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2 Supportfälle–2 Lösungen (Windows Search & Business Contact Manager 2010)

Manche Probleme erscheinen so unbedeutend und sind dann so arg schwer zu lösen. Aber gut….

Situation 1(Business Contact Manager 2010): Kurz die Ausgangslage:  Microsoft Office 2010 Pro Plus 32Bit SP1 auf Windows 7 Ultimate 64Bit SP1 mit dem Business Contact Manager 2010 SP1 installiert.

Kurzzeitig war die Microsoft Office 365 Preview Enterprise side-by-side installiert und wurde aufgrund von Fehlermeldungen über inkompatible add-ins wieder entfernt und auf eine virtuelle Maschine verschoben.

Danach war es weder aus Word oder Excel noch aus dem BCM selber möglich ein Dokument mit einem Kontakt zu verknüpfen. Die (übliche) Fehlermeldung war “BCM konnte die letzte Aktion nicht abschließen”.

Das Logfile ergab:

21.10.2012 08:06:06: Logging initialized.
[V] [15:10:34.7281667]Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils: Protokollierung beginnen
[V] [15:10:40.3442747]BusinessLayer: ReattachOldDatabases: Enter
[V] [15:10:43.0899275]Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils: FIRSTUSE: Configuring offline
[E] [15:10:43.1679290]BCMRes: Das COM-Objekt des Typs "Microsoft.Interop.eCRM.Outlook.NameSpaceClass" kann nicht in den Schnittstellentyp "Microsoft.Interop.eCRM.Outlook._NameSpace" umgewandelt werden. Dieser Vorgang konnte nicht durchgeführt werden, da der QueryInterface-Aufruf an die COM-Komponente für die Schnittstelle mit der IID "{00063002-0000-0000-C000-000000000046}" aufgrund des folgenden Fehlers nicht durchgeführt werden konnte: Bibliothek nicht registriert. (Ausnahme von HRESULT: 0x8002801D (TYPE_E_LIBNOTREGISTERED)).
[E] [15:10:43.1679290]BCMRes:    bei Microsoft.Interop.eCRM.Outlook.NameSpaceClass.get_Application()
   bei Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils.BcmStoreCommon.RefreshFormRegionDefinition(String messageClass)
   bei Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils.FirstUse.FirstUseWorker.DoFirstUsePipeline(Object state)

Durchgeführte Schritte:

  • Office repariert= keine Lösung!
  • BCM repariert = keine Lösung!
  • Cache gelöscht = keine Lösung!
  • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Business Solutions eCRM gelöscht = keine Lösung!
  • SQL-Einstellungen und Permissions überprüft (Netzwerkdienst mit Vollzugriff auf den Ordner DATEN und die Datenbank MSSmallBusiness) = keine Lösung!
  • BCM deinstalliert und Datenbank neu erstellt = keine Lösung!
  • Outlook-Profil neu erstellt = keine Lösung!
  • Microsoft Office 2010 PIA repariert = keine Lösung!

Eine längere Recherche ergab dann Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Microsoft Office 365 Preview und deren PIA.

Also haben wir uns den lokalen GAC angeschaut und mit Überraschung festgestellt, dass die PIA von Office 15 alle noch auf dem System vorhanden waren.

Aus dem Ordner selber waren sie nicht zu löschen. Es gibt von Microsoft in der MSDN ein Tool zur Entfernung von .NET-Assemmblies aus dem GAC, dies verlangt aber die vollständigen Namen als Liste oder Einzeln, genau so, wie sie im GAC erscheinen. Bei 15 Stück erschien mir das zu aufwendig.

In dem Zusammenhang stießen wir aber auf einen MSDN-Thread, in dem ein Entwickler fragte, wie er denn eine korrupte Excel2013-PIA wieder loswerden könne.

Die Lösung war die entsprechenden Einträge unter dem HKEY_CLASSES_ROOT\TypeLib zu löschen, die sich auf Office 15 beziehen!

Problem gelöst!

Situation 2 (Windows Search): Ausgangslage: Windows 7 SP1 (64Bit). Die unterstützten Ordner im Benutzerprofil wurden auf unterstützte Weise auf eine andere Partition verschoben.

Windows Search ergab unvollständige bis gar keine Ergebnisse.

Durchgeführte Schritte:

  • Index neu erstellt = keine Lösung!
  • Windows Search deinstalliert und nach reboot neu installiert = keine Lösung!
  • Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Search den Wert von SetupCompletedSuccessfully von 1 auf 0 gesetzt und Maschine neu gestartet = keine Lösung!
  • Permissions der betroffenen Dateien und Ordner überprüft (SYSTEM und das Konto, welches den Suchvorgang durchführt, brauchen Vollzugriff auf die zu indizierenden Orte) = o.k.!
  • Kontrolle, ob bei den betroffenen Ordnern und Dateien unter “Erweiterte Attribute” das Häkchen bei “Zulassen, das für Dateien in diesem Ordner Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden” gesetzt ist = o.k.

An der Stelle kommen zwei interessante Beobachtungen:

  • betroffene Orte aus den zu indizierenden Orten entfernt = Dateien werden (wenn auch langsam) und unter Hinweis, wir sollten den Ort zum Index hinzufügen, gefunden!
  • betroffene Orte wieder zum Index hinzugefügt = keine Ergebnisse!
  • betroffene Orte inkl. Inhalte an ihren ursprünglichen Speicherort zurück verschoben = Index funktioniert!
  • betroffene Orte inkl. Inhalte wieder auf das zweite Volumen verschoben = Index funktioniert nicht mehr!

Uns fiel dann zufällig ein, was wir über die NTFS-Attribute gelernt haben, wenn Ordner und Dateien entweder kopiert oder verschoben werden.

Aufgrund dieser Eingebung haben wir bei den betroffenen Ordnern und Dateien unter “Erweiterte Attribute” das Häkchen bei “Zulassen, das für Dateien in diesem Ordner Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden” entfernt und die Frage, ob dies für alle Ordner und Dateien im betroffenen Ordner übernommen werden soll, mit “Ja” bestätigt.

Nach Abschluss dieses Vorgangs haben wir das Häkchen wieder gesetzt und dies für alle Ordner und Dateien im betroffenen Ordner übernommen und siehe da: Windows Search funktioniert tadellos.

Problem gelöst!


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24. Oktober 2012 Posted by | NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 2 Supportfälle–2 Lösungen (Windows Search & Business Contact Manager 2010)

Outlook 2010 / Microsoft Office 365 – Error 0x80200049 und Microsoft-Windows-Bits-Client Event ID 16398

Nachdem wir von von der TechEd Europe zurückkam und unseren Microsoft Office Outlook 2010 32-Bit SP1 öffnete, bekamen wir von Exchange Online in Microsoft Office 365 den Fehler 0x80200049 beim Download des Offline Adressbuchs.

Im Ereignisprotokoll von Windows 7 Ultimate 64-Bit SP1 fand ich den Fehler:

Quelle:        Microsoft-Windows-Bits-Client
Ereignis-ID:   16398
Ebene:         Fehler
Beschreibung:
Ein neuer BITS-Auftrag konnte nicht erstellt werden. Die aktuelle Auftragsanzahl für den […] ("60") ist gleich oder größer als das durch die Gruppenrichtlinie angegebene Auftragslimit ("60"). Sie können das Problem beheben, indem Sie die BITS-Aufträge beenden oder abbrechen, für die kein Fortschritt festgestellt wurde, indem Sie sich den Fehler ansehen, und den BITS-Dienst anschließend neu starten. Falls der Fehler weiterhin angezeigt wird, bitten Sie den Administrator, die durch die Gruppenrichtlinie angegebenen Auftragslimits pro Benutzer und pro Computer zu erhöhen.

Outlook 2010 und Exchange 2010 laden das Offline Adressbuch vom Server nicht mehr MAPI sondern über HTTP des IIS und BITS.

Troubleshooting:

1. Test der E-Mail-AutoKonfiguration mit Hilfe des Outlook-Traysymbols (bei gedrückter Strg-Taste mit Rechtsklick auf das Symbol) = o.k.!

2. Mit bitsadmin /list in der Kommandozeile (“Lists the transfer jobs owned by the current user”), bzw. in der PowerShell Get-FileTransfer die Jobliste begutachten.

Es fanden sich dort eine große Anzahl von oab-Jobs mit dem Status “suspended”.

3. Mit bitsadmin /reset in der Kommandozeile (“Cancels all jobs in the transfer queue that the current user owns”), bzw. in der PowerShell Clear-FileTransfer die Jobliste löschen.

4. Senden/Empfangen in Outlook ausführen und oab-Download wiederholen = o.k.!

Weil wir im Augenblick keine Erklärung für die angehaltenen Jobs haben, müssen wir das nun beobachten.


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2. Juli 2012 Posted by | Lessons learned: Notes from the field | , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Outlook 2010 / Microsoft Office 365 – Error 0x80200049 und Microsoft-Windows-Bits-Client Event ID 16398

Event ID 4292 Source IPSec und Event ID 58 Source CertSvc unter Windows Server 2003

Nach einem regulären reboot eines W2K3 R2 DCs heute bei einem Kunden hatte dieser Server keine Netzwerkverbindung und im Eventlog fanden sich die folgenden Meldungen:

1. Event ID 58 Source CertSvc ("Certificate Services did not start: A certificate in the CA certificate chain for <example issue> CA has expired. A required certificate is not within its validity period when verifying against the current system clock or the timestamp in the signed file. <error code> (<decimal error code>).")

2. Event ID 7023 Source Service Control Manager ("The IPSEC Services service terminated with the following error: The system cannot find the file specified")

3. Event ID 4292 Source IPSec ("The IPSec driver has entered Block mode. IPSec will discard all inbound and outbound TCP/IP network traffic that is not permitted by boot-time IPSec Policy exemptions. User Action: To restore full unsecured TCP/IP connectivity, disable the IPSec services, and then restart the computer.")

Die Lösung zu 1. war einfach: Das root-certfificate war abgelaufen. CERTUTIL –renewcert war die Lösung.

Die Lösung zu 2. und 3. in meinem Falle war dann KB912023.

Es sollte allerdings auch KB956189 (“Some services may not start or may not work correctly on a computer that is running Windows SBS after you install the DNS Server security update 953230 (MS08-037)”) mit dem Thema “ReservedPorts” und “MaxUserPort” zu Rate gezogen werden, unter dessen Bedingungen die IPSec-Fehler ebenfalls auftreten können.

20. Juli 2011 Posted by | Lessons learned: Notes from the field | , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Event ID 4292 Source IPSec und Event ID 58 Source CertSvc unter Windows Server 2003