe zu widmen. Telefonate werden bspw. ausschließlich vom Front Office entgegen genommen, oder nach Terminvereinbarung geführt. Aufgaben für den Klienten haben oberste Priorität.

Hetzerei und Überstunden sind nicht serviceorientiert, denn sie schaden der Servicequalität und Arbeitsklima; somit schlussendlich dem Endabnehmer. “Werktags, 09:00 Uhr-17:00 Uhr” ist weitestgehend möglich. Das gilt analog für Wochenend- und Nachtarbeit, wobei es für Beides natürlich eng begrenzte Ausnahmen gibt. Bestimmte Dinge können nur zu bestimmten Zeiten erledigt werden.

Wenn wir die Arbeitsweise und Märkte unserer Klienten verstehen, wenn wir also kundenorientiert arbeiten, dann können wir innovative Lösungen finden, bzw. Alternativlösungen, für Dinge, die der Klient wünscht, die aber fachlich so nicht machbar sind. Diese Lösungsorientierung ist serviceorientiert. Nur zu verkünden, etwas sei nicht machbar, ist selbstredend keine Option, sondern selbst-diskreditierend.

Standardisierung und Automatisierung helfen uns, mit möglichst wenigen Ressourcen das Maximum an Dienstqualität für eine große Anzahl an zu verwaltenden Organisationen zu erreichen. Wer Wert auf “Kisten schieben” und “Händchen halten vor Ort” legt, ist im Managed-Service-Modell nicht richtig aufgehoben. Verfügbarkeit und Anzahl von Technikern ist als Kriterium für die Dienstgüte obsolet. Wir stellen Dienste so zur Verfügung, dass sie einfach zu konsumieren sind und möglichst ohne manuelle Eingriffe funktionieren. Die Bereitstellung von Ressourcen zur Selbsthilfe gehört ebenso dazu. Wir ersetzen zeit- und kostenintensive Vor-Ort-Arbeit durch remote ausgeführte Tätigkeiten.

Serviceorientierung bedeutet aber eine, nach Möglichkeit,  regionale Ausrichtung. Das erlaubt eine tiefere, persönliche Beziehung zwischen Service Provider und Konsument. Der Endabnehmer von Managed Services kann sich mit regionalen Anbietern eher identifizieren. Die Dinge bleiben sozusagen in der Familie, hier also im Mittelstand.

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17. April 2019 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Managed Services: Kunden- und Serviceorientierung

Wir unterstützen den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (@VGSDeV) e.V.

Wir sind kürzlich auf den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e.V. aufmerksam geworden.

Der Verband, der mittlerweile ungefähr 900 Mitglieder umfasst, vertritt die Interessen von Gründern und Selbständigen, sowie kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Das schließt Freiberufler und Teilzeit-Selbstständige ein! Die Mitglieder rekrutieren sich aus allen möglichen Branchen.

Selbstständige und Gründer brauchen eine Lobby – bisher haben sie keine. [….]. Das ist möglich, weil vorhandene Verbände sowie Kammern nicht oder nicht ausreichend die Interessen von Einzelunternehmern und kleinen Unternehmen vertreten. Selbstständige sehen sich einer Vielzahl von Zwangsabgaben und bürokratischen Pflichten gegenüber, die kaum zu bewältigen sind. Es gibt viele Verbände, aber sie vertreten fast ausschließlich die Interessen der mittleren und großen Unternehmen. [….]. Branchenübergreifende Verbände für Gründer und Selbstständige haben zudem in vielen Fällen gar nicht primär die Interessenvertretung ihrer Mitglieder [….] zum Ziel.

Diese Mission können wir grundsätzlich unterstützen. Aus diesem Grund haben wir uns zur Mitgliedschaft entschlossen und wollen sehen, inwieweit wir neben Geld auch ein wenig Zeit investieren können.

Auch wir sehen eine Geringschätzung kleiner Unternehmen in Deutschland, als wirkliche Leistungsträger unserer Gesellschaft. Das mag auch darin begründet sein, dass kleine Unternehmen aus der Natur der Sache heraus kein großes Umsatzvolumen generieren und daraus resultierend auch weniger Steuereinnahmen. Dier geringe Respekt beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Politik, sondern wird auch unter den jeweiligen Marktteilnehmern sichtbar.

Wir benötigen in Deutschland ein generelles gesellschaftliches Umdenken, wir benötigen mehr Community und zwar schon deshalb, um in einer globalisierten Welt als ambitionierte Unternehmen bestehen zu können.

Kleine Unternehmen gehören nicht zu dem erlauchten Kreis, der es sich leisten kann, über “Steuer-Optimierungsmodelle”, Vermögen in “Steuerparadiese” zu verschieben.

Zu unserem Engagement wird auch ein Vorteilsangebot für VGSD-Mitglieder gehören, dass wir gerade erarbeiten.

Es ist unsere Überzeugung, dass wir als kleine Unternehmen nur gemeinsam etwas erreichen können. Ohne das Fachwissen, ohne die Kompetenz und die Leistungen kleiner Unternehmen und Selbständiger, wäre ein Großteil unseres wirtschaftlichen Lebens so nicht möglich.

In einem neoliberalen Gesellschaftsumfeld werden Selbständige und kleine Unternehmen ohne die richtige Lobby wenig Unterstützung finden. Deshalb Mitglied werden!

Auch das sollte Teil unserer unternehmerischen, sozialen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) sein.


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.

NIERO@net e.K. versteht sich als “Solution Innovator” und “Enterprise Architect”, indem wir unser Angebot auf Management Consulting, Mobile- /Cloud-Lösungen, Geschäftsprozess-Lösungen und Managed Services verlagern. Lesen Sie unsere Corporate Statements und erfahren Sie, wofür NIERO@net e.K. steht.

Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, Hosted Software Services und Hosted System Services für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Hamburg fragen.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security – Managed Mobile – Managed Backup

16. September 2015 Posted by | NIERO@net e.K. Unternehmens-News, Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Wir unterstützen den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (@VGSDeV) e.V.

Ein weiterer dummer Schritt in einer Reihe dummer Schritte: Aus der Small Business-Kompetenz wird eine Cloud-orientierte Kompetenz, die in Small and Midmarket Cloud Solutions umbenannt wird.

Nach all den mit “Cloud first – Mobile first” begründeten Maßnahmen seitens Microsoft in letzter Zeit, die absolut nicht nachvollziehbar sind, reiht sich die Abschaffung der Small Business Kompetenz sehr schön ein.

Wir haben am Mittwoch eine E-Mail mit dem Titel “Geplante Änderungen bei Microsoft Partner Network –Kompetenzen” bekommen, deren wichtigster Part lautet

SMB1SMB2

Wie deutlich zu sehen ist, benötigt diese neue Kompetenz keinerlei Fähigkeiten, sondern beruht ausschließlich auf Sales Performance!

Dieser Schritt, zusammen mit dem im Herbst Geplanten, das Onboarding zu Microsoft Office 365 durch Microsoft selbst durchführen zu lassen, zeigt eindeutig wohin die Reise geht.

SMB-Partner sollen verkaufen, Microsoft erledigt den Rest und steigert den Gewinn für die Anteilseigener.

Die neue Kompetenz ist ein Pseudo-Konstrukt!

Es lohnt sich nicht mehr in Channel-Partnerprogramme zu investieren und Microsoft, wie einige weitere Hersteller auch, dürfte sich in weiten Teilen vom Partner zum Konkurrenten wandeln.

Wir lehnen Partnerprogramme strikt ab, bei denen es einzig und alleine auf die Sales-Performance ankommt!

Wir sind IT-Pros und Consultants; keine Verkäufer. Consultants should be paid for higher values.

Dieser Zug durch Microsoft bestätigt die Auffassung unseres Branchenverbands, der MSPAlliance, dass Partnerprogramme für Managed Service Provider überflüssig sind.

Wir ziehen unsere Konsequenzen, forcieren unsere laufenden Veränderungen und werden unsere Unternehmenspolitik entsprechend anpassen:

  • Wir haben unsere Small Business Silber-Kompetenz noch einmal zum 31.08.2014 um ein weiteres Kalenderjahr verlängert und werden danach unser Engagement für Microsoft auf das Mindestmaß beschränken, was für eine professionelle Arbeit nötig ist.
  • NIERO@net e.K. wird die Beziehungen zum Distributor seiner RMM- und PSA-Lösung verstärken, von dem das Unternehmen auch Fortbildung in Soft Skills bekommt.
  • Die Marke NIERO@net e.K. wird stärker in den Vordergrund gerückt und wir werden in diesem Zusammenhang unsere eigene Lösung für Microsoft Hosted Solutions, virtual Desktops, Webhosting und SSL-Zertifikate aufbauen.
  • Soweit es geht arbeiten wir unabhängig von Herstellern, als echter outsourced CIO. Das bedeutet, dass das Unternehmen seinen Horizont auf die Vielfalt an IT-Lösungen erweitert, unter Beibehaltung einer exakten Vendor-Strategy.
  • Der Fokus unserer Arbeit verlagert sich zum Lösungsberater auf Enterprise-Architect-Level und auf Senior-Executive-Level.

Wie eine Kollegin einmal so schön feststellte: Wir haben so viele Auswahlmöglichkeiten im KMU-Bereich, so viele Lösungsangebote. Wir sind sind von Microsoft nicht abhängig. Wir müssen uns nur die Mühe machen diese Lösungen für unsere Klienten kennen zu lernen und zu evaluieren.

Wie sagte der US-Kollege Karl Palachuk einmal treffend: “Loyalty in business is related to profitability. If you want loyal vendors, help them make money. And if vendors want loyal resellers, they need to help you make money!

Die feste Größe bleiben Best Practices und Branchenstandards für Managed und Cloud Service Provider.

Somit wird Microsoft zu einem Hersteller, wie andere auch, mit einigen Lösungen, die sicherlich empfehlenswert sind.

Da wir die Experten-Community sehr schätzen, werden wir uns auf IT-Pro-Ebene natürlich weiterhin mit Hyper-V und Microsoft Office 365 beschäftigen.

Übermäßig Zeit und Geld investieren werden wir sicherlich nicht mehr; es gibt andere, die ein gewisses Commitment eher verdienen.


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Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Microsoft Partner Silver Small Business und und Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

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18. August 2014 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , | Kommentare deaktiviert für Ein weiterer dummer Schritt in einer Reihe dummer Schritte: Aus der Small Business-Kompetenz wird eine Cloud-orientierte Kompetenz, die in Small and Midmarket Cloud Solutions umbenannt wird.

Microsoft Office 365: Transportregeln werden im Exchange Admin Center (EAC) nicht angezeigt

Wir haben am Dienstagnachmittag bemerkt, dass es uns nicht möglich ist die Transportregeln im Exchange Admin Center (EAC) anzuzeigen, bzw. zu bearbeiten.

Es wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:

EAC_TransportRules

Allerdings sind die Transportregeln per Remote PowerShell abrufbar und werden angewandt:

PS_TransportRules

Nachdem wir im Office 365 Admin Center einen Supportfall eröffnet und mit einem Microsoft Frontline Support Engineer telefoniert haben, stellte sich heraus, dass dies Microsoft bereits bekannt wäre und das Produkt-Team würde bereits daran arbeiten.

Auf unsere Frage, warum denn das Service Health Dashboard für Exchange Online trotzdem “Grün” anzeigt,

O365_AdminCenter

wurde uns geantwortet, dass nur eine kleine Anzahl von Kunden betroffen wären und dies wird im Dashboard nicht gemeldet.

Unserer Meinung nach sollte der Systemstatus unabhängig von der Anzahl betroffener Nutzer angezeigt werden! Auf diese Weise spart man sich eine ganze Menge Zeit damit, Service Calls für bereits bekannte Vorfälle zu eröffnen.

Unsere Zeit ist kostbar und sollte für wichtigere und dringlichere Aufgaben genutzt werden.

Wir wünschen uns eher eine Art “Über-Kommunikation”, als gar keine Kommunikation.

Bottom Line: This is a known issue. Case archived!


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31. Juli 2014 Posted by | Microsoft Cloud | , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Microsoft Office 365: Transportregeln werden im Exchange Admin Center (EAC) nicht angezeigt

MS TechNet Petition-2700 Unterschriften: Microsoft betont auf den TechNet-Ärger zu hören!

Microsoft hat zugesagt, auf das Feedback gegen die Einstellung des TecHnet-Subscription-Dienstes zu hören:

Microsoft insists it is listening to TechNet fury – 11 Jul 2013 – CRN UK News

Vielleicht hat das neue “Wutbürgertum” ja doch Aussicht auf Erfolg.

Nichts desto trotz sind 2700 Unterschriften noch zu wenig; also fleißig weiter unterschreiben!

Petition  Continue TechNet Or Create An Affordable Alternative To MSDN.  Change.org


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13. Juli 2013 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , | Kommentare deaktiviert für MS TechNet Petition-2700 Unterschriften: Microsoft betont auf den TechNet-Ärger zu hören!

1900 Unterschriften für die TechNet-Petition sind schön, aber noch zu wenig!

1900 Unterschriften sind weltweit gesehen bei diesem wichtigen Thema nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wem, als IT-Pro,  das Thema TechNet-Subscription wichtig ist, sollte dementsprechend unterschreiben!

Es ist in dem Zusammenhang auch sehr schön, wenn sich MVP zu Worte melden und Ihre Meinung kundtun, wie Joe Elway das getan hat: “I’m not angry for myself; I’m angry for the community, the people I represent as an MVP.  Where are the next generation of MVPs going to come from?  Are they going to be dumb retweeters for MSFT marketing?

Sehr guter Kommentar und sehr guter Artikel!


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9. Juli 2013 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 1900 Unterschriften für die TechNet-Petition sind schön, aber noch zu wenig!

Online Petition: “Microsoft Corporation: Create an affordable MSDN subscription comparable to TechNet”

Microsoft hat beschlossen, den TechNet Subscriptions-Dienst zum 31. August 2013 einzustellen:

MSTN_Mail

Unsere Meinung dazu in Kürze:

Die ITPro-Community muss nicht unter den Wenigen leiden, die bis heute sowohl TechNet-Keys, als auch MAPS-Keys aus Geiz als Ersatz für eine ordnungsgemäße Produktlizenzierung nutzen!

Die ITPro-Community muss die Möglichkeit haben in Testlabs ohne Zeitbegrenzung zu lernen, zu testen und auszuprobieren. Ansonsten ist es nicht möglich professionell zu arbeiten. Wer professionelle Partnerinnen und Partner möchte, der muss auch die Bildung unterstützen!

Microsoft sollte die Möchtegerns und Pseudo-Partner zugunsten der professionell arbeitenden und gut gebildeten kleinen Systemhäuser und Einzelunternehmer im KMU-Bereich aus dem MPBN rauswerfen, um gegen Softwarepiraterie mit TechNet-Subscriptions vorzugehen!

In diesem Sinne:

Hallo!

Ich habe soeben die Petition "Microsoft Corporation: Create an affordable MSDN subscription comparable to TechNet." auf Change.org unterzeichnet, weil mir das Thema am Herzen liegt.

Können Sie das auch tun? Hier ist der Link!

Vielen Dank!

Rolf

Stand 04.07.2013: Knapp über 1000 Unterschriften. Viel zu wenig für so etwas Wichtiges. Wir stimmen unserem australischen Kollegen Paul Cunningham (Exchange Server MVP), der auf Twitter erwiderte: “I think the community as a whole needs to raise their voice on this one”.


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4. Juli 2013 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Online Petition: “Microsoft Corporation: Create an affordable MSDN subscription comparable to TechNet”

Verteilen von EMET via Gruppenrichtlinien

Die aktuelle 0-Day-Lücke im Internet Explorer bringt uns zu der Frage, wie man EMETv3 mangels SCCM via Group Policies verteilt.

Das Benutzerhandbuch von EMET beschreibt nur einen kleinen Teil des Weges:

EMET 3.0 comes with group policy support. When you install EMET, EMET.admx and EMET.adml files are also installed to the “Deployment\Group Policy Files” folder. These files can then be copied onto \Windows\PolicyDefinitions and \Windows\PolicyDefinitions\en-US folders respectively. Once this is done, EMET system and application mitigation settings can be configured via Group Policy.

There are three sets of policies that EMET exposes. Below is a description of each. More information can be found at the policy editor for each policy.
1. System Mitigations: Named ASLR, DEP and SEHOP, these policies are used to configure system mitigations. Please note that modifying system mitigation settings may require a reboot to be effective.
2. Default Protection Profiles: There are three: Internet Explorer, Office applications and other popular software. Protection Profiles are pre-configured EMET settings that cover common home and enterprise software. Apply these policies to enable them.
3. Application Settings: This leads to a freeform editor where you can configure any additional applications not part of the default protection profiles. The syntax is application executable name followed by an optional list of mitigations you don’t want to enable. If you don’t specify any mitigation, all seven EMET application mitigations will be enabled.

Once you enable EMET Group Policies, they will be written out to the registry at HKLM \SOFTWARE\Policies\Microsoft\EMET. To make them effective in EMET, you have to run the following command using the EMET Command Line Tool.

EMET_Conf –refresh

Please note that when you apply a Group Policy in Windows, there is often a short delay before Group Policy writes them out to the registry.
You can run this command separately, at startup or at logon time according to your deployment strategy.
To view the Group Policy controlled EMET settings, run the following command using the EMET Command Line Tool.

EMET_Conf –list

The settings controlled by Group Policy start with the ‘>’ character. In this example, we have 2 settings and the Internet Explorer one has been configured by Group Policy, while the program.exe setting has been configured either through the EMET Graphical User Interface or the EMET Command Line Tool.

It is important to note that the settings configured via Group Policy take precedence over the settings configured locally using the EMET GUI or the EMET Command Line Tool. Also, Group Policy controlled settings can only be modified or deleted via Group Policy. For example, running

EMET_Conf –delete_all

in the situation above would only delete the program.exe settings, and leave Internet Explorer settings intact.”

Wir haben aber sicherlich mehrere Computer auf denen wir EMET installieren wollen und – wie man oben sieht – müssen wir zur Übernahme des vorher konfigurierten EMET-GPO ein “EMET_Conf –refresh” auf jeder Maschine ausführen. Genau das ist die Krux.

Die Lösung ist – neben einem Startskript – das kleine Tool psexec von Sysinternals. Mark erklärt in einem Artikel die Benutzung.

Angemerkt sei hier, das “EMET-Conf –refresh” als Administrator ausgeführt werden muss.

Welche Schritte haben wir nun?

1. Herunterladen von EMET

2. Installation von EMET auf einem Referenzcomputer

3. Konfiguration des EMET-GPO:

Diese befinden sich – wie oben geschrieben – im Ordner /EMET/Deployment/Group Policy Files und müssen in den Ordner /Windows/PolicyDefinitions kopiert oder besser in einen Central Store unter sysvol.

EMET GPO

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21. September 2012 Posted by | Lessons learned: Notes from the field | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Verteilen von EMET via Gruppenrichtlinien

Der Tod des Windows Small Business Server Standard – Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung!

Sie benötigen eine Alternative zum SBS? Wechseln Sie jetzt mit NIERO@net e.K. Hosted Solutions oder NIERO@net e.K. Managed Public Cloud Solutions auf die Überholspur zu einem modernen Unternehmen. Kontaktieren Sie uns noch heute!

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Es hat eine Weile gebraucht, eh wir uns eine Meinung über Microsofts Schritt gemacht habe, den Windows Small Business Server Standard einzustellen und den Windows Small Business Server Essentials als “Windows Server 2012 Essentials” innerhalb der Windows Server 2012 Familie weiter zu führen.

Das Gute: Die Microsofts Lifecycle Policy für den Windows Small Business Server legt den Lebenszyklus der einzelnen Komponenten für den Lebenszyklus des Gesamtprodukts zu Grunde: Nimmt man die Komponente Microsoft Exchange Server als Referenz, wird der Windows Small Business Server 2011 Standard mit Microsoft Exchange Server 2010 Standard mindestens noch bis zum 01. April 2020 unterstützt.

Auch gut: Die Lizenzierung wird einfacher und konsistenter zu anderen Produkten und der Klient bekommt ein erweitertes Virtualisierungsrecht. Aidan Finn gibt hier Details dazu.

Herausgehoben werden muss die Tatsache, dass die Standard-Edition zwei virtuelle Maschinen auf einem physischen Host erlauben wird. Wie Aidan Finn erklärt, reicht dies um einen Domänencontroller und einen Exchange-Server zu virtualisieren.

Auf der Negativseite steht, das der Windows Server 2012 Essentials nur 25 Benutzer oder 50 Devices unterstützt und für Messaging und Collaboration eine gesonderte Lösung verlangt, respektive Microsoft Office 365. Es sei hier nicht verschwiegen, dass Partner natürlich – wie heute auch schon – eigene Integrationsmodule für eigene Lösungen zur Verfügung stellen können.

Wir alle denken in diesem Zusammenhang an oft schlechte Internetverbindungen und die (berechtigten) Vorbehalte einiger Berufsgruppen um die Sicherheit der Daten in der Cloud.

Auf der anderen Seite wir Virtualisierung im SMB-Bereich gut angenommen, ja,, selbst Anfragen für Microsoft Office 365 von Seiten Ärzten und Rechtanwälten sind im Kollegenkreis mittlerweile bestätigt.

Paul Cunningham schreibt, dass es wahrscheinlich ist, dass es mit Windows Server 2012 und Microsoft Exchange 2013 und mit Hilfe der Virtualisierungsrechte eine angenehme Ersatzlösung für KMU geben wird.

Paul Thurrott schreibt: “This much is clear: Windows Small Business Server Standard is dead, as it should be.”

Eines ist klar, ob wir wollen oder nicht, die Cloud ist Realität. Sie erleichtert viel und, ja, sie eröffnet auch neue Möglichkeiten.

Ob Virtualisierung oder Cloud wird am Ende ein finanzielles Rechenspiel.

Für uns bedeutet das, dass sich der Markt ändert. “Der Channel” ist tot schreibt Charles Weaver und hat damit zweifellos recht. Dieses Menetekel hängt schon lange an der Wand; menschlich, das es mache nicht sehen wollten (“The channel is dead. It has been replaced by a new set of rules where unless you are absolutely relevant to the product or service being delivered, you will be removed.”). Paul Cunningham sagt äquivalent :”This is IT. Things change. You either change with them, or you die too.”.

Wir sind keine Freunde davon, wie eine beleidigte Leberwurst in der Ecke zu schmollen und unseren Klienten statt dessen Nicht-Microsoft-Plattformen, wie “Kerio” anzubieten.

Kerio beispielsweise hat einen guten Ruf, aber wer garantiert, dass diese Anbieter nicht in die Cloud gehen? Wie hoch sind die Kosten einer Migration der Daten auf eine neue Plattform inklusive des benötigten Lernens und Studierens gegenüber einer Windows Server 2012 Lizenz?

Wir haben keine Zeit neue Dinge zu lernen (Es ist immer schön neue Dinge zu lernen und den Horizont zu erweitern), wir müssen dem Klienten eine angemessene Lösung für seine Geschäftsanforderungen zur Verfügung stellen und zwar mit Dingen, mit denen wir umgehen können.

Ja, die Cloud ist Realität und wer nicht reagiert wird untergehen!

Wir wünschen uns nur, dass die Infrastruktur-Provider bei uns verstärkt investieren, um die angenehme Benutzung von Cloud Services zu gewährleisten!

Welche Konsequenzen zieht NIERO@net e.K. aus Allem?

  • Wir werden die Transition zum Managed Services Provider forcieren. Break-/Fix ist tot!
  • Wir werden so schnell, wie möglich, eigene Hostinglösungen (Exchange, SharePoint) für unsere Klienten anbieten, die Vorbehalte gegen die großen Public Clouds haben.
  • Wir werden uns weg vom SBS Server, hin zu Microsoft Office 365 und Windows Intune spezialisieren und versuchen Mehrwerte um diese Produkte anzubieten, zusammen mit dem neuen Windows Server 2012 Essentials.
  • Wir werden uns unseren Klienten verstärkt als vertrauenswürdiger Lösungsberater anbieten. IT ist ein intellektuell anspruchsvolles Angebot, was entsprechende Kompetenz und Reputation verlangt!
  • NIERO@net e.K. wird die Microsoft Small Business Silber Kompetenz erarbeiten.
  • Wir werden so schnell wie möglich auch Business-Class DSL-Lösungen in unser Portfolio aufnehmen

(Falls dies Verkäufer lesen: Wir haben unsere Wahl getroffen. Es ist alles nur eine Frage des Vertragsabschlusses. Für sinnlose Anrufe haben wir keine Zeit.)

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Wer sich nicht ändert, stirbt!

Wichtig ist es, dass sich unsere Klienten darauf verlassen können, dass wir sie ehrlich und vertrauensvoll auf diesem Weg und in dieser Zeit begleiten. Das ist unser Versprechen!

Natürlich haben die Mehrwerte und das Wissen, welche wir als professionelle Consultants oder Lösungsberater für unsere Klienten bereithalten, ihren Preis.

Aufgrund der Tatsache, dass wir mehr intellektuell als technisch arbeiten werden, werden wir dem Wettbewerb nicht mehr über den Preis beitreten, sondern über das positive Ergebnis für den einzelnen Klienten (“Deployment is a feature. Consultants should be paid for higher values!”).

Eine Sache wollen wir aber vehement kritisieren: Warum, Microsoft, sollen wir für die Small Business Kompetenz das Examen 70-169 nachweisen? Nonsens! Kleine IT Unternehmen haben keine Zeit für ein Produkt zu lernen, was definitiv obsolet ist!

Die Cloud ist Realität und IT verändert sich rasant. Das ist schön, aber natürlich auch beängstigend. Für alle, die schimpfen, habe ich vollstes Verständnis.

Loyalität zu einem oder ein paar Herstellern, wie Microsoft? Ja! Festhalten an einem Produkt? Nein, auch wenn es schwerfällt loszulassen!

Noch zwei URL mit weiterführenden Informationen:

Windows Server 2012 Editions

Microsoft goes public with Windows Server 2012 versions, licensing

Interesting Bits of Windows Server 2012 Essentials Information For SBS Customers

Andere Meinungen aus der Community:

Goodbye SBS, Hello world of alternatives

Small Biz Thoughts by Karl Palachuk Microsoft Announced the End of SBS, Surprising Absolutely No One

Small Business Server and Beyond.. « Title (Required)

MPECS Inc. Blog Some Thoughts on the Demise of SBS And A Suggested License Structure For An SBS-Like Stack

Tim Barrett – NoGeekLeftBehind.com – Have U Rebooted Yet – 056 – Judgment Day

Zwei großartige Artikel zu diesem Thema:

Small Biz Thoughts by Karl Palachuk How to Make Money in IT Consulting in 2012

Small Biz Thoughts by Karl Palachuk My Two Cents on the Current Changes in the SMB IT Community (“Here’s a truth that no one in the Registered Partner Community seems to want to hear: The SBS Competency is not intended for YOU. Microsoft is not putting in higher requirements for you. They are not charging $2,000 for you. They’re not requiring two MCPs and a bunch specific exams for you. You – the micro company of 1-2 employees – are not the intended market for the SBS Competency. And here’s another unpleasant truth: You’re not the partners Microsoft sought advice from regarding these changes BECAUSE you’re not their target for this program. Certified Partners are the target market, and it’s their advice that matters.”)

What’s next for SBS and SBS customers and resellers SBSfaq.com  Wayne Small (“Sadly however I feel for other SMB resellers. Those that built their business around just ONE product. They will also have to retrain themselves. The sad part about this is that whilst they may have the desire, they may not have the cash flow in the current global economy to do so in a timely manner. For them it will mean closing up shop. [….] Now, I hear talk of people looking at various Linux solutions as well. That’s a concern in the long run as I fear customers will have poorly implemented solutions by relatively untrained resellers. The customers won’t have as much choice then when it comes to choosing a reseller that can support their solution. The end result of this is that resellers will either need to skill up on the various Linux alternative solutions out there as well as the Microsoft offering or they will need to just focus on one type of solution. Either way, I’m not sure that this is good for the customers.”)

Were The Mayans Right Is The end of SBS the end of the World for MSP’s  Looks Cloudy (“The push to the cloud and SBS discontinuance is not be the end of the world for MSP’s and solution providers; it just forces an evolution and change that is already occurring in the industry. The days of hardware servers for small businesses and traditional server management may be coming to an end, but the opportunity for providers to educate, transition, and consult with customers is stronger than ever.”)


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Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Microsoft Partner Silver Small Business und und Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, oder unseren Microsoft Office 365 Diensten für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Hamburg fragen.

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Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere fünf Kerndienste: Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security

6. Juli 2012 Posted by | NIERO@net e.K. Unternehmens-News, Small Business Solutions | , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Der Tod des Windows Small Business Server Standard – Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung!

Kommentar: “It’s clear that these small-business IT guys don’t have the training to deploy a system as complex as Exchange.”

Susan hatte auf den Artikel “Why Small Businesses Should Switch from Exchange to Office 365” von J. Peter Bruzzese, Infoworld aufmerksam gemacht und mir fiel der Satz “It’s clear that these small-business IT guys don’t have the training to deploy a system as complex as Exchange.” ins Auge.

Auch, wenn der gute Mann Exchange-MVP ist, empfinde ich es als beleidigend, wenn jemand so arg verallgemeinernd behauptet, dass alle SMB-Consultants per se dumm sind.

Zu dieser Selbstbeweihräucherung passt dann auch der letzte Satz “Ultimately, I wish companies would call me before they deploy an on-premise Exchange environment so that I can try to talk them out of it, save them some money, and help me avoid the frustration of hunting down the cause of their deployment woes.”.

Ich denke auch, dass die hier vorgebrachten Argumente für die Cloud keine sind.

Ein guter SMB-Consultant wird sehr genau schauen und im Einzelfall prüfen, welche Lösung für den jeweiligen Kunden die Beste ist und die Cloud ist nicht Ultima Ratio. Cloud Computing verlangt eine gute infrastrukturelle Anbindung, die bei uns nachweislich nicht überall gegeben ist und es gibt Berufsgruppen mit sehr hohen Anforderungen an Vertraulichkeit und Integrität.

Des weiteren macht eine schlechte Installation noch keinen schlechten Consultant. Wir machen alle Fehler, ich habe auch so manchen gemacht. Wichtig ist nur, dass man daraus lernt und seine Konsequenzen zieht. Wichtig in unserem Job ist lernen, Lernen und nochmals Lernen. Das ist einer der Gründe, weshalb IT-Beratung nicht zum Null-Tarif zu haben ist.

Darüber hinaus zählt auch die Community: Zuhören, miteinander sprechen, voneinander lernen.

Susan hat darauf eh schon eine gute Antwort gegeben; mich wurmt, dass ein “Kollege” den anderen Kollegen noch einen tritt in den Hintern gibt und das es genug Interessenten geben wird, die dies lesen und verunsichert werden.

Eigen-Werbung sieht anders aus und Werbung für Microsoft Office 365 muss auch nicht auf Kosten der vielen guten Kollegen gemacht werden.

Microsoft Office 365 spricht für sich selber und es wird noch besser mit den Services, die wir zur Unterstützung der Kunden drumherum anbieten.

Wir sind jedenfalls nicht dumm, nur weil wir kleine Unternehmen haben, mit meist nur durchschnittlich 70 Kunden und maximal 75 Benutzer pro Organisation.

28. Februar 2012 Posted by | Small Business Consulting (Arbeitsethik) | , , , , | Kommentare deaktiviert für Kommentar: “It’s clear that these small-business IT guys don’t have the training to deploy a system as complex as Exchange.”