NIERO@net e.K. – Corporate Blog

Wir sichern Ihre digitalen Unternehmenswerte!

How-To: Schattenkopien für freigegebene Ordner / Vorherige Dateiversionen

Kürzlich erfuhren wir im Rahmen einer Routine-Maintenance, dass möglicherweise einige wichtige Ordner und Dateien aus einer Freigabe gelöscht wären. Im Endeffekt hatte jemand diesen Ordner innerhalb der Freigabe verschoben.

Das ist genau das Argument, weshalb wir in der Funktion als IT-Abteilung und Chief Technology Officer unserer Klientinnen und Klienten sowohl das Least-Privilege-Konzept einführen, als auch gewisse Standard Operation Procedures einführen.

Der Unterschied zwischen privat genutzten Devices und Unternehmensumgebungen ist eine entwickelte Enterprise Architecture mit entsprechend gelebten Regeln, um einen wirklichen wirtschaftlichen Nutzen aus der IT zu ziehen.

Managed Services bedeutet auch die Unterstützung von interessierten und versierten Endanwendern zur Selbsthilfe, um Zeit und Kosten zu sparen, indem diese vor Ort anderen Benutzern helfen (Mentoring).

Was können Sie tun, wenn Sie unabsichtlich eine Datei, oder einen Ordner innerhalb einer Freigabe gelöscht oder geändert haben und Sie dann feststellen, dass das falsch ist?

Sie können Schattenkopien nutzen, bzw. Client-seitig „Vorgängerversionen wiederherstellen“.

Standardmäßig sollte auf Dateiservern Schattenkopien aktiviert sein. Wie oft diese angelegt werden, hängt von den individuellen Gegebenheiten Ihrer Infrastruktur ab.

Mit Schattenkopien für freigegebene Ordner werden zeitnahe Kopien von Dateien auf gemeinsam genutzten Ressourcen erstellt. Benutzer können mithilfe von Schattenkopien für freigegebene Ordner freigegebene Dateien und Ordner in einem früheren Zustand anzeigen.

Der Zugriff auf vorherige Versionen von Dateien bzw. auf Schattenkopien ermöglicht den Benutzern Folgendes:

  • Wiederherstellen versehentlich gelöschter Dateien. Falls Sie versehentlich eine Datei löschen, können Sie eine vorherige Version öffnen und an einem sicheren Ort speichern.
  • Wiederherstellen versehentlich überschriebener Dateien. Falls Sie versehentlich eine Datei überschreiben, können Sie eine vorherige Version der Datei wiederherstellen.
  • Versionsvergleich einer Datei während der Arbeit. Sie können mithilfe vorheriger Versionen feststellen, was sich zwischen den Versionen einer Datei geändert hat.

Wie sieht das auf Ihrer Workstation aus?

Sie müssen den letzten Speicherort der Datei oder des Ordners kennen. Wenn Sie sich nicht mehr an den genauen Datei- oder Ordnernamen oder den Speicherort erinnern können, nutzen Sie das Suchfeld (Windows Search).

Um die vorigen Versionen aufzurufen, klicken Sie mit der Maus rechts auf den Ordner oder die Datei, um die es geht und wählen den Menüpunkt „Vorgängerversionen wiederherstellen“.

Im folgenden Fenster sehen Sie die für Sie verfügbaren Versionen eines Ordners oder einer Datei:

clip_image001

Von hier haben Sie die Möglichkeit die Vorversion zu öffnen, um deren Inhalt anzusehen, die Vorversion an einen Ort Ihrer Wahl zu kopieren, oder die Vorversion wieder herzustellen. Letzteres ersetzt die aktuelle Version durch die Vorversion.

clip_image002

Wie angedeutet funktioniert das Ganze mit Ordnern und Dateien.

Wenn Sie „Öffnen“ wählen, können Sie sich in der Vorversion ganz normal bewegen und auch mit „Drag & Drop“ arbeiten.

Übrigens: Nutzen Sie Windows Search! Sie müssen sich nicht den Speicherort jeder Datei merken!

clip_image003


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.  

Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Microsoft Partner Silver Small Business und und Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, oder unseren Microsoft Office 365 Diensten für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Hamburg fragen.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere Kerndienste: Managed Networks – Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security

3. September 2014 Posted by | NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , | Kommentare deaktiviert für How-To: Schattenkopien für freigegebene Ordner / Vorherige Dateiversionen

2 Supportfälle–2 Lösungen (Windows Search & Business Contact Manager 2010)

Manche Probleme erscheinen so unbedeutend und sind dann so arg schwer zu lösen. Aber gut….

Situation 1(Business Contact Manager 2010): Kurz die Ausgangslage:  Microsoft Office 2010 Pro Plus 32Bit SP1 auf Windows 7 Ultimate 64Bit SP1 mit dem Business Contact Manager 2010 SP1 installiert.

Kurzzeitig war die Microsoft Office 365 Preview Enterprise side-by-side installiert und wurde aufgrund von Fehlermeldungen über inkompatible add-ins wieder entfernt und auf eine virtuelle Maschine verschoben.

Danach war es weder aus Word oder Excel noch aus dem BCM selber möglich ein Dokument mit einem Kontakt zu verknüpfen. Die (übliche) Fehlermeldung war “BCM konnte die letzte Aktion nicht abschließen”.

Das Logfile ergab:

21.10.2012 08:06:06: Logging initialized.
[V] [15:10:34.7281667]Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils: Protokollierung beginnen
[V] [15:10:40.3442747]BusinessLayer: ReattachOldDatabases: Enter
[V] [15:10:43.0899275]Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils: FIRSTUSE: Configuring offline
[E] [15:10:43.1679290]BCMRes: Das COM-Objekt des Typs "Microsoft.Interop.eCRM.Outlook.NameSpaceClass" kann nicht in den Schnittstellentyp "Microsoft.Interop.eCRM.Outlook._NameSpace" umgewandelt werden. Dieser Vorgang konnte nicht durchgeführt werden, da der QueryInterface-Aufruf an die COM-Komponente für die Schnittstelle mit der IID "{00063002-0000-0000-C000-000000000046}" aufgrund des folgenden Fehlers nicht durchgeführt werden konnte: Bibliothek nicht registriert. (Ausnahme von HRESULT: 0x8002801D (TYPE_E_LIBNOTREGISTERED)).
[E] [15:10:43.1679290]BCMRes:    bei Microsoft.Interop.eCRM.Outlook.NameSpaceClass.get_Application()
   bei Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils.BcmStoreCommon.RefreshFormRegionDefinition(String messageClass)
   bei Microsoft.BusinessSolutions.eCRM.OutlookAddIn.CSUtils.FirstUse.FirstUseWorker.DoFirstUsePipeline(Object state)

Durchgeführte Schritte:

  • Office repariert= keine Lösung!
  • BCM repariert = keine Lösung!
  • Cache gelöscht = keine Lösung!
  • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Business Solutions eCRM gelöscht = keine Lösung!
  • SQL-Einstellungen und Permissions überprüft (Netzwerkdienst mit Vollzugriff auf den Ordner DATEN und die Datenbank MSSmallBusiness) = keine Lösung!
  • BCM deinstalliert und Datenbank neu erstellt = keine Lösung!
  • Outlook-Profil neu erstellt = keine Lösung!
  • Microsoft Office 2010 PIA repariert = keine Lösung!

Eine längere Recherche ergab dann Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Microsoft Office 365 Preview und deren PIA.

Also haben wir uns den lokalen GAC angeschaut und mit Überraschung festgestellt, dass die PIA von Office 15 alle noch auf dem System vorhanden waren.

Aus dem Ordner selber waren sie nicht zu löschen. Es gibt von Microsoft in der MSDN ein Tool zur Entfernung von .NET-Assemmblies aus dem GAC, dies verlangt aber die vollständigen Namen als Liste oder Einzeln, genau so, wie sie im GAC erscheinen. Bei 15 Stück erschien mir das zu aufwendig.

In dem Zusammenhang stießen wir aber auf einen MSDN-Thread, in dem ein Entwickler fragte, wie er denn eine korrupte Excel2013-PIA wieder loswerden könne.

Die Lösung war die entsprechenden Einträge unter dem HKEY_CLASSES_ROOT\TypeLib zu löschen, die sich auf Office 15 beziehen!

Problem gelöst!

Situation 2 (Windows Search): Ausgangslage: Windows 7 SP1 (64Bit). Die unterstützten Ordner im Benutzerprofil wurden auf unterstützte Weise auf eine andere Partition verschoben.

Windows Search ergab unvollständige bis gar keine Ergebnisse.

Durchgeführte Schritte:

  • Index neu erstellt = keine Lösung!
  • Windows Search deinstalliert und nach reboot neu installiert = keine Lösung!
  • Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Search den Wert von SetupCompletedSuccessfully von 1 auf 0 gesetzt und Maschine neu gestartet = keine Lösung!
  • Permissions der betroffenen Dateien und Ordner überprüft (SYSTEM und das Konto, welches den Suchvorgang durchführt, brauchen Vollzugriff auf die zu indizierenden Orte) = o.k.!
  • Kontrolle, ob bei den betroffenen Ordnern und Dateien unter “Erweiterte Attribute” das Häkchen bei “Zulassen, das für Dateien in diesem Ordner Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden” gesetzt ist = o.k.

An der Stelle kommen zwei interessante Beobachtungen:

  • betroffene Orte aus den zu indizierenden Orten entfernt = Dateien werden (wenn auch langsam) und unter Hinweis, wir sollten den Ort zum Index hinzufügen, gefunden!
  • betroffene Orte wieder zum Index hinzugefügt = keine Ergebnisse!
  • betroffene Orte inkl. Inhalte an ihren ursprünglichen Speicherort zurück verschoben = Index funktioniert!
  • betroffene Orte inkl. Inhalte wieder auf das zweite Volumen verschoben = Index funktioniert nicht mehr!

Uns fiel dann zufällig ein, was wir über die NTFS-Attribute gelernt haben, wenn Ordner und Dateien entweder kopiert oder verschoben werden.

Aufgrund dieser Eingebung haben wir bei den betroffenen Ordnern und Dateien unter “Erweiterte Attribute” das Häkchen bei “Zulassen, das für Dateien in diesem Ordner Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden” entfernt und die Frage, ob dies für alle Ordner und Dateien im betroffenen Ordner übernommen werden soll, mit “Ja” bestätigt.

Nach Abschluss dieses Vorgangs haben wir das Häkchen wieder gesetzt und dies für alle Ordner und Dateien im betroffenen Ordner übernommen und siehe da: Windows Search funktioniert tadellos.

Problem gelöst!


Aktuelles finden Sie stets auch auf der Website, oder auf Twitter.  

Experten machen den Unterschied: Lesen Sie, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Microsoft Partner Silver Small Business und und Mitgliedsunternehmen der MSPAlliance die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöht.

Sollten Sie aktive Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden und nach unseren Managed Services, oder unseren Microsoft Office 365 Diensten für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Hamburg fragen.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Netzwerke zu helfen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können.

Lassen Sie uns Ihnen helfen, die Methoden und Richtlinien zu entwerfen, die Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen.

Unser Ziel: “Enterprise Solutions and Quality for Small Business”

Unsere fünf Kerndienste: Managed Workstations – Managed Email – Managed Cloud – Managed Continuity – Managed Security

24. Oktober 2012 Posted by | NIERO@net e.K. ServiceDesk | , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 2 Supportfälle–2 Lösungen (Windows Search & Business Contact Manager 2010)